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Diez

Rekordkulisse sieht ein ungleiches Duell am Heckenweg

Die EG Diez-Limburg schaute im Rahmen ihres Heimspiels um den Norddeutschen Pokal gegen den EHC Nordhorn weit über das Sportliche hinaus und zeigte großes Herz: Der Eishockeyverein vom Heckenweg integrierte in die Begegnung eine Benefizveranstaltung für einen schwer erkrankten vierjährigen Jungen aus Diez. Die stolze Kulisse von 1147 Besuchern bedeutete Saisonrekord für die „Rockets“ – nachgeholfen mit Freikarten für knapp 1000 angemeldete Mitglieder aus Vereinen, Firmen und Vereinigungen jeglicher Art. Die Erkenntnis: Das Interesse am Kufensport in der Region scheint vorhanden zu sein. Es ist nun abzuwarten, wie es aussieht, wenn Freikarten demnächst wieder stecken bleiben.

Voll besetzte Ränge wünschen sich die Verantwortlichen der EGDL auch dann, wenn es keine Freikarten-Aktionen gibt. Ob sich der eine oder andere Gast beim Pokalspiel mit dem Eishockey-Virus infiziert hat?  Foto: fischkoppMedien
Voll besetzte Ränge wünschen sich die Verantwortlichen der EGDL auch dann, wenn es keine Freikarten-Aktionen gibt. Ob sich der eine oder andere Gast beim Pokalspiel mit dem Eishockey-Virus infiziert hat?
Foto: fischkoppMedien

Die EGDL feierte vor vollen Rängen mit viel Eventcharakter einen – um zum Sportlichen zu kommen – 7:0-Kantersieg über hoffnungslos unterlegene Nordhorner, die sich mit einem 500-Euro-Scheck ebenfalls an der Spendenaktion für den kleinen Gerrit beteiligten. Mit dem gleichen Ergebnis hatte der Spitzenreiter der Regionalliga West das Hinspiel bereits gewonnen. Die Gastgeber brauchten zehn Minuten, um die Partie für sich zu entscheiden. Joey Davies (5.), Florian Böhm (9.) und Matt Fischer (10.) sorgten zeitig für klare Verhältnisse. Als Schlussmann Steve Themm erstmals eingreifen musste, führten die Raketen schon mit 3:0. Die machten nach dem 4:0 durch Florian Böhm (14.) nicht mehr als nötig, wollten mitunter zu viel für die Galerie tun und zeigten auch in der Rückwärtsbewegung Nachlässigkeiten. Es sagt alles über das Leistungsvermögen der Gäste von der niederländischen Grenze, in der Abwehr wie eine Mischung aus Hobbymannschaft und Hühnerhaufen, dass sie trotzdem sang- und klanglos untergingen. Das Einzige, was bei Nordhorn an vergangene Zweitligazeiten erinnerte, war der Namen Hanisz: Der Vater von Schlussmann Marek Hanisz, Andrei Hanisz, zählte vor 20 Jahren zum Team des Vorgängervereins. Hanisz junior kam in der 30. Minute für Maik Holzke zwischen die Pfosten, nachdem dieser kurz zuvor zum fünften Mal hatte hinter sich greifen müssen. Florian Flemming (27.) erhöhte, ehe der Tscheche Jakub Zdenek, im Norddeutschen Pokal im Gegensatz zur Liga als EU-Ausländer neben den beiden Nordamerika-Imports Fischer und Davies spielberechtigt, das halbe Dutzend voll machte (37.). Den sportlichen Schlusspunkt setzte erneut Matt Fischer (58.) – eines von wenigen Toren an diesem Abend, das die Gäste nicht auf dem Silbertablett präsentierten.

„Es war ein großartiger Abend“, freute sich Lörsch über die große Resonanz auf den Rängen. „Das Spiel haben wir im ersten Drittel sehr gut auf den richtigen Weg gebracht und danach auch ein bisschen was ausprobiert. Ich freue mich besonders, dass wir wieder kein Gegentor kassiert haben. Und natürlich bin ich nach einem 7:0 und einem Halbfinaleinzug nicht unzufrieden, aber wir haben sicherlich auch nicht die Leistung abgerufen und abrufen müssen, die wir gegen Herford oder Neuwied brauchen.“ René Weiss

EG Diez-Limburg: Themm – Schophuis, Löwing, Kärkäs, Krämer, Langer – P. Maier, Fischer, Zdenek, Wex, Mainzer, Niestroj, Kail, Flemming, Bruch, Böhm.

Schiedsrichter: Markus Eberl.

Zuschauer: 1147.

Tore: 1:0 Joey Davies (5.), 2:0 Florian Böhm (9.), 3:0 Matt Fischer (10.), 4:0 Florian Böhm (14.), 5:0 Florian Flemming (27.), 6:0 Jakub Zdenek (37.), 7:0 Matt Fischer (58.).

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