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Waldböckelheimer setzen auf Schnelligkeit

Ihren ersten Punktgewinn in der Fußball-Bezirksliga hat die TuS Waldböckelheim am vergangenen Sonntag eingefahren. Im Aufsteigerduell gegen die SG Guldenbachtal holten die TuS-Akteure ein 2:2. „Das war nach den vier Niederlagen zum Start extrem wichtig für die Moral“, erklärt TuS-Trainer Simon Schmidt, der die Waldböckelheimer gemeinsam mit Jens Bohr betreut. Schmidt hebt hervor: „Wir haben nach dem 0:2-Rückstand auch nicht die Köpfe hängen gelassen.“

Der Kapitän will mit seinem Team nachlegen: Nach dem 2:2 gegen die SG Guldenbachtal (weiße Trikots) peilt Christoph Andrae mit der TuS Waldböckelheim bei Karadeniz Bad Kreuznach den ersten Saisonsieg an.  Foto: Klaus Castor
Der Kapitän will mit seinem Team nachlegen: Nach dem 2:2 gegen die SG Guldenbachtal (weiße Trikots) peilt Christoph Andrae mit der TuS Waldböckelheim bei Karadeniz Bad Kreuznach den ersten Saisonsieg an.
Foto: Klaus Castor

Am Sonntag will die Schmidt-Mannschaft bei Karadeniz Bad Kreuznach nachlegen. „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Das muss immer das Ziel sein“, erklärt Schmidt, der anfügt: „Karadeniz hat mit Beytullah Kurtoglu natürlich einen starken Spielertrainer dazubekommen. Er kommt frisch aus der Verbandsliga und hat ja auch gleich dreimal genetzt. Wir kennen aber seine Stärken und können ihn verteidigen.“

Personell ist die Situation bei den Waldböckelheimern derzeit sehr wechselhaft. „Wenn ein Spieler von einer Verletzung zurückkommt, verletzt sich ein anderer. So etwas erlebt man selten, und bei sechs bis sieben Ausfällen ist das dann auch schwierig aufzufangen“, erklärt Schmidt, der selbst einen Armbruch erlitten hat. Dass der Ausfall des Spielertrainers schmerzt, steht außer Frage: Schmidt war mit seiner enormen Physis einer der Aufstiegsgaranten. „Wir haben umgestellt und versuchen nun, im Offensivbereich über die Geschwindigkeit unserer Spieler gefährlich zu werden“, erläutert Schmidt das neue taktische Konzept. Aufgrund der vielen Verletzten war auch die Vorbereitung mittelmäßig verlaufen. „Wir haben eigentlich ganz gut trainiert, aber es waren eben immer wieder Jungs angeschlagen oder im Urlaub“, sagt Schmidt.

Gleich drei Samstagspartien weist der sechste Spieltag auf. Unter der Woche musste der TuS Hackenheim seine erste Niederlage einstecken. Gegen den SV Türkgücü Ippesheim unterlagen die Felseneck-Kicker mit 1:4. Bei der SG Weinsheim wollen die Hackenheimer wieder dreifach punkten. Allerdings sind die Weinsheimer am heimischen Palmstein noch ungeschlagen. Hält die Weinsheimer Serie?

Zwar hat die SG Guldenbachtal drei Zähler auf dem Punktekonto, einen Sieg durfte der Aufsteiger aber noch nicht bejubeln. Im Heimspiel gegen eines der Topteams, die SG Eintracht Bad Kreuznach II, würden sich die Kombinierten aber wohl erneut mit einem Punkt zufriedengeben. Zudem duellieren sich der FC Hohl Idar-Oberstein und der Bollenbacher SV am Sonnabend im Derby.

Am Sonntag greift die punktverlustfreie SG Alsenztal in das Geschehen ein. Die Mannen um Spielertrainer Adrian Simioanca wollen beim TSV Langenlonsheim/Laubenheim die Punkte 16 bis 18 einfahren. Dem TSV würde eine Überraschung gut zu Gesicht stehen, denn die Flugplatz-Kicker haben in dieser Saison erst einen Sieg eingefahren.

Wie die SGA hinterließ zuletzt auch die SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth einen starken Eindruck. Mit einem Erfolg beim FCV Merxheim können sich die Kombinierten im oberen Tabellendrittel festsetzen. In diesem Fall würden die Merxheimer, die derzeit auf dem drittletzten Platz zu finden sind, weiter auf ihren ersten Sieg warten.

Mit breiter Brust dürfte der SV Türkgücü Ippesheim in sein Heimspiel gegen den SV Winterbach gehen. Beim Stadtteil-Klub feierte unter der Woche Gürkan Satici sein Comeback nach einer Schulterverletzung und krönte dieses direkt mit einem Treffer. Außerdem messen der TuS Mörschied und der FC Brücken ihre Kräfte.

Pokalduell mit Oberligist steigt in Hochstätten

Ein „cooles Los“ nennt Tim Klein-Harmeyer, der Abteilungsleiter des FV Hochstätten, das Duell seiner SG Alsenztal mit dem Oberligisten TSG Pfeddersheim in der vierten Runde des Fußball-Verbandspokals. „Natürlich hat jeder auf den FCK gehofft, aber die Pfeddersheimer sind auch ein Traditionsverein. Das wird ein sportlich schönes Duell, in dem wir als Bezirksligist natürlich nur eine kleine Chance haben werden“, ergänzt Klein-Harmeyer.

Beide Vereine haben sich bereits auf einen Termin geeinigt. Gespielt wird am Mittwoch, 26. September, 19.30 Uhr, in Hochstätten. olp
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