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Kirchberg

Karl Scheid sieht drei Favoriten auf die FKM-Krone

Am Sonntag geht es in Kirchberg um die Krone bei der Futsal-Kreismeisterschaft: Zehn Mannschaften streiten sich ab 13 Uhr in zwei Gruppen um den Titel. Den zwei Bestplatzierten winken unter anderem Tickets für das große Masters mit den überkreislichen Mannschaften am Sonntag, 21. Januar, in Simmern. Kreissachbearbeiter Karl Scheid, der in Kirchberg Turnierleiter sein wird, geht mit uns das Turnier sowie die Gruppen durch und nennt seine Favoriten auf den Titel.

Das Duell zwischen FKM-Titelverteidiger SG Biebertal (in Schwarz, mit Florian Heyer) und dem Vorjahreszweiten SG Hausbay (mit von links Dirk Wagner, Janis Baumgarten und Kevin Leidig) wird es in Kirchberg auf jeden Fall geben, beide treffen in der Gruppe B aufeinander. Am vergangenen Sonntag trennten sie sich in Simmern 1:1 – unter anderem vor den Augen der Kirchberger Reserve (in Gelb), die als Gastgeber ebenfalls zu den Favoriten zählt.  Foto: hjs-Foto
Das Duell zwischen FKM-Titelverteidiger SG Biebertal (in Schwarz, mit Florian Heyer) und dem Vorjahreszweiten SG Hausbay (mit von links Dirk Wagner, Janis Baumgarten und Kevin Leidig) wird es in Kirchberg auf jeden Fall geben, beide treffen in der Gruppe B aufeinander. Am vergangenen Sonntag trennten sie sich in Simmern 1:1 – unter anderem vor den Augen der Kirchberger Reserve (in Gelb), die als Gastgeber ebenfalls zu den Favoriten zählt.
Foto: hjs-Foto

Gruppe A

Als einziges Team aus der Kreisliga C hat sich der SV Bruttig-Fankel (links mit Michael Maibauer) für die FKM-Endrunde in Kirchberg qualifiziert. in Kaisersesch wurde Bruttig-Fankel Gruppenzweiter und schlug unter anderem die SG Lutzerath (in Rot) mit 2:0.  Foto: Jens Fiedermann
Als einziges Team aus der Kreisliga C hat sich der SV Bruttig-Fankel (links mit Michael Maibauer) für die FKM-Endrunde in Kirchberg qualifiziert. in Kaisersesch wurde Bruttig-Fankel Gruppenzweiter und schlug unter anderem die SG Lutzerath (in Rot) mit 2:0.
Foto: Jens Fiedermann

Hier heißen die fünf Teams SG Müden/Treis-Karden/Moselkern II (Sechster Kreisliga B Nord), TuS Kirchberg II (Sechster Kreisliga A), SG Niederburg/Biebernheim/ Damscheid II (Achter Kreisliga B Süd), SG Eifelhöhe Beuren (Elfter Kreisliga A) und SSV Boppard (Fünfter Kreisliga A). „Kirchberg II ist in eigener Halle sicher nicht zu verachten“, sagt Scheid. Der A-Klässler spielte eine gute Vorrunde vor fünf Tagen in Simmern und blieb als Gruppenzweiter wie der Erste Hausbay und der Dritte Biebertal ungeschlagen. Auch deshalb gehört die TuS-Reserve für Scheid zu den Turnierfavoriten und gilt als heißer Kandidat auf einen der ersten beiden Plätze in Gruppe A. Bei den anderen vier Teams müsse man abwarten, so Scheid, in welcher Besetzung sie auflaufen. So zum Beispiel die Müdener Reserve, die in erster Linie auf ein routiniertes Ensemble setzt mit Akteuren wie Kai und Jens Thönnes, die Ibald-Zwillinge Peter und Martin oder Pascal Leberig. Scheid: „Sie sind technisch stark, ob sie das Tempo über die Spielzeit von zwölf Minuten gehen können, weiß ich nicht. Es ist aber schön, dass sie dabei sind, sie können kicken und davon lebt das Spiel in der Halle.“ Müden II gewann die Vorrundengruppe in Kaisersesch und trifft in Kirchberg wieder auf die SG Eifelhöhe, bei der sich der Weilerer Scheid natürlich als Vorstandsmitglied gut auskennt. „Bei uns wird es schwierig, weil wir mit zwei Teams angetreten sind und dadurch einige Akteure blockiert sind, zudem fehlen einige“, sagt Scheid und rechnet nicht mit einem Weiterkommen. Eifelhöhe ist zum sechsten Mal hintereinander bei der Endrunde dabei, 2016 in Boppard gewann das Team von Trainer Jens Fiedermann. Schwer einzuschätzen ist für ihn die Niederburger Reserve, die sich in Vorrundengruppe 3 durchsetzte und dort überraschend unter anderem, die höher gehandelten A-Ligisten Morshausen und Urbar hinter sich ließ.

Gruppe B

Es treten an: Der einzige C-Ligist SV Bruttig-Fankel, die SG Hausbay-Pfalzfeld/Braunshorn (Erster Kreisliga A), der SSV Boppard II (Zweiter B Süd), der FKM-Titelverteidiger SG Biebertal/Unterkülztal (Dritter Kreisliga A) sowie der TuS Rheinböllen II (Elfter B Süd). „Hier sind es natürlich die üblichen Verdächtigen“, sagt Scheid, „Biebertal als Titelverteidiger und Hausbay dürften die besten Karten haben, die zwei sind auch meine Favoriten auf den Sieg.“ Biebertal war als Vorjahressieger beim Masters dabei und schlug sich gut. Das gleiche gilt für die Hausbayer, die bereits zweimal beim Masters dabei starteten – allerdings nie als FKM-Sieger. Dennoch dürfte es kein leichtes Unterfangen werden für das favorisierte Duo, ins Halbfinale einzuziehen, da sich die junge Bopparder Reserve in der Vorrunde sehr gut verkaufte und auch Rheinböllen II gut mithielt und beispielsweise gegen Biebertal unentschieden spielte oder gegen Hausbay erst in letzter Sekunde 0:1 verlor. Allerdings betrug die Spielzeit vor einer Woche in dieser Gruppe nur sieben Minuten, am Sonntag sind es fünf Minuten mehr pro Partie. Was der einzige C-Ligist im Feld zu leisten im Stande ist, muss man abwarten. In Kaisersesch landete Bruttig-Fankel immerhin hinter Müden II auf Platz zwei – noch vor Eifelhöhe.

Das Drumherum

Kirchberg ist als Austragungsort turnusmäßig laut Scheid mal dran, davor wurde der Titel in Simmern und Boppard vergeben. „Kaisersesch ist sicherlich auch bald mal wieder ein Thema“, sagt Scheid, der aber weiß, dass es zumeist die Rhein-Hunsrück-Teams sind, die das Gros der Teilnehmer der Endrunde stellen. Dieses Mal sind es sieben Klubs aus diesem Beritt, drei Mannschaften kommen von Mosel und Eifel.

Das Preisgeld ist wie im Vorjahr gestaffelt: Der Sieger erhält neben 200 Euro Preisgeld und den Pokal einen Gutschein eines Hunsrücker Busunternehmens, danach geht es bis Platz vier mit dem Preisgeld jeweils 50 Euro runter. Verlockend ist darüber hinaus natürlich die Masters-Teilnahme für die beiden Finalisten. „Da wir zehn überkreisliche Mannschaften in dieser Saison haben, wird das Mastersfeld um zwei Teams auf zwölf aufgestockt“, erklärt Scheid. Gespielt wird in Kirchberg jeweils 1x12 Minuten, vier Schiedsrichter werden die Spiele vor Ort jeweils zu zweit leiten. Scheid hofft, dass alles fair über die Bühne geht. Denn bei allem Erfolgsdenken, gehe es doch vorrangig um den Spaß bei der Senioren-FKM, deren Modusänderung in den letzten Jahren für eine gesteigerte Teilnahme gesorgt hat, auch wenn längst nicht alle Vereine beim Budenzauber mitmachen. „Dass wir die FKM innerhalb von zwei Wochenenden ausspielen, hat sich bewährt“, sagte Scheid unlängst. Für zwei Teams werden es inklusive Masters drei Wochenenden sein. Wer das sein wird, steht am Sonntag gegen 19 Uhr fest. mb

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