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Bingen

Baltateanu muss zum Vier-Augen-Gespräch

Ein Fußball-Weltmeister auf der Tribüne, ein verpatztes Comeback, ein Spieler, der nach seiner Auswechslung grußlos verschwindet und eine Höchststrafe - der 3:2 (2:0)-Verbandsliga-Sieg der Binger Hassia gegen den FV Dudenhofen, über den wir bereits berichtet haben, hatte einiges zu bieten.

Von unserem Redakteur Olaf Paare

Nach 82 Minuten hatte Jürgen Kohler genug gesehen. Der Weltmeister von 1990, aktuell Trainer des SC Hauenstein, beobachtete den nächsten Pokalgegner (FVD). Ein Zuschauer wies ihn noch auf seinen Regenschirm hin, den Kohler beinahe vergessen hätte. "Das hätte Ärger mit meiner Frau gegeben", sagte Kohler und hatte die Lacher auf der Tribüne auf seiner Seite.

Kohler verpasste in der Schlussphase den ersten Saison-Einsatz von Gürkan Satici. Der zuletzt verletzte Stürmer hätte sogar fast getroffen. Sein erster Versuch trudelte am Tor vorbei, in der Schlussminute durfte er dann zu einem Elfmeter antreten, vergab aber. "Dass Gürkan schießt, war eine Entscheidung der Mannschaft. Sie wollte, dass er mit einem Erfolgserlebnis für seine Mühen belohnt wird. Ich hätte ihm das Tor auch gegönnt", sagte Nelson Rodrigues, der Trainer der Binger.

Schütze Nummer eins, Enes Sovtic, hatte es nach sieben Minuten besser gemacht und mit einem Handelfmeter das turbulente Spiel eröffnet. Fabian Liesenfeld und Mükerem Serdar legten nach. Um den Sieg abzusichern, wechselte Rodrigues in der 55. Minute den mit Gelb verwarnten Alexandru Baltateanu aus. Der war damit ganz und gar nicht einverstanden, stapfte grußlos an Rodrigues vorbei in die Kabine, duschte in Rekordzeit und verfolgte den Rest des Spiels auf der Tribüne. "Das gefällt mir natürlich nicht. Darüber werde ich ein Vier-Augen-Gespräch mit ihm führen. Ich bin als Trainer da, um solche Entscheidungen zu treffen", sagte Rodrigues. Der für Baltateanu eingewechselte Matthias Mahr erlebte den Abpfiff des ausgezeichneten Schiedsrichters Manuel Brell auch nicht auf dem Spielfeld. Rodrigues holte ihn "aus taktischen Gründen" nach 29 Minuten wieder runter. Auch Mahr hatte Gelb gesehen, und Rodrigues wollte die Überzahl - zwei Dudenhofener kassierten Feldverweise - nicht herschenken.

So geht's weiter: am Freitag, 19.30 Uhr, bei der Spvgg Ingelheim.

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