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Bad Kreuznach

Auflösungsvertrag: Tsurev verlässt die Eintracht

Trainer Patrick Krick hatte intensive Gespräche für diese Woche angekündigt, in denen das Trainerteam und der Vorstand der SG Eintracht Bad Kreuznach die Personalsituation des Fußball-Verbandsligisten unter die Lupe nehmen wollten. Überraschend schnell wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Am Dienstagabend hat Ivaylo Tsurev seinen Auflösungsvertrag unterschrieben. Der Bulgare, der Anfang August den Weg an die Nahe gefunden hatte, wird der Eintracht nach der Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Ivo ist ein lieber Kerl, ein anständiger Mensch“, sagt Hermann Holste, Zweiter Vorsitzender der SG Eintracht. Der Verein hatte aber den Eindruck, „dass sich Tsurev nicht richtig wohlfühlte“ in seiner neuen Heimat Bad Kreuznach. Hinzu kam, dass sich die Eintracht-Verantwortlichen sportlich mehr von dem 20-jährigen Stürmer versprochen hatten. Sie glauben, die Lücke im Kader durch Spieler aus den eigenen Reihen schließen zu können. Der Bulgare deutete sein Talent zwar immer wieder an, spielte seine Schnelligkeit aus, doch oftmals wirkte er auch wie ein Fremdkörper. Das hatte sicher seine Gründe in der nur teilweise absolvierten Vorbereitung, aber auch in sprachlichen Barrieren. Auf dem Spielfeld erhielt er die Anweisungen von seinen Mitspielern zumeist in Englisch. Fünf Verbandsliga-Treffer wurden für Tsurev am Ende notiert – zu wenig, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Die beiden Amerikaner Benjamin Parsons und Elyas Daadi sind derweil in die USA geflogen, werden aber im Februar in Bad Kreuznach zurückerwartet. Sie sollen wie von Anfang an vereinbart, ein komplettes Jahr bei der Eintracht verbringen. Wo könnte es weitere Veränderungen bei der Eintracht geben? Sicherlich im Tor. Für Sinan Aydin ist nach seinem Umzug nach Frankfurt der Aufwand zu groß, regelmäßig nach Bad Kreuznach zum Training und zu den Spielen zu kommen. Marco Seyfert hat sich in seiner Abwesenheit als Nummer eins etabliert. Es dürfte also eine Ergänzung gesucht werden, vielleicht ein junger Torwart. Das eine oder andere Probetraining ist angedacht, wobei sich in der zweiten Mannschaft zuletzt auch Romano Tullius gut entwickelt hat und in Hauenstein auf der Bank saß. Olaf Paare

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