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Klein-Harmeyer lobt Entwicklung des Gegners

Zu gerne hätte die SG Alsenztal ihren jüngsten Erfolgslauf in der Fußball-Bezirksliga fortgesetzt. Doch die Partie beim FCV Merxheim vergangene Woche wurde wie alle anderen Begegnungen in der Spielklasse witterungsbedingt abgesagt. Gleichwohl können die Alsenztaler optimistisch in ihre letzten zwei Spiele vor der Winterpause gehen. Nach Siegen gegen den SV Winterbach (3:1) und den TSV Langenlonsheim/Laubenheim (2:1) sind die Kombinierten auf Platz zehn zu finden. „Es fühlt sich gut an, doch es liegt noch ein Haufen Arbeit vor uns. Dass wir zweimal gewonnen haben, war wichtig. Doch wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung“, betont SGA-Abteilungsleiter Tim Klein-Harmeyer.

Wollen am Wochenende noch einmal alles geben: Die Bezirksliga-Fußballer der SG Alsenztal (weißes Trikot) reisen nach Hackenheim, die der SG Schmittweiler sind bei Schlusslicht SC Birkenfeld zu Gast.  Foto: Klaus Castor
Wollen am Wochenende noch einmal alles geben: Die Bezirksliga-Fußballer der SG Alsenztal (weißes Trikot) reisen nach Hackenheim, die der SG Schmittweiler sind bei Schlusslicht SC Birkenfeld zu Gast.
Foto: Klaus Castor

Aus den beiden Erfolgen kann der Absteiger aus der Landesliga neuen Mut schöpfen, stimmte doch die Einstellung in eben diesen Duellen, die jeweils nach Pausenrückständen noch gedreht wurden. „Wir müssen weiter lernen, kämpferisch und über das Kollektiv in ein Spiel zu kommen. Das haben wir zuletzt gut gemacht. In dieser Saison war das aber nicht immer der Fall“, sagt Klein-Harmeyer, der sich mehr Konstanz in den Leistungen der SGA-Mannschaft wünscht.

Am Sonntag gastiert die Spielgemeinschaft beim Zweiten, dem TuS Hackenheim. Für den Gegner findet der Abteilungsleiter ausschließlich lobende Worte: „Vor der Saison haben wir schon gesagt, dass der TuS oben mitspielen kann. Die Hackenheimer haben nicht den einen Überspieler in ihrer Mannschaft, sondern etwas viel Wichtigeres. Sie sind über Jahre hinweg zusammengewachsen.“ Diese Eingespieltheit ist für Klein-Harmeyer auch ausschlaggebend für den derzeitigen Lauf des TuS. „Das ist das große Faustpfand der Hackenheimer. Daher würde ich mich auch sehr freuen, wenn sie den ersten oder zweiten Platz mitnehmen könnten. Gegen uns müssen sie aber nicht unbedingt gewinnen“, erklärt er mit einem Schmunzeln. Für die eigene Mannschaft ist das Spiel am Felseneck derweil eine interessante Standortbestimmung. „Gegen einen guten Gegner werden wir sehen, wo wir stehen. Im Vorfeld sage ich, dass ein Punkt gegen ein Spitzenteam für uns in Ordnung wäre. Wir hoffen auf ein schönes und faires Aufeinandertreffen“, sagt Klein-Harmeyer.

Die Hackenheimer wollen ihrerseits am letzten kompletten Spieltag vor der Weihnachtspause einen Dreier holen, um die Chance auf die Tabellenführung zu wahren. Dafür muss der TSV Langenlonsheim/Laubenheim (12.) jedoch Schützenhilfe leisten und bei Primus SG Hoppstädten-Weiersbach etwas Zählbares holen. Der TSV ist dringend auf Punkte angewiesen, um nicht auf einen potenziellen Abstiegsplatz zu rutschen. Dieses Szenario könnte eintreten, wenn der TSV verliert und gleichzeitig der SV Türkgücü Ippesheim (14.) gegen den SV Winterbach gewinnt. Der SVW (9.) wird jedoch nach vier Niederlagen in Folge gewillt sein, mal wieder zu punkten.

Die SG Eintracht Bad Kreuznach II (5.) hofft, mit einem Sieg gegen den FCV Merxheim den Kontakt zur Spitze aufrechterhalten zu können. Acht Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf den Zweiten aus Hackenheim. Der Gegner aus Merxheim ist als Elfter zwar in der Nähe der Abstiegsränge zu finden, verfügt aber dennoch über genug Potenzial und Erfahrung, um der SGE gefährlich werden zu können.

Beim Schlusslicht, dem SC Birkenfeld, ist die SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth gefordert. Die Schmittweilerer (7.) sind zwar favorisiert, sollten aber vor dem SCB gewarnt sein. Der Aufsteiger machte in seinem letzten Spiel mit einem 1:1 gegen die Eintracht-Reserve auf sich aufmerksam. Der Vorletzte, die SG Weinsheim, peilt einen Heimsieg gegen den Bollenbacher SV (6.) an. Heute Abend gastiert der FC Brücken beim SC Idar-Oberstein II. In einem weiteren Duell aus dem Kreis Birkenfeld trifft der TuS Mörschied auf den VfL Weierbach. le

Das Wochenend-Wetter in der Fußballregion

Die entscheidende Frage des Fußball-Wochenendes lautet: Kann angesichts der Wetterlage überhaupt gespielt werden? Wir haben nachgefragt beim Deutschen Wetterdienst. Adrian Leyser erläutert: „Das ist keine einfache Frage. Es ereignet sich ein markanter Wintereinbruch ab Freitag, mit Schneeschauern bis in die Täler, so viel steht fest.

Unklar ist, wie viel davon als Schneedecke auf dem Boden liegen bleibt. Ich denke, auf den Höhen (so ab 400 Meter) wird sich eine Schneedecke bilden. Da es vorher kräftig regnet, werden die Plätze schwer vom Schnee zu befreien und zu bespielen sein. In den Niederungen, also entlang der Nahe und in Rheinhessen, wird zumindest bis Sonntagmittag wenig bis kein Schnee liegen bleiben. Da schätze ich die Chancen also gar nicht schlecht ein, dass Freitag und Samstag gespielt werden kann. Am Sonntag kommt dann im Tagesverlauf kräftigerer Schneefall auf, der in den Flussniederungen für eine Schneedecke sorgen kann. Das geht aber wohl erst Sonntagmittag/-nachmittag los. Kommt also drauf an, wann angepfiffen wird.“

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