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    SGE-Spieler wollen Meister-Shirts überstreifen

    Zweiter Matchball für die SG Eintracht Bad Kreuznach im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga. Nach der Enttäuschung in Langenlonsheim, wo die SGE erstmals im Jahr 2015 Punkte liegen ließ, soll es nun am Sonntag um 15 Uhr vor eigenem Publikum klappen. Und die Aussichten sind ausgezeichnet, den notwendigen Sieg einzufahren. Zu Gast ist der Vorletzte, der TuS Monzingen. Da können Meister-Shirts und Sekt eigentlich schon hinter dem Tor deponiert werden...

    Noch ein Schritt fehlt: Marcel Filomela (rechts, gegen den TSV Langenlonsheim/Laubenheim) und seine Mitspieler von der SG Eintracht Bad Kreuznach wollen am Sonntag Meister der Bezirksliga werden.  Foto: Klaus Castor
    Noch ein Schritt fehlt: Marcel Filomela (rechts, gegen den TSV Langenlonsheim/Laubenheim) und seine Mitspieler von der SG Eintracht Bad Kreuznach wollen am Sonntag Meister der Bezirksliga werden.
    Foto: Klaus Castor

    Wer aufsteigt, scheint klar zu sein. Aber wer steigt aus der Bezirksliga ab? Diese Frage müssen sich beim ersten Blick auf die Tabelle derzeit noch acht Mannschaften stellen. Sieht man allerdings genauer hin, bemerkt man, dass zwei Kandidaten allenfalls noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib haben. Die SG Weinsheim und der TuS Monzingen sind praktisch abgestiegen.

    Da die Reserve des SC Idar-Oberstein die Landesliga definitiv verlassen muss, sind zwei Absteiger aus der Bezirksliga eine sichere Sache. Die beiden Aufsteiger haben je sechs Zähler Rückstand auf den drittletzten Rang, und die Restprogramme lassen sechs Punkte völlig unrealistisch erscheinen. Der TuS ist am Sonntag Gast bei der Meisterfeier der SG Eintracht Bad Kreuznach und empfängt am letzten Spieltag den FC Brücken. Die SGW bekommt es zunächst mit Karadeniz Bad Kreuznach zu tun und muss zum Schluss gegen den TuS Mörschied ran. Monzingens Abteilungsleiter Jörg Beddies fasst die Lage treffend zusammen: "Das Buch können wir zuklappen."

    Beste Chancen, das Kapitel Abstiegskampf ebenfalls abzuhaken, hat die SG Hoppstädten-Weiersbach (Platz 9, 35 Punkte). Die Kombinierten haben derzeit sechs Zähler Vorsprung auf den VfL Rüdesheim (Platz 13, 29 Punkte). Jeder Punktgewinn heute Abend gegen den FSV Bretzenheim bringt der SG das Bezirksliga-Ticket 2015/2016. Der VfL muss um genau dieses mächtig zittern. Platz 13, der Viertletzte, wäre im Augenblick ein denkbarer Abstiegsrang. Warum? Zwei Mannschaften (SC Idar II und FCV Merxheim) kämen aus der Landesliga, zwei Meister und der Sieger der Aufstiegsspiele stoßen aus der A-Klasse hinzu. Die SGE wird (sehr wahrscheinlich) als Meister aufsteigen. Fünf minus eins macht vier. Die Lage verbessert sich natürlich, wenn der Tabellenzweite ebenfalls den Aufstieg schafft, das war in der jüngeren Vergangenheit aber eher Ausnahme als Regel. Außerdem könnte sich Merxheim noch retten. Das hilft der Nahe-Region aber nur, wenn stattdessen die SG Eppenbrunn (Westpfalz) und nicht der VfR Baumholder auf einem Abstiegsrang landet. Puh, viel Konjunktiv!

    Der VfL Rüdesheim sollte also alles daran setzen, die SG Idarwald (Platz zwölf, 30 Punkte), den TuS Mörschied (Platz elf, 33 Punkte) oder den SC Birkenfeld (Platz zehn, 34 Punkte) noch einzuholen. Einfach wird das nicht. Die Schwarz-Gelben müssen am Sonntag bei der SG Alsenztal ran, die bekanntlich noch auf den zweiten Rang schielt und jeden Ausrutscher von Karadeniz bestrafen möchte. Zum Saisonfinale empfängt der VfL schließlich die SG Disibodenberg. Die könnte im Abstiegskampf übrigens eine gewisse Rolle spielen. Das Team von Coach Werner Lamneck könnte nämlich am Sonntag in Odernheim den TuS Mörschied schlagen. Die Mörschieder haben zum Ende aber ein recht einfaches Heimspiel gegen die SGW in der Hinterhand. Günstig ist die Ausgangslage auch für den SC Birkenfeld. Er empfängt am Sonntag die SG Idarwald und reist danach zur SG Hoppstädten. Auch die Birkenfelder könnten damit schon frühzeitig reichlich Grund zum Feiern haben. Die SGI wird aber alles geben, schließlich erwartet sie am 30. Spieltag einen sehr unberechenbaren Gast. Brennt die SGE in einer Woche ein Meisterfeuerwerk ab, oder kommt eine verkaterte Elf nach Rhaunen? Ali Dibooglu und Co. werden sich auf solche Spekulationen nicht verlassen wollen.

    Der letzte Kandidat auf einen Platz in der Bezirksliga heißt TuS Roxheim (Platz 14, 28 Punkte). Die Chancen des zuletzt tapfer kämpfenden Klubs sind allerdings gering. Grund ist weniger die Ausgangslage. Das Restprogramm hat es einfach in sich. Zunächst kommt der VfL Weierbach, der seine hervorragende Runde als Aufsteiger derzeit stark ausklingen lässt. Dann wartet am letzten Spieltag Karadeniz. Düstere Aussichten. Auf sieben von acht Sportplätzen geht es am Wochenende also noch um alles oder nichts. Nur in Brücken dürfen beide Teams entspannen. Der FCB empfängt im letzten Heimspiel des scheidenden Trainers Bernd Conrad den TSV Langenlonsheim/Laubenheim. Die Partycrasher vom TSV wollen ihre insgesamt enttäuschende Saison positiv ausklingen lassen. zca

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