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Kirn-Sulzbach

Torwart- und Schiri-Fehler kosten Nahe Mitte Punkte

Der SC Kirn-Sulzbach behält in der B-Klasse Birkenfeld Ost weiter eine saubere Weste. Im Spitzenspiel besiegte der SCK zu Hause Eintracht Nahe Mitte deutlich mit 4:1.

Eintracht-Spielertrainer Timmy Lorenz (rechts) geht hier mit vollem Körpereinsatz zu Werke. Im Spiel gegen Kirn-Sulzbach half aber auch das zwischenzeitliche 1:1 von Lorenz nicht. Der SCK siegte mit 4:1. Foto:Manfred Greber
Eintracht-Spielertrainer Timmy Lorenz (rechts) geht hier mit vollem Körpereinsatz zu Werke. Im Spiel gegen Kirn-Sulzbach half aber auch das zwischenzeitliche 1:1 von Lorenz nicht. Der SCK siegte mit 4:1.
Foto:Manfred Greber

Die Partie begann zäh. Beide Teams taten sich mit dem Herausspielen von Tormöglichkeiten sehr schwer. "Uns hat in der Offensive der Plan gefehlt", erklärte SCK-Verteidiger Jörg Salomon, der den verhinderten Trainer Jens Wückert vertrat. Dabei war bei den Gästen der Abwehrblock ziemlich zerstreut. Eintracht-Libero Sven Mensah stand oftmals viele Meter hinter dem Abwehrverbund. Aber die Hausherren waren nicht in der Lage, die vorhandenen Räume zu nutzen. Auch weil Eintracht Nahe Mitte einen robusten Eindruck hinterließ. Nach vorne ging bei der Mannschaft von Spielertrainer Timmy Lorenz aber auch nicht viel. Die Defensivspieler versuchten oftmals das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken. Nach den ersten 45 Minuten waren einige Halbchancen der Ertrag des Eintracht-Fußballs.

In der 25. Minute flammte dann das erste Mal richtige Torgefahr auf. Kirn-Sulzbachs Steven Pönsgen donnerte einen Freistoß an die Unterkante der Latte. Eintracht-Schlussmann Daniel Knillmann begrub die Kugel daraufhin unter sich. Kurz vor der Pause unterlief Knillmann jedoch ein katastrophaler Fehler. Er spielte den Ball in den Rücken von Libero Mensah und zwar genau in die Füße von Pönsgen. Der bedankte sich artig und ballerte die Kugel unter die Latte – 1:0 (44.). "Wir haben auf der Torwartposition Probleme", gab Lorenz zu. Nach diesem Schock versuchten die Gäste das Spiel nach dem Seitenwechsel an sich zu reißen. Ähnlich wie im ersten Abschnitt spielte sich die Partie zu Beginn der zweiten Hälfte aber vor allem im Mittelfeld ab. Bis Eintracht-Spieler Kevin Kaufmann Lorenz mustergültig mit einem langen Ball bediente. Der Spielertrainer marschierte auf den Kasten zu und egalisierte – 1:1 (67.).

Sechs Minuten später tobte dann das Eintracht-Lager. Kirn-Sulzbachs Anton Simonenko nahm im Zweikampf mit Benjamin Rabenstein im Strafraum die Hand zur Hilfe. Schiedsrichter Willi Scherer übersah die Regelwidrigkeit und verweigerte Eintracht Nahe Mitte somit einen klaren Elfmeter (73.). "Wenn wir den Strafstoß zugesprochen bekommen, gewinnen wir das Spiel mit 2:1", war sich Lorenz sicher.

Zehn Minuten später hatte Simonenko auf der anderen Seite mehr Fortune. Der Außenverteidiger behielt nach einem Freistoß von Marcel Müller im Gewühl die Übersicht und stocherte das Spielgerät zum 2:1 für den SCK über die Linie. Knillmann hatte zuvor lautstark beklagt, dass ihm der Ball zuvor aus der Hand getreten wurde. Der Schlussmann stand auch bei den letzten Treffern in Fokus. In der ersten Szene provozierte er ein Handspiel, weil er den Ball nach Scherers Ansicht zu spät abschlug. Marcel Hey flankte in die Gefahrenzone und Tobias Keller köpfte zum 3:1 ein (89.). Beim letzten Angriff des SCK trat Knillmann dann beim Klärversuch über die Kugel. Müller bedankte sich und schenkte Nahe Mitte den vierten Treffer ein.

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