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Bezirksliga-Derbys: Fuhr wäre mit Punkt zufrieden

Die vier Mannschaften aus dem Kreis Birkenfeld in der Fußball-Bezirksliga bleiben am Wochenende ganz unter sich. Am heutigen Samstag empfängt Aufsteiger FC Hohl Idar-Oberstein um 17 Uhr den Bollenbacher SV zum Derby, am Sonntag, 15 Uhr, tritt Spitzenreiter FC Brücken beim TuS Mörschied an.

Am vergangenen Sonntag gewann der TuS Mörschied (in grün) beim Bollenbacher SV 4:1. Diesmal empfangen die Mörschieder den FC Brücken, während der BSV zum FC Hohl muss.  Foto: Manfred Greber
Am vergangenen Sonntag gewann der TuS Mörschied (in grün) beim Bollenbacher SV 4:1. Diesmal empfangen die Mörschieder den FC Brücken, während der BSV zum FC Hohl muss.
Foto: Manfred Greber

Es gibt einige Parallelen zwischen dem FC Hohl und dem BSV. Beide Mannschaften kamen gut in die Runde, mussten danach aber Rückschläge einstecken. Der Neuling startete mit vier Punkten aus zwei Spielen, ging dann aber dreimal leer aus. Bei seinen Gästen folgten auf zwei Auftaktsiege ebenso viel Unentschieden. Zuletzt verlor der BSV sein Heimspiel gegen den TuS Mörschied mit 1:4. Gemeinsam sind beiden Vereinen auch die Personalsorgen. Beim FC Hohl hat sich Tobias Müller schon in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen. Torwart Alexander Karasew fällt nach einem Fußbruch ebenfalls länger aus. Kevin Kaufmann, Luca Dieden und Martin Gert komplettieren die Verletztenliste. Der Einsatz von Stürmer Eugen Karpunov ist wegen einer Oberschenkelverletzung auch noch nicht gesichert.

Schmerzlich vermisst werden beim BSV Florian Herzog und Dominic Gee. Angeschlagene Akteure wie Florian und Jan-Niklas Decker, Spielertrainer Timo Leismann sowie Philipp Martin müssen auf die Zähne beißen und trotz Blessuren oder Schwächung auflaufen. „Personell gehen wir auf dem Zahnfleisch“, sagt Oliver Fuhr. „Flo Herzog fehlt an allen Ecken und Enden.“ Ein weiteres Handicap sieht der BSV-Abteilungsleiter im gewöhnungsbedürftigen Hartplatz auf Finsterheck. „Die Hohl-Spieler kennen ihn von Grund auf“, sagt Fuhr, „wir nicht.“ Trotzdem will er nicht, dass auf je zwei Siege und Unentschieden jetzt auch die zweite Niederlage folgt. „Das Spiel ist extrem wichtig für uns“, sagt der Abteilungsleiter. „Wir werden den Kampf annehmen. In der momentanen Situation, wäre ich mit einem Punkt zufrieden, auch wenn wir natürlich gewinnen wollen.“

Dem kann sich Achim Seithel anschließen. „Wenn ich gegen den BSV einen Punkt hole, bin ich zufrieden“, sagt der FC-Trainer. „Ich würde schon gerne gewinnen. Aber bei unseren vielen Ausfällen, sieht es derzeit sehr schlecht aus.“

Die optimale Punktausbeute weisen die Brückener auf. „Das ist nur eine Momentaufnahme“, wiegelt Waldemar Schneider ab. Der neue FC-Spielertainer rechnet in Mörschied mit einem heißen Tanz. Er geht davon aus, dass der TuS im Heimspiel gegen den Tabellenführer besonders motiviert ist.

Doch die Gastgeber brennen aus einem weiteren Grund auf einen Erfolg. In den vorigen beiden Partien haben sie ihre ersten vier Punkte eingefahren. Doch zwischen dem TuS als Neuntem und dem BSV als Achtem klafft dennoch eine Lücke von vier Zählern. Nachlegen wäre deshalb wichtig. „Wir müssen aufpassen, dass wir dranbleiben“, sagt TuS-Trainer Martin Dawitschek. „Wir wollen gewinnen, aber das geht nur über die Defensive.“ Angesichts der 23 Tore, die der FC bereits erzielt hat, ist verständlich, dass die Mörschieder ihr erstes Augenmerk auf die Abwehr legen. Doch auch Schneider will sein Team nicht fröhlich losstürmen lassen. „Wir wollen aus einer kompakten Defensive durch Konter schnell nach vorne kommen und Nadelstiche setzen“, sagt der FC-Spielertrainer. „Wir müssen das Spiel nicht machen.“ ga

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