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Kreis Bad Kreuznach

Rechenspielchen sind nicht Urbanskys Ding: Rehborner stehen dicht vor der Rettung

Kreis Bad Kreuznach. Dank einer enormen Steigerung im Jahr 2018 hat der FSV Rehborn den Klassenverbleib in der Fußball-A-Klasse Bad Kreuznach so gut wie sicher. Der FSV ist zwei Spieltage vor Schluss Zwölfter und kann allenfalls noch auf Rang 13 abrutschen, der im allerschlimmsten Fall zum Abstiegsplatz werden könnte.

Dafür müssten jedoch Konstellationen eintreten, die nach aktuellem Stand noch nicht vorherzusehen sind. „In dieser Saison haben wir schon einiges erlebt. Mich wundert nichts mehr“, sagt allerdings Rehborns Trainer Erhard Urbansky, der sich auf keine Rechenspielchen einlässt. Sein Ziel ist es, die aktuelle Position nicht mehr abzugeben. „Wenn wir auf Platz zwölf landen, kann uns definitiv nichts mehr passieren“, betont der Übungsleiter, dessen Mannschaft aus den vergangenen fünf Spielen satte zehn Punkte einfahren konnte.

Mit der Bilanz ist Urbansky einverstanden, wobei nach seiner Ansicht in einem Spiel auch mehr zu holen gewesen wäre: „Das 4:4 gegen die SG Braunweiler/Sommerloch war total unnötig. Wir hatten den Gegner schon im Sack, haben uns mit zwei Gelb-Roten Karten aber selbst dezimiert. Normalerweise hätten wir das Spiel gewonnen. Ansonsten sind die Ergebnisse eigentlich okay.“ Dass es bei den Rehbornern generell besser läuft, liegt vor allem an der Rückkehr einiger Spieler, die in der Vorrunde verletzt passen mussten. Während sich die Heimbilanz des FSV sehen lassen kann, ist der Blick auf die Auswärtstabelle eher ernüchternd. Erst acht Punkte haben die Rehborner in der Fremde eingefahren. „Auswärts war es mehr oder weniger eine Katastrophe, was wir gespielt haben“, findet Urbansky klare Worte. Am Samstag wollen seine Schützlinge ihre Schwäche auf gegnerischem Geläuf überwinden und beim VfL Rüdesheim etwas Zählbares holen.

VfL Rüdesheim – FSV Rehborn (Hinspiel: 0:1). Der VfL befindet sich in ganz starker Verfassung, hat nach vier Siegen den achten Platz erobert. Die Gäste aus Rehborn müssen sich auf einen gefährlichen und motivierten Gegner gefasst machen. (So tippt Erhard Urbansky: 2:2)

VfL Simmertal – SV Medard (1:2). Der VfL (6.) muss noch acht Treffer erzielen, um die 100-Tore-Marke zu knacken. Doch der SVM (7.) wird heute Abend keineswegs gewillt sein, Geschenke zu verteilen, auch wenn die Medarder am vorletzten Spieltag keinen Sprung nach oben machen und auch nicht abrutschen können. (3:1)

SG Disibodenberg – TuS Waldböckelheim (1:2). Der Meister aus Waldböckelheim geht auf seine Abschiedstour. Die SGD spielte lange um die Aufstiegsränge mit, kann nun aber allenfalls noch auf Rang drei landen. Gegen den Meister möchten sich die Gastgeber achtbar aus der Affäre ziehen. Bei der TuS wird sich zeigen, ob noch der gleiche Biss vorhanden ist wie in den vergangenen Wochen, als der Titelgewinn noch nicht feststand. (2:2)

FSV Bretzenheim – TuS Gutenberg (0:11). Der FSV verdient sich den Respekt seiner Kontrahenten, da er als abgeschlagenes Schlusslicht die Saison durchzieht und eine unehrenhafte Abmeldung wohl abwenden kann. Gegen die Gutenberger sind die Heimischen erneut klarer Außenseiter. (0:6)

SG Guldenbachtal – TSG Planig (4:0). Noch kann die SG von Platz zwei verdrängt werden. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber aber für die Aufstiegsspiele planen. Aktuell würden die Guldenbachtaler auf den SV Nohen, Zweiter der A-Klasse Birkenfeld, treffen. (4:2)

TuS Monzingen – VfL Sponheim (4:0). Beide Teams könnten im Idealfall noch auf Position zwei springen. Um diese kleine Möglichkeit zu wahren, wollen sowohl der TuS als auch der VfL im Verfolgerduell obenauf sein. (1:2)

SG Braunweiler/Sommerloch – SG Hüffelsheim/Niederhausen/ Norheim II (2:0). Im Kellerduell gastiert der Vorletzte beim Drittletzten. Die SGH muss gewinnen, will sie noch an den Braunweilerern, die vier Punkte Vorsprung haben, vorbeiziehen. Der SGB reicht ein Remis, um Platz 14, der möglicherweise schon zum Nichtabstieg reicht, unter Dach und Fach zu bringen. (3:1)

SG Fürfeld/Neu-Bamberg – SG Nordpfalz (1:4). Die Fürfelder hoffen, ihren Negativtrend (zuletzt fünf Niederlagen) gegen die SGN zu stoppen. Allerdings sind die Nordpfälzer toll in Schuss, blieben jüngst fünfmal in Folge ungeschlagen. (1:1) le

Drei Siege müssen für ein Hennweilerer Wunder her

Die vielen Spielausfälle zu Beginn des Jahres sorgen in der Fußball-A-Klasse Birkenfeld dafür, dass aktuell immer noch drei Spieltage ausstehen, der erste an diesem Samstag. Danach folgt am Mittwoch noch ein kompletter Wochenspieltag. All das wird dem FC Hennweiler wohl nicht mehr helfen.

Der FCH kann den vorletzten und damit sicheren Abstiegsplatz zwar rechnerisch noch verlassen, bei neun Zählern Rückstand auf den drittletzten Rang, der ebenfalls zum Abstieg führen könnte, ist dafür allerdings ein Fußballwunder vonnöten, das mit einem Sieg am Samstag um 16 Uhr gegen die SG Idarwald (3.) seinen Anfang nehmen müsste. Zur gleichen Zeit gastiert der SV Oberhausen (8.) bei der SG Kirschweiler/Leisel (9.). ce

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