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    Kirner feiern eine Glanzleistung auf ihrer Kerb

    Das ist doch mal eine Ansage: Der VfR Kirn hat zum Saisonstart der Fußball-Landesliga den vermeintlichen Aufstiegsfavoriten SV Rodenbach mit 3:0 (1:0) vom eigenen Sportplatz geschossen und eine Sause auf der benachbarten Kirner Kerb gestartet.

    VfR-Trainer Dieter Müller fand ausschließlich lobende Worte für seine Jungs: „Es war eine Glanzleistung, ein überragendes Spiel. Von der Nummer eins bis zur Nummer 16 waren alle sehr wach und hoch motiviert.“ Der Motivationsgrad zeigte sich vor allem in der Laufbereitschaft, die dazu führte, dass die Kirner die Räume sehr eng machten, und die ein kollektives Verschieben ermöglichte. „Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen und den einzelnen Spielern haben gestimmt. So konnte jeder jedem helfen“, analysierte Müller. Eines ist ihm wichtig zu betonen: „Die Rodenbacher haben eine starke Mannschaft und waren ein starker Gegner, aber uns ist es speziell in der zweiten Hälfte gelungen, ihnen kaum Torchancen zu ermöglichen.“ Das war das Verdienst des gesamten Teams. Die Stürmer attackierten früh, störten den Rodenbacher Aufbau. Im Mittelfeld und in der Abwehr waren die Kirner zudem sehr präsent, ließen die Gäste nicht zur Entfaltung kommen.

    Ganz hinten strahlte Nico Setz bei seinem Comeback Ruhe aus. Ein Jahr lang hatte er wegen einer Erkrankung ausgesetzt, nun durfte er nicht nur ran, sondern verließ den Platz nach 90 Minuten auch ohne Gegentor. „Die Gründe für Nico zu erklären, würde 20 Minuten dauern. So lange hat nämlich auch das Gespräch mit unseren beiden Torleuten gedauert“, berichtete Müller und schob hinterher: „Wir sind sehr, sehr glücklich, in Nico und Tobias Buch zwei überragende Torleute zu haben. Wir haben beide sehr genau beobachtet und sind zu einer hauchdünnen Entscheidung gekommen. Wir hatten den Eindruck, dass Nico zwei, drei Kleinigkeiten besser macht.“

    Doch zurück zum Spiel der Kirner: Aus vielen starken Akteuren des VfR stach einer hervor: Johannes Mudrich. Das Kirner Urgestein war in der Zentrale das Herzstück des VfR. Nicht von ungefähr kam, dass er auch das 1:0 erzielte. Nach einer schönen Kombination hatte Mudrich 25 Meter vor dem Tor Platz, viel Platz. Und den nutzte er für einen Strahl, der im Winkel des Rodenbacher Gehäuses das Netz zum Wackeln brachte.

    Der Treffer in der 39. Minute gab den Kirnern noch mehr Sicherheit und Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. In der 56. Minute legte dann Torjäger Philipp Skiba das 2:0 nach. Nach einer Flanke von Bastian Rinn köpfte Florian Hahn das Leder an den Pfosten. Anschließend antizipierte Skiba nicht nur, er warf sich, umringt von mehreren Rodenbachern, auch vehement in den Ball und drückte ihn aus einem Meter über die Linie. „Typisch Torjäger, solch einen Willen musst du aber erst einmal haben“, schwärmte Müller, der auch Vorlagengeber Rinn ein Kompliment für ein starkes Debüt im VfR-Trikot aussprach. Der Ex-Weierbacher war der einzige Zugang, der auflief, und fügte sich glänzend ein.

    Auch beim 3:0 (72.) reagierten die Kirner geistesgegenwärtig. Der SV-Torwart ließ den Ball nach vorne prallen. Jochen Schäfer war zur Stelle und hämmerte die Kugel in die Maschen. Eine Randnotiz gab es noch in der 86. Minute: Der Rodenbacher Kapitän Johannes Schick war unsanft von den Beinen geholt worden, stand auf und beleidigte seinen Gegenspieler so laut, dass er damit die Karussell-Animateure auf der benachbarten Kerb übertönte. Schiedsrichter Matthias Schwenk blieb nichts anderes übrig, als die Rote Karte zu zücken.

    „Ich werde jetzt nicht in Euphorie ausbrechen, sondern wie angekündigt nach fünf Spielen eine Bilanz ziehen“, erklärte Müller und ergänzte: „Es ist Vorsicht angesagt, aber ich würde mir sehr wünschen, dass wir diese tolle Leistung öfter auf den Platz bringen.“ olp

    VfR Kirn: Setz – Wagner, Lanz, Hahn, Braumbach – Ro. Jelacic (46. Schäfer), Rauscher, Mudrich, Rinn – Skiba (85. Rusch), Ri. Jelacic.

    So geht's weiter: am Sonntag, 15 Uhr, beim SV Schopp.

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