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Kirn

Ängstliche Kirner leisten sich krasse Patzer: Nach 2:3 ist nun Abstiegskampf angesagt

Willkommen im Abstiegskampf – Dieter Müller, der Trainer des Fußball-Landesligisten VfR Kirn, sagt diesen Satz in Richtung seiner eigenen Mannschaft. Nach dem 2:3 (1:1) gegen den VB Zweibrücken müssen sich die lange Zeit im Mittelfeld platzierten Kirner nämlich Gedanken um den Klassenverbleib machen.

Müller redete nicht lange um den heißen Brei herum bei seiner Analyse: „Das war eine grottenschlechte Leistung von uns. Wir haben gegen einen schwachen Gegner unterirdisch gespielt. Die Zweibrücker haben in der Kabine lautstark gesungen und gejubelt. Ich hoffe, das haben alle meine Jungs gehört.“ Am meisten ärgerte sich der Kirner Übungsleiter über die krassen individuellen Fehler, vor allem in der Abwehr. „Die Zweibrücker haben drei Treffer geschossen, obwohl sie im gesamten Spiel nur eine einzige Chance hatten. Die hat zum 3:2 geführt. Die ersten beiden Tore von VB sind nach Böcken von uns gefallen“, kritisierte Müller.

Nach 20 Minuten flankte ein Zweibrücker einfach in die Mitte. Gefahr bestand keine, doch die Kirner schafften es, die Gäste zum Toreschießen zu animieren. Luca Genova sagte Danke. Die Gastgeber rappelten sich anschließend auf. Nach einem Freistoß von Robin Jelacic köpfte Andreas Spenst den Ball zum 1:1 über die Linie. Und Philipp Skiba brachte die Kirner in Führung. Der Torjäger verwandelte einen Elfmeter, nachdem der eingewechselte Alexander Schick mit zwei Händen umgestoßen worden war und Schiedsrichter Sören Lückert auf den Punkt gezeigt hatte. Die Treffer fielen zu günstigen Zeitpunkten – kurz vor (44.) und kurz nach der Pause (51.). Es schien alles in Butter beim VfR, doch das war ein Trugschluss.

„Das 2:2 war der Gipfel an Unzulänglichkeiten“, schimpfte Müller. Drei seiner Spieler schafften es, einen einfachen langen Ball ins Nichts dem Zweibrücker Genova zu servieren. „Der erste Verteidiger trifft den Ball nicht richtig, der zweite und der dritte sind sich nicht einig, behindern sich und legen dem Angreifer den Ball in den Lauf“, haderte Müller. 64 Minuten waren da gespielt, und die Verunsicherung der Hausherren war deutlich zu spüren. Genovas dritter Streich folgte folgerichtig (74.). Die Kirner wehrten sich anschließend gegen die Niederlage, kamen auch zu zwei Chancen, waren aber viel zu unpräzise.

„In den vergangenen Wochen gab es ja trotz Niederlagen immer mal einen Lichtblick, eine gute Hälfte beispielsweise. Dieses Mal habe ich nichts Positives entdecken können. Ich verstehe einfach nicht, warum wir seit Wochen so ängstlich agieren“, bilanzierte Müller. Angesichts der Niederlage ging das Comeback von Jens Diel fast unter. Nach einer mehrjährigen Verletzungspause betrat er in der 75. Minute erstmals wieder in der Landesliga den Rasen. olp

VfR Kirn: Buch – Wagner (46. Schick), Lanz, F. Hahn, R. Rusch – Papazois (75. Diel), Spenst, Mudrich, Ro. Jelacic – Arend, Skiba.

So geht's weiter: am Sonntag, 15 Uhr, bei der SG Meisenheim.

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