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    Merxheim

    Fabian Kilp: Nur der Platz im Tor fehlt noch

    Als neuer Kapitän erst einmal nicht eingreifen zu können: Diese Erfahrung hat Fabian Kilp beim Fußball-Bezirksligisten FCV Merxheim zu Beginn der Saison gemacht. Er hätte gerne darauf verzichtet, doch es ging nicht anders: Eine Leistenverletzung verzögerte den persönlichen Start in die Spielzeit. Kilp, der in der vergangenen Saison noch als stellvertretender Spielführer agiert hatte, verlagerte sein Tätigkeitsfeld also erst einmal auf das Terrain außerhalb des Platzes, ehe er Mitte September dann auch wieder auf dem Feld eingreifen konnte.

    Fabian Kilp ist nach seiner Verletzung wieder fit. Foto: FCV Merxheim
    Fabian Kilp ist nach seiner Verletzung wieder fit.
    Foto: FCV Merxheim

    „Es ist natürlich nicht schön, wenn man draußen steht und nicht viel machen kann“, sagt der 26-Jährige über seine Zeit im Wartestand: „Ich habe in dieser Phase eben versucht, der Mannschaft anders zu helfen.“ Kilp war trotz seiner Verletzung immer im Abschlusstraining dabei, und nachdem Junus Mustafalic, der neue Trainer der Merxheimer, nach der Einheit seine Ansprache mit Blick auf das kommende Spiel gehalten hatte, ergriff auch der Spielführer zumeist noch das Wort. „Mein Ansatz war es, den Jungs noch einmal zu verdeutlichen, was in den Spielen zuvor gut gelaufen ist, und dass wir darauf aufbauen müssen. Aber auch, dass wir hart arbeiten müssen, um die Leistungen zu bestätigen“, betont Kilp.

    Zu Beginn der Saison lief es für die Merxheimer ganz gut: Am ersten Spieltag gewann der FCV mit 3:1 gegen die SG Weinsheim, eine Woche später folgte ein 4:4 bei der SG Alsenztal. Danach allerdings kamen die Mustafalic-Kicker erst einmal nicht mehr so recht auf die Beine und schleppten sich von Spiel zu Spiel. Daran änderte auch die Rückkehr des Spielführers nichts. Aktuell steht der FCV im Mittelfeld der Tabelle, mit drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. „Und das“, betont Kilp, „kann nicht unser Anspruch sein.“

    Damit trifft er es auf den Punkt: Im Kader des FCV stehen noch immer etliche Spieler, mit denen die Merxheimer über Jahre in der Landesliga mitgehalten haben, teilweise sogar im oberen Tabellenbereich. Sebastian Berghof, Marcel Dreesbach und Keven Lang-Lajendäcker sind exemplarisch zu nennen. „Ich will nicht vom Aufstieg reden“, sagt Kilp zwar, „aber wir haben schon das Potenzial, um uns zwischen den Plätzen drei und fünf zu positionieren. Dafür müssen wir aber zulegen, wir haben definitiv noch Nachholbedarf.“ Das 3:0 zuletzt gegen die SG Schmittweiler könnte der erste Schritt zurück nach oben gewesen sein.

    Natürlich kann sich Kilp gut an die Landesliga erinnern, schließlich hat er dort für die Erste Mannschaft des FCV debütiert. Aber auch aus seiner Jugendzeit weiß er noch einiges zu berichten. Kilp, der meist mit seinem älteren Bruder Sebastian auf dem Platz steht, spielt seit seinem fünften Lebensjahr bei den Blau-Schwarzen und hat den Verein nie gewechselt. Seine Position dafür schon. „Ich habe als Stürmer angefangen“, erzählt der ausgebildete Chemikant und Student der Prozesstechnik in Bingen: „Danach ging es immer weiter zurück. Ins linke Mittelfeld, dann in der A-Jugend in die Zentrale, dann auf die Linksverteidigerposition, und jetzt bin ich Innenverteidiger. Fehlt eigentlich nur noch die Torhüterposition. Aber das wäre keine so gute Idee“, sagt Kilp und lacht. Das Kapitänsamt hat er von Christian Mitchell übernommen, der kürzertreten wollte. Selbst hat er eine weitere Aufgabe behalten: Kilp hat den Strafenkatalog im Blick und verantwortet die Mannschaftskasse.

    Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

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