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Bad Kreuznach

Daheim ist’s die letzte Derby-Chance: SGE will gegen RWO auch mal vor eigenem Anhang glänzen

Christoph Erbelding

Das Gute an einer Englischen Woche im Fußball ist ja, dass ein Team nach einer Niederlage direkt Wiedergutmachung betreiben kann. Wenn dann nach einem Derby auch noch direkt der nächste Vergleich mit einem geografisch nicht weit entfernten Kontrahenten ansteht, ist die Rückkehr in die Erfolgsspur eigentlich eine ausgemachte Sache, oder? Patrick Krick, der Trainer der SG Eintracht Bad Kreuznach, wünscht sich natürlich, dass diese Theorie Mittwochabend ab 19.30 Uhr aufgeht. Dann erwarten die SGEler auf dem Kunstrasen in Winzenheim RWO Alzey und wollen das 0:2 am Samstag gegen Alemannia Waldalgesheim wettmachen. Gleichwohl: Dass das kein Selbstläufer wird, weiß Krick natürlich. Englische Woche hin oder her.

Szene aus dem Hinspiel: SGE-Kapitän Deniz Darcan überwindet RWO-Keeper Jens Maaß per Elfmeter. Foto: Klaus Castor
Szene aus dem Hinspiel: SGE-Kapitän Deniz Darcan überwindet RWO-Keeper Jens Maaß per Elfmeter.
Foto: Klaus Castor

„RWO Alzey ist keine Laufkundschaft“, sagt Patrick Krick. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um die Aussage des Trainers zu stützen. RWO ist Vierter. Immer noch Vierter, wie Tino Häuser, der Trainer der Alzeyer, betont: „Dass wir immer noch so weit oben stehen, obwohl wir so viele Nachholspiele in der Hinterhand haben, finde ich schon bemerkenswert.“ Die Alzeyer stehen bei 17 Partien und 33 Zählern. Zum Vergleich: Arminia Ludwigshafen auf Rang zwei hat 19 Spiele absolviert und 41 Punkte geholt. Geht vielleicht sogar noch was nach oben für RWO? Soweit denkt Häuser noch nicht, sondern erst einmal nur an das Spiel in Winzenheim. „Wir haben endlich Sicherheit, dass mal gespielt werden kann. Die Jungs sind heiß“, betont der Coach, dessen Team in diesem Jahr noch gar nicht aktiv war. Er hat das 0:2 der SGE gegen den SVA gesehen, will aber nicht verraten, welche Schlüsse er gezogen hat. Nur so viel: „Waldalgesheim hat das gut gemacht. Und die Eintracht hat so viele gute Einzelspieler, dass sie, wenn sich das Gefüge in einer Partie findet, an einem guten Tag jeden Gegner in dieser Liga schlägt.“

Dass die SGE in der Lage ist, Ausrufezeichen zu setzen, hatte sie eine Woche vor dem Waldalgesheim-Spiel in Kandel (4:0) bewiesen. Krick ärgert sich, dass dieser Auftritt quasi ohne Zuschauer aus dem eigenen Lager über die Bühne gegangen ist, während bei der Derby-Pleite dann 400 Schlachtenbummler dabei waren, darunter auch die stets kritischen Stammzuschauer der SGE. „Es wäre schön, wenn wir auch zu Hause mal einen so starken Auftritt hinbekommen. Sonst wird die Kritik immer direkt laut. Es hat mich geärgert, dass wir das gegen Waldalgesheim nicht geschafft haben. Aber man kann es sich nicht aussuchen.“ Wie auch immer: Nach dem 2:3 daheim gegen Hassia Bingen im vergangenen Jahr ist das Alzey-Spiel die letzte Chance für die SGE, in dieser Saison auch mal zu Hause einen lokal Vergleich zu gewinnen.

Mehr Mut nach vorne will Krick von seinem Team sehen. Der Coach muss allerdings noch auf Fabian Scheick (verletzt) und Yannik Wex (krank) verzichten. Generell fiel zuletzt auf, dass die SGE-Bank nicht mehr voll besetzt wurde und darauf Spieler saßen, die (noch) weit weg sind von einem Stammplatz (Julius Oertel, Colton Lamb). Akteure, die zu Saisonbeginn zum Aufgebot zählten (Christian Hoffmann, Glody Kuba, Felix Kosek), sind aktuell aus unterschiedlichen Gründen kein Thema. Krick: „Der ein oder andere könnte bald zurückkommen. Am Kader wird sich für das Alzey-Spiel aber wohl nichts ändern. Ich finde aber immer noch, dass wir gut aufgestellt sind. Julius Oertel zum Beispiel trainiert als Kapitän der Reserve die ganze Zeit bei uns mit. Es ist nicht ungewöhnlich, dass er dabei ist.“

Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

SG Eintracht 02 Bad Kreuznach
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