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Bingen

Aus der Reserve ins Eintracht-Verbandsligateam: Bei Tullius macht sich Holste keine Sorgen

So schnell kann es gehen. Eben noch als Torhüter der Reservemannschaft ohne größeren Druck unterwegs, stand Romano Tullius beim Hallenmasters in Bingen plötzlich im Rampenlicht. Der Schlussmann ist bei Fußball-Verbandsligist SG Eintracht Bad Kreuznach intern aufgestiegen. Er soll jenen Platz im Aufgebot der Nahestädter einnehmen, den Marco Seyfert freigemacht hat.

Torhüter Romano Tullius, bisher in der Reserve in der Bezirksliga aktiv, ist das neue Gesicht im Verbandsligakader der SG Eintracht Bad Kreuznach. Foto: Christoph Erbelding
Torhüter Romano Tullius, bisher in der Reserve in der Bezirksliga aktiv, ist das neue Gesicht im Verbandsligakader der SG Eintracht Bad Kreuznach.
Foto: Christoph Erbelding

Seyfert ist zum Regionalligisten TSV Schott Mainz gewechselt (wir berichteten). Und weil gute Torhüter im Winter schwer zu bekommen sind, haben sich die Bad Kreuznacher dazu entschlossen, den Abgang ihrer bisherigen Nummer eins in die vierthöchste deutsche Spielklasse intern aufzufangen – mit Tullius, dem ehemaligen Stammtorhüter des A-Klassenteams VfL Sponheim, der erst vor der Saison zur Eintracht gewechselt war und für die SGE-Reserve bis dato sechsmal in der Bezirksliga zum Einsatz gekommen ist.

In Bingen war Tullius direkt der beste Akteur der Bad Kreuznacher, für die das Turnier nach einem Sieg aus drei Spielen allerdings nach der Gruppenphase zu Ende war. Freilich muss diese Leistung in Relation gesetzt werden. Torhüter haben in der Halle viele Möglichkeiten, mit spektakulären Paraden auf sich aufmerksam zu machen. Die Aufgabe für einen Schlussmann ist mit den Anforderungen im Feld kaum zu vergleichen, erst recht nicht, was das Mitspielen und die Strafraumbeherrschung betrifft. Aber: Tullius stellte auf der Linie unter Beweis, dass er sein Handwerk versteht, zeigte einige beeindruckende Reflexe und war vor allen Dingen total unbeeindruckt davon, plötzlich ein Teil des Verbandsligateams zu sein. „Ich habe ihn schon das ein oder andere Mal in der Reserve gesehen. Bei ihm muss ich mir keine Sorgen machen, dass er für uns auch in der Verbandsliga eine Verstärkung sein könnte“, sagte SGE-Vizepräsident Oliver Holste.

Klar ist, dass für Tullius demnächst in der Vorbereitung auf die zweite Halbserie die eigentliche Arbeit erst beginnt. Dann muss er sich mit Trainingsfleiß auf Verbandsliganiveau trimmen und Trainer Patrick Krick von sich überzeugen. Schließlich hat der SGE-Coach in Sinan Aydin und Harald Czyzewski weitere Keeper im Aufgebot, die über höherklassige Erfahrung verfügen.

Auch bei Hassia Bingen und Alemannia Waldalgesheim tauchten beim Hallenmasters neue Gesichter auf – oder zumindest Spieler, die schon lange nicht mehr das jeweilige Trikot getragen haben. Der SVA trat mit Paul Kirdorf an. Der 20-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison 14 Einsätze für die Grün-Weißen, in dieser Saison ist er aber eigentlich kein Thema mehr. „Wir haben ihn extra für das Turnier eingeflogen“, scherzte Alemannen-Interimstrainer Björn Trinks. Hintergrund seiner Aussage: Kirdorf kickt seit einem halben Jahr mit einem Stipendium in den USA, sein Zweitspielrecht liegt jedoch in Waldalgesheim, der Heimaturlaub machte seinen Einsatz möglich.

Bei den Bingern wirkten Justin Siems aus der U19 sowie Bamba Diaw mit. Letzterer war schon in der Vorbereitung im Sommer für die Hassia aktiv. Dann wurde es ruhig um den Senegalesen. „Bamba ist erst seit November spielberechtigt“, klärte Hassia-Assistenztrainer Sandro Schlitz auf. „Bei Justin und Bamba gehe ich davon aus, dass sie Einsatzzeiten in der Liga erhalten können.“ Christoph Erbelding

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