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Rüdesheim

Berg übernimmt VfL Rüdesheim

Der VfL Rüdesheim hat als Trainer für die neue Saison Pascal Berg unter Vertrag genommen. „Er war unser 1a-Kandidat. Deshalb sind wir sehr froh, dass es geklappt hat“, sagt Peter Spira, der Vorsitzende der Fußball-Abteilung des Noch-Bezirksligisten.

Sie ziehen an einem Schal und in Zukunft im Sinne des VfL Rüdesheim an einem Strang (von links): Werner Ehle, Patrick Rusch, Marc Emrich, Pascal Berg und Peter Spira. Foto: Olaf Paare
Sie ziehen an einem Schal und in Zukunft im Sinne des VfL Rüdesheim an einem Strang (von links): Werner Ehle, Patrick Rusch, Marc Emrich, Pascal Berg und Peter Spira.
Foto: Olaf Paare

Der derzeitige Trainer Patrick Rusch bat den Verein in der Winterpause, ihm einen erfahrenen Coach zur Seite zu stellen, zumal sein bisheriger Partner Kutsal Ceylan angekündigt hat, den Verein im Sommer verlassen zu wollen. Spira und seine Vorstandskollegen Werner Ehle und Marc Emrich bildeten daraufhin eine Trainerfindungskommission, die sich schnell auf Berg festlegte. „Ich habe mich umgehört und nur Gutes über Pascal gehört. So hat mir beispielsweise Hassia-Trainer Nelson Rodrigues geraten, Pascal zu verpflichten“, berichtet Spira. Das Interesse stieß auf Gegenliebe. Berg, derzeit noch Coach der SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim II, traf sich mit dem VfL-Trio. „Das erste Gespräch hat sich direkt gut angefühlt“, erinnert sich Berg, den vor allem die entwicklungsfähige Mannschaft der Rüdesheimer reizt. Zuletzt hatte das Team ein Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren. Der drohende Abstieg aus der Bezirksliga störte den 37-Jährigen, der in Bad Kreuznach wohnt, nicht. „Ich kenne die A-Klasse in- und auswendig“, erläutert der ehemalige luxemburgische U21-Nationalspieler, der vor der Hüffelsheimer Zweiten bereits den TuS Hackenheim und die SG Weinsheim in der höchsten Liga auf Kreisebene betreute.

„Es wäre vermessen zu sagen, wir bleiben in der Bezirksliga. Nur noch Abmeldungen könnten uns retten. Deshalb planen wir auch zweigleisig“, betont Spira. Trotz der schwierigen sportlichen Lage sagt Rusch: „Wir haben eine gute, junge, charakterstarke Mannschaft.“ Die Charakterstärke der Jungs lässt sich daran erkennen, dass 13 von 18 aktuellen Spielern ihre Zusage für die neue Runde gaben, bevor sie wussten, wer neuer Trainer wird. „Mittlerweile sind es sogar 15 Spieler, die bleiben. Und mit den drei anderen führt Pascal noch ein Gespräch“, freut sich Ehle, der Stellvertreter Spiras. „Dass wir so viele Zusagen erhalten haben, verdanken wir Patrick Rusch. Er hat die Spieler überzeugt zu bleiben. Er und seine Frau, die bei uns Jugendtrainerin ist, leben den Verein. Da ist ganz viel Herzblut dabei“, lobt Spira und nennt ein Beispiel: „Patrick baut zurzeit, aber für den VfL lässt er am Bau alles stehen und liegen.“ Die Chemie zwischen Rusch und Berg stimmt, deshalb wird Rusch auch Bergs Kotrainer, macht zudem im Sommer einen Trainerschein.

Zurück zu Berg. Er definiert sich selbst so: „Ich war als Spieler ein ehrlicher und harter Arbeiter, und das erwarte ich als Trainer auch von meinen Akteuren. Wer für die Farben des Vereins alles gibt, bekommt vom VfL alles zurück.“ Seine Taktik will er vom Spielermaterial abhängig machen. „Ich finde es lustig, wenn B-Klassen-Trainer sagen, sie spielen 4-4-2. Nein, du musst die Taktik an die Spielertypen anpassen, die dir zur Verfügung stehen.“ Ganz allgemein fügt er aber an: „Meine Mannschaft soll bestimmen, wohin der Gegner den Ball spielt. Ich bin ein Freund von frühem Anpressen des Gegners.“

Von unserem Redakteur Olaf Paare

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