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    Andernach/Rheinbreitbach

    SV Rheinbreitbach übersteht die Vorrunde bei der Futsal-Rheinlandmeisterschaft der Frauen nicht

    Das Frauenteam von Gastgeber SG Andernach hat die Rheinlandmeisterschaft im Futsal gewonnen. Mit dem 2:0-Finalsieg gegen den TuS Issel verhinderte der Tabellenzweite der Regionalliga den Hattrick der Moselanerinnen, die in den vergangenen beiden Jahren den Titel gewonnen hatten - damals aber noch im "klassischen" Hallenfußball.

    Auch der 1:0-Sieg gegen die SG Andernach II verhalf den Fußballerinnen des SV Rheinbreitbach (in Weiß) nicht ins Viertelfinale.  Foto: Andreas Walz
    Auch der 1:0-Sieg gegen die SG Andernach II verhalf den Fußballerinnen des SV Rheinbreitbach (in Weiß) nicht ins Viertelfinale.
    Foto: Andreas Walz

    "Nachdem wir in der Regionalliga wohl wieder nicht über Platz zwei hinauskommen werden, bin ich heilfroh über diesen Titel", freute sich SG-Trainer Kappy Stümper, "das ist gut für Motivation und Stimmung in der Mannschaft."

    In Abwesenheit des vierten Regionalligisten SC Bad Neuenahr sorgte zunächst die Frage für Spannung, welcher niederklassige Konkurrent das Halbfinale des favorisierten Trios aus der dritthöchsten Spielklasse vervollständigen würde. Der SV Holzbach schaffte den Sprung durch ein 2:1 im Viertelfinale gegen den Rheinlandliga-Konkurrenten FV Rübenach.

    Da waren die Frauen des SV Rheinbreitbach bereits draußen. Der aktuelle Tabellenzehnte der Rheinlandliga hatte in der nominell stärksten der vier Vorrundengruppen das Weiterkommen verpasst. Zum Auftakt gab es eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Rheinlandliga-Spitzenreiter FC Bitburg, dann gelang ein 1:0 gegen die zweite Mannschaft der SG Andernach. Gegen den Regionalligisten 1. FFC Montabaur hätten die Rheinbreitbacherinnen einen Sieg gebraucht, doch sie verloren mit 1:5. "Da hat man den Liga-Unterschied gesehen", nahm's SVR-Trainer Patrick Werbitzky gelassen. "Wir sind trotzdem zufrieden. Es lohnt sich immer, Erfahrungen zu sammeln." Werbitzky outete sich als großer Freund der Futsal-Variante: "Ich finde das super und schaue schon seit Jahren die Übertragungen auf Eurosport." Dass hierzulande noch viel Entwicklungspotenzial ist, steht für ihn fest: "In Sachen Futsal ist Deutschland ja quasi ein Dritte-Welt-Land."

    Priorität hat für die Rheinbreitbacherinnen wie für alle anderen in Andernach vertretenen Teams naturgemäß die Feldrunde, wo es für den SVR noch um den Klassenverbleib geht. "Nächste Woche tragen wir ein Freundschaftsspiel gegen Montabaur aus", freute sich Werbitzky schon auf die "Freiluft-Revanche" fürs 1:5.

    Zurück in die Halle, wo der SV Holzbach im Halbfinale gegen den TuS Issel zwar in Führung ging, dann aber erwartungsgemäß mit 1:7 unter die Räder kam. Enger ging es im zweiten Halbfinale zu. Die Regionalligisten aus Andernach und Montabaur lieferten sich einen heißen Kampf auf Augenhöhe. 15 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Magdalena Schumacher für Andernach zum entscheidenden 3:2 traf. "Dieses Spiel hätte eigentlich das Finale sein müssen", meinte Montabaurs Trainer Steffen Hondrich. "Andernach hat den Sieg verdient, aber wir hätten ihn genauso verdient gehabt."

    Die Montabaurer trösteten sich mit dem 3:2-Sieg gegen Holzbach im "kleinen Finale" und dem dritten Platz, während das Endspiel zum Höhepunkt des Turniers wurde. Zwei spielstarke, ballsichere Teams bekämpften sich auf hohem Niveau, zwei Drittel der 15-minütigen Spielzeit verliefen torlos. Dann bereitete Katharina Sternitzke mit einem furiosen Flügellauf das erlösende 1:0 für die Andernacher vor, Isabell Stümper vollstreckte. Und bediente zweieinhalb Minuten später gleichermaßen brillant Maren Weingarz, die das entscheidende 2:0 besorgte. Dann durften die Andernacherinnen und ihr Anhang jubeln.

    Von unserem Redakteur Stefan Kieffer

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