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Bad Kreuznach

Alle wollen Dautaj – auch die SG Eintracht

Wechselt in Vllaznim Dautaj tatsächlich der neben Fabian Liesenfeld (Hassia Bingen) beste Einzelspieler der Fußball-Verbandsliga zur SG Eintracht Bad Kreuznach? Dieses Gerücht macht vor dem Derby der SGE gegen RWO Alzey (Mittwochabend, 19.30 Uhr, Winzenheim) die Runde und sorgt für Störfeuer vor der prestigeträchtigen Partie, denn Dautaj spielt passenderweise bei den Alzeyern und steht dort noch zweieinhalb Jahre unter Vertrag.

Vllaznim Dautaj, in dieser Szene noch für Waldhof Mannheim im Jahr 2012 in der Regionalliga gegen den SC Idar-Oberstein aktiv, könnte bald wieder ein blaues Trikot tragen – die SG Eintracht Bad Kreuznach hat den Toptorjäger von RWO Alzey jedenfalls auf dem Zettel.
Vllaznim Dautaj, in dieser Szene noch für Waldhof Mannheim im Jahr 2012 in der Regionalliga gegen den SC Idar-Oberstein aktiv, könnte bald wieder ein blaues Trikot tragen – die SG Eintracht Bad Kreuznach hat den Toptorjäger von RWO Alzey jedenfalls auf dem Zettel.
Foto: Marco Bschirrer

Somit sind prinzipiell die Alzeyer am Zug, was die Personalie Dautaj betrifft. Der Angreifer war zur Saison 2014/15 der Königstransfer der Volkerstädter gewesen. Aus der Regionalliga vom SV Waldhof Mannheim stieß Dautaj seinerzeit zu den in der Landesliga kickenden Alzeyern – ein bemerkenswerter Coup. Und einer, der sich auszahlte, schließlich glänzt der 28-Jährige seither als Toptorjäger, hat für den Aufsteiger auch in dieser Saison bereits 16-mal geknipst. Damit wird ab der kommenden Saison womöglich Schluss sein, wie RWO-Trainer Tino Häuser andeutet. „Vllazi will aus Alzey wegziehen und sich privat verändern“, verrät der Coach aus Hackenheim. Er schiebt anschließend hinterher: „Ob er für diese Veränderung 25 Kilometer weiter nach Bad Kreuznach, 30 Kilometer weiter nach Bingen oder doch nach Ludwigshafen ziehen will, das weiß ich natürlich nicht.“ Häuser, der selbst bereits für die kommende Saison bei RWO zugesagt hat, sieht im Fall Dautaj zumindest noch ein Hintertürchen: „Wer weiß, vielleicht sagt er in zwei, drei Wochen, dass er doch bleiben will.“ Prinzipiell muss er jedoch von einem Abgang ausgehen – wenn denn ein Verein bereit ist, die RWO-Ablöseforderungen zu erfüllen.

Dass Dautajs Wechselgedanken die SG Eintracht Bad Kreuznach auf den Plan gerufen haben, verneint Patrick Krick, der Trainer der SGEler, nicht. „Wenn es möglich wäre, einen Spieler wie Vllazi zu bekommen, würde wohl jede Mannschaft in dieser Liga zuschlagen.“ Krick würde mit Dautaj eine neue Ausrichtung im Offensivsystem der SGE erkennen. „Bisher war es so, dass sich die Last vorne auf mehrere Schultern verteilt hat. Mit Vllazi würden wir einen Spieler bekommen, der einen großen Teil dieser Last auf sich nimmt“, erläutert Krick, um dann zu ergänzen: „Ich kann mich aber prinzipiell mit beiden Modellen anfreunden.“

Klar ist, dass ein Dautaj-Abgang den qualitativen Einschnitt, der den Alzeyern in der kommenden Saison ohnehin bevorsteht, weiter verschärfen würde. So ist unlängst Manuel Helmlingers Abgang zum SV Alemannia Waldalgesheim publik geworden – wir berichteten. Ferner wird wohl auch der routinierte Torhüter Jens Maaß die Alzeyer verlassen. Der 38-Jährige wird bei Hassia Bingen gehandelt. „Mich stört das alles schon, weil ich etwas zwischen den Stühlen stehe. Man muss sich aber um RWO keine Sorgen machen. Wir führen auch Gespräche mit Spielern und werden wieder eine Truppe haben, die in ähnlichen Sphären mitspielen kann wie aktuell“, sagt Häuser. Um dann zu untermauern: „Mir wäre es lieb, wenn wir uns wieder auf Fußball konzentrieren.“ Christoph Erbelding

SG Eintracht 02 Bad Kreuznach
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