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Nürburgring/Molsberg

Kaufmann gewinnt bei Sechs-Stunden-Rennen

Mit dem siebten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem sechsstündigen Opel ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, stand der Höhepunkt der VLN-Saison im Kalender. Ebenfalls am Start: Das Team von Porsche Kremer Racing, für das sich Wolfgang Kaufmann das Cockpit des Porsche 997 GT3 KR erfolgreich mit Teameigner Eberhard Baunach teilte.

Sie hatten nach dem Triumph auf dem Nürburgring allen Grund zur Freude: Eberhard Braunach (links) und der Molsberger Profi Wolfgang Kaufmann.
Sie hatten nach dem Triumph auf dem Nürburgring allen Grund zur Freude: Eberhard Braunach (links) und der Molsberger Profi Wolfgang Kaufmann.
Foto: honorarfrei

Im Qualifying zeigte sich die Eifel von ihrer typischen Seite. Keiner wusste, was wettertechnisch in den jeweils nächsten Minuten geschehen würde. Genau die richtige Herausforderung für Profi Kaufmann, der bei halbtrockener Strecke dann eine passende Runde erwischte. Seine Zeit von 8:45,739 Minuten auf der fast 25 Kilometer langen Strecke brachte nicht nur die Pole Position in der Klasse SP-PRO, sondern mit Rang neun auch einen Startplatz in den Top-10 der Gesamtwertung. "Es hat einfach in dem Moment alles gepasst: wenig Verkehr auf der Strecke, keine Gelben Flaggen, ein perfektes Auto", schilderte Kaufmann die günstigen Umstände.

Beim Rennstart zur Mittagszeit war dann die Reifenwahl entscheidend für die ersten Meter auf dem Nürburgring. Wie schon im Zeittraining hatte Porsche Kremer- Racing auch hier mit Regenreifen die richtige Entscheidung getroffen, denn die Strecke zeigte sich ordentlich nass. Kein Problem für Kaufmann als Startfahrer. Noch vor der Auffahrt auf die Nordschleife hatte er den einen oder anderen GT 3 aufgeschnupft. Allerdings trocknete die Piste von der zweiten Runde an allmählich ab, sodass der Molsberger einige der stärkeren GT 3-Fahrzeuge wieder durchlassen musste.

Wichtiger war jedoch, dass man die klasseninterne Konkurrenz diesmal souverän im Griff hatte. Bei einem vorgezogenen Boxenstopp wechselte Kremer Racing auf Slicks, und Kaufmann ging auf seinen zweiten Stint. "Es hat beim Start richtig Spaß gemacht. Unser Porsche lag perfekt, es hätte ruhig länger nass bleiben können", schilderte Kaufmann Teil eins des Einsatzes. Zur Mitte des Rennens überließ der Westerwälder seinem Teamkollegen Eberhard Baunach das Cockpit, ehe er für weitere zwei lange Stints den perfekt vorbereiteten Porsche übernahm.

Problemlos drehte Kaufmann Runde um Runde auf dem legendären Nürburgring und ließ der SP-PRO-Konkurrenz keine Chance. Ausgerechnet beim Höhepunkt der VLN-Saison sollte Porsche Kremer-Racing so der Klassensieg bei der VLN gelingen. "Heute haben wir nicht vom Pech anderer profitiert, sondern wirklich aus eigener Kraft fehlerfreie und konstantere Runden fahren können als unsere Mitbewerber", freute sich Wolfgang Kaufmann über den Klassensieg. In der Saison war dies für ihn bereits der zweite Klassensieg in der VLN und der vierte Podiumsplatz.

Nach nur einem Wochenende Pause steht das nächste Rennen an, diesmal wieder in den belgischen Ardennen, in Spa-Francorchamps. Dort finden die Spa-Sechs-Stunden statt, eines der historischen Langstreckenrennen. Ein Leckerbissen ist auch das Fahrzeug für Wolfgang Kaufmann. Der Molsberger wird zusammen mit Afschin Fatemi den Ford GT 40 pilotieren, einen der erfolgreichsten Sportwagen der 60 er-Jahre und mit mehreren Le Mans-Siegen auf dem Konto.

Von unserem Mitarbeiter

Johannes Gauglica

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