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    Schmittweiler

    Kapitän Julian Kuhn: Mit der Fahrgemeinschaft zum Training nach Schmittweiler

    Einst setzte ein Ex-Nationalspieler auf Julian Kuhn, jetzt tut es einer der alten Hasen im regionalen Trainergeschäft. Kuhn ist Kapitän bei der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth in der Fußball-Bezirksliga. Er hat mit dem Trainer Marco Reich, Ex-Bundesligaprofi und einmaliger Nationalspieler, zusammengearbeitet. Jetzt ist Werner Lamneck sein Vorgesetzter, der ehemalige Übungsleiter des Landesligisten SG Meisenheim/ Desloch/Jeckenbach, der die zurückliegenden Jahre bei der SG Disibodenberg an der Seitenlinie stand. Und Lamneck ist froh, einen Mann wie Julian Kuhn in seinen Reihen zu haben. Er sucht immer wieder das Gespräch mit dem Schmittweilerer Spielführer.

    Der Ansprechpartner für den SG-Trainer: Julian Kuhn. Foto: Udo Marx
    Der Ansprechpartner für den SG-Trainer: Julian Kuhn.
    Foto: Udo Marx

    So hat es zumindest Kuhn selbst in den ersten Wochen empfunden, seitdem der neue Trainer bei der SG Schmittweiler am Werk ist. „Werner Lamneck ist ein absoluter Fachmann“, sagt der Spielführer. „Aber er kannte den Verein noch nicht so gut und konnte natürlich auch nicht wissen, wie die einzelnen Spieler so ticken.“ Genau da kommt Kuhn ins Spiel, der seine dritte Runde bei der SG Schmittweiler spielt – zuvor war er für den SV Medard und den VfR Kirn aktiv – und in der vorigen Saison das Kapitänsamt übernommen hat. „Ich kann dem Trainer einen Eindruck darüber geben, welche Spieler wie anzupacken sind, wer mal eine Streicheleinheit und wer sinnbildlich einen Tritt in den Hintern braucht“, verrät Kuhn, der selbst viel auf sich nimmt, um mit der SG erfolgreich zu sein.

    Das fängt mit den langen Fahrten zum Training an. Der 27-Jährige, der eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, BWL studiert hat und nun als Controller in einem IT-Unternehmen arbeitet, wohnt mit seiner Freundin, einer Becherbacherin, in Bad Kreuznach. Als gebürtiger Kirner zieht es ihn aber bevorzugt in den Westen des Kreises, und somit sind die verhältnismäßig langen Fahrten zum Fußballverein für ihn Teil des Geschäfts.

    Kuhn hat allerdings das Glück, dass zwei Kicker aus der zweiten SG-Mannschaft ebenfalls von Bad Kreuznach nach Schmittweiler pendeln. Klar, dass das Trio regelmäßig eine Fahrgemeinschaft bildet. „Und einer der beiden ist auch mindestens immer dabei“, sagt Kuhn schmunzelnd mit Blick auf den etwas kleineren Trainingseifer von Reservespielern.

    Er selbst sieht zu, dass er möglichst keine Einheit verpasst. Er will Vorbild sein für seine Mitspieler. „Es ist ganz wichtig, dass wir den Verein nach außen gut repräsentieren, denn so wie wir uns auf dem Platz verhalten, kommt das auch in der Öffentlichkeit an“, sagt Kuhn und definiert sogleich auch, was er damit meint: „Wir bewegen uns nicht in der C-Klasse, sondern doch schon auf einem etwas höheren Amateurniveau. Da hat das Ganze bei allem Spaß, den wir als Team haben, schon einen ernsteren Hintergrund. Dessen müssen wir uns klar sein, und wir müssen uns das in Erinnerung rufen. Es muss unser Ziel sein, den Zuschauern etwas Attraktives anzubieten.“

    Neben dem Platz ist es auch Kuhns Aufgabe, Mannschaftsabende und andere Unternehmungen zu organisieren. „Bei uns herrscht aber keine Diktatur“, sagt Kuhn. Er nimmt seine Rolle als Spielführer also auch nicht zu wichtig: „Jeder Spieler kann seine Meinung sagen, und jede Meinung hat den gleichen Stellenwert wie die andere.“ Sportlich will sich Kuhn mit der SG dauerhaft in der Bezirksliga etablieren. Derzeit ist das Team noch ungeschlagen und Tabellendritter.

    Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

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