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Kreis Bad Kreuznach

Degirmenci rettet die TSG Planig

Kreis Bad Kreuznach. Die TSG Planig tat sich beim FSV Rehborn schwer und musste sich auf die Dienste von Bunyamin Degirmenci verlassen. Er traf beim 3:2-Sieg dreimal für die Planiger und sicherte somit den zweiten Platz der Planiger in der Fußball-A-Klasse Bad Kreuznach ab. Spitzenreiter VfL Simmertal hatte bereits am Freitag mit 4:0 in Roxheim gewonnen – wir berichteten. Zudem waren im Vorfeld die SG Hüffelsheim II (2:0 gegen FSV Bretzenheim) und der VfL Sponheim (3:2 in Rüdesheim) erfolgreich gewesen.

Sebastian Jost, der Kapitän der SG Fürfeld/Neu-Bamberg (rotes Trikot), zieht ab. Doch ein Akteur der SG Nordpfalz wirft sich mit vollem Körpereinsatz dazwischen. Am Ende trennten sich beide Teams 1:1-remis.  Foto: Klaus Castor
Sebastian Jost, der Kapitän der SG Fürfeld/Neu-Bamberg (rotes Trikot), zieht ab. Doch ein Akteur der SG Nordpfalz wirft sich mit vollem Körpereinsatz dazwischen. Am Ende trennten sich beide Teams 1:1-remis.
Foto: Klaus Castor

TuS Gutenberg – SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied II 1:2 (1:0). „Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, obwohl wir etwas gefährlicher in der Offensive waren. Nach der Pause hatte die SG spielerisch ein leichtes Übergewicht. Wir sind im Laufe der zweiten Hälfte aber auch konditionell eingebrochen. Somit ist das Ergebnis nicht ganz unverdient“, erklärte Thomas Benzin, der Zweite Vorsitzende der Gastgeber, und ergänzte: „Leider haben wir beim Stand von 1:0 ein zweites Tor wegen einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt bekommen.“ Der TuS war bereits in der elften Minute durch Stephen Hartmeier in Führung gegangen, ehe Sven Sutor für die Gäste nur eine Minute nach Wiederanpfiff ausglich. Den siegbringenden Treffer der Meisenheimer erzielte ebenfalls Sutor (71.).

FSV Rehborn – TSG Planig 2:3 (1:2). Unter dem Strich setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch. Dies spiegelt sich vor allem in der Torschützenliste wider. Dort ist Bunyamin Degirmenci (35., 40., 70.) gleich dreifach gelistet. „Wir haben uns das Leben schwerer gemacht, als es eigentlich notwendig war. Der FSV war ersatzgeschwächt, aber wir haben es dennoch nicht verstanden, die Chancen richtig auszuspielen. Insgesamt war es eine schlechte Leistung von uns“, resümierte TSG-Abteilungsleiter Mirco Lauermann. Der FSV konnte trotz eines Doppelpacks von Samuel Rahn (45., 80.) nichts Zählbares mitnehmen. FSV-Spieler Benjamin Hill sah dennoch eine ansprechende Leistung seines Teams: „Die Mannschaft hat trotz Unterzahl gut dagegengehalten. Das war echt toll.“ Hill war selbst in der zweiten Hälfte vorzeitig des Platzes verwiesen worden.

SG Disibodenberg – TuS Monzingen 0:1 (0:0). „Ein verdienter Erfolg aufgrund der größeren Spielanteile und der größeren Zahl an Chancen“, betonte TuS-Trainer Michael Minke und ergänzte: „Ich muss zugeben, dass das Tor sehr glücklich gefallen ist. Es war ein abgefälschter Distanzschuss, der unserem Spieler dann vor die Füße gefallen ist. Dennoch müssen wir jetzt einfach den Mund abputzen und den Sieg mitnehmen.“ Das goldene Tor hatte Michel Tressel (75.) geschossen. Minke: „Kritisch muss ich anmerken, dass wir uns zum wiederholten Male keine klaren Möglichkeiten herausspielen konnten. Die Heimmannschaft hat zwar sehr gut verteidigt und war selbst nur nach Standards gefährlich, dennoch erwarte ich da einen Tick mehr.“

SG Fürfeld/Neu-Bamberg – SG Nordpfalz 1:1 (0:1). Die Nordpfälzer zählen aufgrund ihrer Zweikampfhärte und Laufstärke zu den unangenehmsten Mannschaften der Liga. Das bekamen auch die Jungs von SG-Trainer Günter Nessel zu spüren. „Die Nordpfälzer haben ihre Stärken komplett abgerufen und sind mit der ersten Chance in Führung gegangen. Wenn es richtig blöd gelaufen wäre, hätten wir sogar mit 0:2 zur Pause hinten liegen können. Nach der Pause hat aber zum Glück meine Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt“, berichtete Nessel, der Trainer der Hausherren. Er fügte an: „Wir haben den Gast im Laufe der zweiten 45 Minuten hinten reingedrückt und am Ende sogar auf den Führungstreffer gedrängt.“ Julian Reimann hatte die Nordpfälzer mit einem Freistoß von der Strafraumkante in Front geschossen (37.). In der 56. Minute brachte Benedikt Wolf einen Freistoß auf das gegnerische Gehäuse. Der Gäste-Torhüter konnte den Wolf-Schuss nur nach vorne abklatschen. Dort stand Peter Frey völlig frei und schob eiskalt ein.

SG Gräfenbachtal – SG Veldenzland 3:3 (0:1). „Wir haben uns ganz gut verkauft gegen den Favoriten. Nach dem 1:1 waren wir dem Führungstreffer sogar näher als die Gäste. Die haben es jedoch in der Phase cleverer gespielt. In der Schlussphase haben wir dann noch einmal alle Kräfte mobilisiert und das 3:3 erzwungen“, betonte Toni Heeg, der Trainer der Gräfenbachtaler. Torfilm: 0:1 Patrick Schunck (13.), 1:1 David Lukas (47.), 1:2 Markus Heil (59.), 1:3 Schunk (68.), 2:3 Steffen Tonn (83.), 3:3 David Lukas (90.+5, Foulelfmeter). Christian Tuschner

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