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    Trainer-Regelung des FVR stößt bei Jugendleitern im Kreis Rhein/Ahr auf Widerstand

    Bei der Halbzeittagung des Kreisjugendausschusses des Fußballkreises Rhein/Ahr mit den Jugendleitern in Wehr hat es Diskussionsbedarf gegeben: "Es ist schon enorm schwer, genügend Leute zu finden, die sich um unsere Jugendliche kümmern, jetzt sollen sie auch noch eine langwierige Ausbildung absolvieren", meldete ein Teilnehmer seine Bedenken an gegen die vom Fußballverband stammende Verpflichtung, in überkreislichen Juniorenklassen nur noch Trainer zu beschäftigen, die über die entsprechende Lizenz verfügen. Ab 1. Juli muss es in der Rheinlandliga die C-Lizenz sein, in der Bezirksliga die Ausbildung zum Teamleiter Jugend. 2018 ist in der obersten Verbandsklasse die B-Lizenz vorgeschrieben, in der Bezirksklasse die C-Lizenz.

    Lizenzierte Trainer in den überkreislichen Juniorenklassen: 18 Vereinsvertreter sprachen sich gegen die Verpflichtung des Verbandes aus, jeweils drei waren dafür oder enthielten sich. Foto: Hans-Josef Schneider
    Lizenzierte Trainer in den überkreislichen Juniorenklassen: 18 Vereinsvertreter sprachen sich gegen die Verpflichtung des Verbandes aus, jeweils drei waren dafür oder enthielten sich.
    Foto: Hans-Josef Schneider

    "Das Ziel ist es, die Qualität im Nachwuchsbereich weiter zu steigern", erklärte der Kreisbildungsbeauftragte Walter Retterath, der die Gemüter ein wenig beruhigen konnte, als er feststellte: "Vorerst sind noch keine Sanktionen vorgesehen. Im Gegenteil: Zwei Jahre lang gibt es 100 Euro für jede Mannschaft, die dem Qualitätsanspruch gerecht wird.

    18 Nein-Stimmen

    18 Vereinsvertreter sprachen sich gegen die Regelung aus, jeweils drei waren dafür oder enthielten sich. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Art des Vorgehens. "Da wird etwas von oben diktiert, ohne mit den Betroffenen vorher gesprochen zu haben", lautete ein oft erhobener Vorwurf. Eine andere Befürchtung: Es würden jetzt nicht nur gute Spieler, sondern auch qualifizierte Trainer von Großvereinen abgeworben. "Es ist so entschieden worden, jetzt müssen wir damit leben", beendete Kreisjugendleiter Dieter Sesterheim, der durchaus Verständnis für die vorgetragenen Argumente aufbringt, die Diskussion.

    Kreisverband will helfen

    Aufschlussreich fand er in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass sich auf das Schreiben des Verbandes hin nur ein Verein bei ihm gegen die Regelung ausgesprochen habe. "Wir werden seitens des Kreises alles tun, um den Vereinen bei der Umsetzung behilflich zu sein. Dazu gehört auch eine Kompaktveranstaltung zu Beginn des kommenden Spieljahres. Dann sollen an einem Samstag der Staffeltag und eine Kurzschulung zusammengefasst werden."

    Dass die Qualifizierungsoffensive schon Spuren hinterlässt, hat Retterath anhand der Ausbildungsmaßnahmen auf Kreisebene registriert. "Der Basiswissen-Lehrgang in Mendig war mit 21 Teilnehmern gut besucht, ein weiterer ist im April in Löf geplant. Auch die Module 'Teamleiter Kinder und Jugend' im Juni stoßen auf die nötige Resonanz. Für den Tag der Qualifizierung suche ich noch einen ausrichtenden Verein."

    Weiterhin unterwegs ist das DFB-Mobil, neuerdings auch mit dem Modul "Bambini-Fußball". Besonderer Schwerpunkt bei den Kurzschulungen wird im Herbst das Thema Futsal sein. Dies auch mit dem Blick auf die Hallensaison, in der jetzt alle Altersklassen nach Futsal-Regeln spielen. "Das klappt auch bestens, wie die zurückliegende Runde gezeigt hat", so Sesterheim als Organisator.

    Weniger erfreut ist er über die noch fehlenden Gebühren seitens einiger Vereine sowie das Nichtantreten von 23 Teams. Die Meldung für die kommende Runde erfolgt übrigens wieder mit der Mannschaftsmeldung im Juni.

    Die Weichen für Teil zwei der Feldrunde sind für den Fußballnachwuchs gestellt, die Spielpläne für die im März beginnende Play-off-Runde der F- bis B-Junioren liegen vor. Etliche Vereine und Spielgemeinschaften nutzten die Chance, Mannschaften um- oder nachzumelden.

    Bei den B-Junioren wurde Ahrweiler BC II (9er) abgemeldet. TG Namedy wird künftig mit 9er-Besetzung spielen. Bei den C 9-Junioren waren schon TuS Hausen II und SG Mendig II ausgeschieden, SG Heimersheim spielt künftig mit einer 11er-Mannschaft. Deren Platz in der Neunerstaffel nimmt die nachgemeldete JSG Maifeld IV ein. Bei den C 11-Junioren ist FC Plaidt II noch neu dazugekommen.

    Bei den D 9-Junioren wurde SC Sinzig II abgemeldet. Die Kreisklasse der D 7-Junioren wurde aufgelöst, nach der Ummeldung von JSG Nickenich III und JSG Brohl und der Abmeldung von JSG Vulkaneifel Kottenheim II blieben nur noch zwei Mannschaften übrig. Diese wurden in 9er-Kreisklassen integriert.

    Neu bei der E-Jugend sind die Teams von TuS Mayen III, SC Sinzig II und SC Bad Bodendorf II. Bei der Staffeleinteilung der F-Junioren zur Rückrunde flossen die Ergebnisse, das Durchschnittsalter der Teams und natürlich regionale Gesichtspunkte ein, damit hohe zweistellige Ergebnisse weiter minimiert werden. Erfreulicherweise sind acht Teams hinzugekommen. Und noch erfreulicher: Es wurde kein Team abgemeldet. 70 Mannschaften spielen in neun Staffeln weiterhin ohne Punkte und ohne Schiedsrichter.

    Beginn der Spielrunde ist grundsätzlich das 1. März-Wochenende. Ausgenommen sind bei den B-Junioren die Leistungsklasse und die Kreisklasse 1, die am letzten Februar-Wochenende starten, sowie die F-Junioren, die wegen der Osterferien erst ab dem zweiten April-Wochenende wieder im Freien kicken.

    Schiedsrichter werden lediglich für die A-Junioren (hierfür ist Rudi Weiß zuständig), für die B- und C 11-Junioren sowie für die D-Junioren-Kreisligen (Burkhard Kuhl ist hier verantwortlich) angesetzt.

    Am Samstag, 11. Juni, stehen bei E- bis C-Junioren die Endspiele um die Kreismeisterschaft an. Austragungsort wird der Rasenplatz in Kempenich sein. Die Qualifikation zur A-Junioren-Bezirksliga wird bereits vor der neuen Saison stattfinden. "Das gibt den Vereinen mehr Planungssicherheit. Zudem sollen nur Teams auf freiwilliger Basis daran teilnehmen", so Sesterheim. Offen ist derzeit noch, wie viele freie Plätze dem Kreis Rhein/Ahr zugesprochen werden. Neu beim Verband einzureichen sind die JSG-Verträge für die nächste Saison. hjs

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