40.000
Aus unserem Archiv
Gaildorf/Niederroßbach

Motocross: Henry Jacobi fährt auf den letzten Drücker in die Top-10

Zum Finale des ADAC MX Masters 2015 ging es für das Niederroßbacher KTM Sarholz Racing Team nach Gaildorf im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Dabei verteidigte Angus Heidecke seinen fünften Gesamtrang mit Bravour. "Unter dem Strich ist es ein tolles Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann", zog der 25-Jährige, der zum Abschluss auf Rang vier der Tageswertung fuhr, zufrieden Bilanz. Auch Teamkollege Henry Jacobi erreichte das avisierte Ziel und schob sich durch Rang zwölf der Tageswertung auf den letzten Drücker noch in die Top-10 des Endklassements. "So hat eine Saison mit Höhen und Tiefen für mich einen versöhnlichen Abschluss gefunden", war der 18-Jährige hinterher erleichtert.

Hatten auf der legendären Rennstrecke "Auf der Wacht" bereits in der Vergangenheit zahlreiche international hochkarätige Rennläufe stattgefunden, nun richtete der MSC Gaildorf zum ersten Mal ein Finale zum ADAC MX Masters aus. Knapp 16 000 Besucher gaben dem Finale einen würdigen Rahmen.

Unnötige Fehler im zweiten Lauf

Für Angus Heidecke begann die Veranstaltung mit einem soliden sechsten Rang in der Qualifikation, der ihm eine gute Ausgangsposition am Startgatter einbrachte. Im ersten Wertungslauf platzierte sich der Sachse nach dem Start auf Rang acht und machte gleich Boden gut. Clever teilte er sich das Rennen ein, attackierte die Konkurrenz fast immer zum richtigen Zeitpunkt und arbeitete sich bis ins Ziel auf einen hervorragenden vierten Rang nach vorne. Der zweite Wertungslauf lief dann nicht ganz wunschgemäß. Nach einigen kleinen Fehlern fuhr der 25-Jährige auf Rang acht. Damit erreichte er in der Tageswertung immerhin noch den vierten Rang und sicherte sich im Endklassement des ADAC MX Masters den starken fünften Platz.

"Die kleinen Fehler im zweiten Lauf waren unnötig, das muss ich mir selbst auf die Fahne schreiben. Wichtig war mir, dass ich den fünften Gesamtrang nach Hause gebracht habe, womit ich meine beste Saison in den ADAC MX Masters gefahren bin. Dazu kommt, dass ich mich bei meinen Einsätzen in der Weltmeisterschaft kontinuierlich entwickelt und gesteigert habe. Davon habe ich bei den Rennen zum ADAC MX Masters enorm profitiert. Jetzt freue ich mich auf einige Wochen Pause, bevor es dann an die Vorbereitungen zur Saison 2016 geht."

Für Henry Jacobi hatte es das Saisonfinale in sich. Da das 18-jährige Talent aus Thüringen wie gehabt mit seinem MX2-WM-Bike ans Startgatter rollte, hatte er auf der Gaildorfer Rennstrecke mit ihren enormen Höhenunterschieden schwer gegen die durchweg mit hubraumstärkeren Maschinen startende Konkurrenz zu kämpfen. Der ehemalige Junioren-Weltmeister stellte sich der Herausforderung mit gewohntem Kampfgeist und löste die schwierige Aufgabe mit Bravour.

Von guter Fitness profitiert

Bereits in der Qualifikation zeigte Jacobi eine ansprechende Leistung und ließ sich die achtschnellste Rundenzeit notieren. In den Rennläufen zeigte er dann den gewohnten Biss, kämpfte in beiden Rennen über die gesamte Distanz mit vollem Einsatz und wurde im Ziel mit den Rängen elf und zwölf belohnt. In der Tageswertung kam so der zwölfte Rang heraus, doch viel mehr zählte das Endklassement. Mit der starken Vorstellung von Gaildorf sprang der Bad Sulzaer noch auf Gesamtrang zehn in die Top-10 und zog zufrieden Fazit: "Das war heute absolut okay. Mein Ziel habe ich erreicht und das zählt. Mit dem MX2 Bike ist das Ganze nicht so einfach, aber ich will nicht jammern. Schließlich habe ich mir das bewusst so ausgesucht und kann gut damit umgehen. Beide Male war ich optimal gestartet, aber auf der extrem tief aufgegrubberten Startgeraden zogen die 450er-Bikes einfach so von dannen. In der Schlussphase habe ich meine gute Fitness komplett ausgespielt, das Tempo hochgehalten und noch einige Plätze gutgemacht. Schön, dass es mit den Top-10 so noch geklappt hat."

Motorsport (F)
Meistgelesene Artikel
Fußball Männer
Fußball Frauen
Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

im Rheinland

- Westerwald

- Mittelrhein/Mosel

- Rhein-Lahn

im Südwesten

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Fußball Mix
Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

Jugendfußball

- im Rheinland

- im Südwesten

Fußballpokale

Hallenfußball

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Regionalsport Mix
Sport-Lokalteile
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach