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    VfR Baumholder will Spitzenkerbespiel unbedingt gewinnen

    Preisfrage: Was ergibt diese Kombination: Kerb in Baumholder – und eine Partie des VfR Baumholder gegen den SV Steinwenden. Richtig: Ein Spitzenkerbespiel! So kündigt die erste Mannschaft des VfR auf ihrer Facebook-Seite das Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen Tabellenführer SV Steinwenden an.

    Idris Lataev im Laufduell. Der Angreifer des VfR Baumholder möchte gegen den SV Steinwenden treffen und dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beibringen.  Foto: Benny Werle
    Idris Lataev im Laufduell. Der Angreifer des VfR Baumholder möchte gegen den SV Steinwenden treffen und dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beibringen.
    Foto: Benny Werle

    „Spitzenkerbespiel“ – der Begriff ist treffend, denn viel mehr kann ein Fußballklub kaum bieten als eine Partie an der Kirmes des Heimatortes, das zugleich Gipfeltreffen ist. „Das war ein Etappenziel für uns“, erzählt Sascha Schnell, der Trainer der Baumholderer. „Wir wollten an der Kerb ein Top-Spiel gegen Steinwenden haben.“ Und lachend kommentiert der Coach weiter: „Jetzt haben wir es.“

    Für Schnell stellt der von Daniel Graf trainierte SV Steinwenden die beste Mannschaft der Liga. „Der SV ist mein Meisterschaftsfavorit. Das ohnehin schon gute Team wurde noch mit Sinn und Verstand verstärkt, funktioniert als Gemeinschaft hervorragend, verfügt aber eben auch auch über herausragende Einzelkönner“, erklärt Schnell und nennt Defensivspezialist Robin Purdy, der Oberligaerfahrung beim FK Pirmasens gesammelt hat sowie die Offensivleute Niklas Kupper, André Forsch und Florian Bicking als Beispiele. Bisher bestätigt der SV Steinwenden die Lobeshymnen des Baumholderer Trainers. Die Pfälzer haben alle bisherigen fünf Spiele gewonnen.

    Doch bei allem Lob für Steinwenden, Schnell stellt das Licht seiner eigenen Mannschaft nicht unter den Scheffel und geht davon aus, dass die Gäste umgekehrt auch gehörigen Respekt vor den Baumholderern haben. „Wir gehören nun einmal auch zu den Mannschaften, die da vorne mitmischen wollen, insofern sind wir ganz sicher für Steinwenden so etwas wie ein Gratmesser“, erklärt der Coach.

    Umso mehr, weil Steinwenden gerade gegen den VfR schon schmerzliche Niederlagen hinnehmen musste. Vor genau zwei Jahren – ebenfalls an der Baumholderer Kerb – verspielte der SV eine 2:0-Führung und verlor 2:4, und im April im absoluten Spitzenspiel der vergangenen Saison überrannte der VfR die Steinwendener und gewann 3:0 – mit dem gleichen Resultat hatte der VfR im Übrigen auch das Hinspiel erfolgreich gestaltet.

    Mit den starken Resultaten aus der Vorsaison und bisher vier gewonnenen Spielen bei einer Niederlage in der laufenden Runde geht der VfR mit enormem Selbstbewusstsein und hohen eigenen Ansprüchen in die die Partie. Alle Spieler sind heiß darauf aufzulaufen, und alle sind wohl auch einsatzbereit. Lukas Decker sollte die Prellung nach einem Schlag aufs Knie ebenso überwunden haben wie Matthias Schmitt seine muskulären Probleme. In der letzten Übungseinheit soll laut Schnell die Entscheidung fallen, mit welcher Startelf und welcher taktischen Ausrichtung der VfR das Gipfeltreffen angehen wird. „Wir haben ein paar Varianten und Möglichkeiten, die werden wir noch einmal durchtrainieren“, erklärt der Coach.

    Trainieren lassen wollte Schnell auch Elfmeter zu schießen. Drei Stück hat der VfR in dieser Saison schon versemmelt – wir berichteten ausführlich. Deshalb wird der VfR, wie spaßeshalber koloportiert worden ist, in Zukunft nicht auf Strafstöße verzichten. „Ich würde ihn nehmen – ganz sicher“, lacht Schnell. So weit, dass wir Elfmeter ablehnen, sind wir noch lange nicht.“

    Klar ist, egal mit welchem Personal und gleichgültig mit welcher taktischen Ausrichtung und egal, ob er einen Elfer bekommt oder nicht – beim VfR peilen alle den Punkteausgleich mit Steinwenden an. Offen ist noch, ob im Stadion auf Naturrasen oder auf dem Kunstrasenplatz gespielt wird. Doch das ist eine Nebensache im Baumholderer „Spitzenkerbespiel“.

    Sascha Nicolay

    Auch das Vorspiel ist ein Spitzenspiel: VfR Baumholder II empfängt SG Rötsweiler

    Nicht nur das Landesligaspiel ist interessant. Auch das Vorspiel in Baumholder ist ein Knaller. Dabei empfängt der VfR Baumholder II am Samstag, um 15 Uhr, in der A-Klasse die SG Rötsweiler-Nockenthal/Mackenrodt.

    Beide Vereine haben in der vergangenen Saison nicht im Kreis-Oberhaus gespielt. Die SG Rötsweiler war eine Etage höher, in der Bezirksliga, unterwegs, der VfR II spielte in der B-Klasse. Beide Mannschaften finden sich aber ausgezeichnet in der neuen Spielklasse zurecht. Beide sind gut gestartet. Der VfR II ist mit 13 Punkten aus fünf Spielen Teil eines Trios (außerdem SV Nohen und SG Idarwald, das die Tabelle anführt. Die SG Rötsweiler-Nockenthal/Mackenrodt lauert mit elf Punkten unmittelbar dahinter. Beide Teams sind also noch ohne Niederlage. Die Zuschauer können am Samstag in Baumholder in Baumholder also gleich zwei Spitzenspiele erleben. sn

    VfR Baumholder
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