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Winterbach

Warkus verzichtet auf Beobachtungen

Michael Lorenz postete auf seiner Facebook-Seite nur ein Wort: "Déjà-vu." Der Fußballtrainer steht zum zweiten Mal in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga. Vor vier Jahren scheiterte er als Übungsleiter des VfL Weierbach am SV Winterbach. Und auf genau den trifft er im Jahr 2015 wieder, mittlerweile als Coach des TuS Kirschweiler. In der Edelstein-Gemeinde steigt am Samstag um 16 Uhr das erste Spiel.

Lorenz war am Dienstag Zeuge, als sich die Winterbacher im Elfmeterschießen gegen die SG Schmittweiler durchsetzten und für die Aufstiegsrunde qualifizierten. Er weiß also, was sein Team erwartet und ist damit einen Schritt weiter als sein Kontrahent. SVW-Trainer Kay Warkus sagt: "Wir haben die Kirschweilerer nicht beobachtet. Ich bin kein Freund davon, sich auf dem Niveau nach dem Gegner zu richten." Vielmehr betont er die eigenen Stärken. Torwart Tim Warkus ist ein Rückhalt, und Benedikt Bernd als Sturmspitze ein ständiger Unruheherd. Zudem müssen die Kirschweilerer die schnellen Außen Jochen Schäfer und Bastian Kessel in den Griff bekommen. "Natürlich wollen wir jetzt auch aufsteigen, aber wir sagen bestimmt nicht, dass wir nach Kirschweiler fahren und den TuS wegknallen", erklärt Kay Warkus. Er hofft auf ein Remis, um am Mittwoch vor eigenem Publikum alles klarmachen zu können. Abzuwarten bleibt, wie die Winterbacher das Entscheidungsspiel weggesteckt haben - vor allem physisch. Warkus wechselte erst nach 111 Minuten, hatte gar nur zwei Feldspieler auf der Bank. Die Belastung war also groß.

Druck verspürt der SVW nicht. Natürlich wäre es schön, den Abstieg aus der Bezirksliga schnellstmöglich wettzumachen, doch mit der jungen Truppe ist der Aufstieg keine Pflicht. Zudem stimmt die Form: Neun Spiele in Folge hat der SVW nicht verloren. Die Kirschweilerer zitterten sich dagegen in die Aufstiegsrunde. Ihre herausragenden Spieler sind Stefan Weinz, der in Birkenfeld Landesliga-Leistungsträger war, und Jan Schmidt. Er erzielte 42 A-Klassen-Tore und hat schon beim SC Idar-Oberstein gespielt. Einst feierte er seine Oberliga-Premiere gegen den 1. FC Saarbrücken vor vollem Haus. Er kennt also große Kulissen. Die werden auch am Samstag und am Mittwoch erwartet. Olaf Paare

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