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    Limburg

    Ekkhard Schmidt-Opper übernimmt den Limburger HC

    "Geh, geh", ruft der engagierte Mann an der Seitenlinie im Eduard-Horn-Park seinem Spieler zu. Dann zu einem anderen: "Komm, komm". Zwei Mal in seinem Leben hat Vize-Olympiasieger Ekkhard Schmidt-Opper im Zorn schon seinen Stammverein Limburger HC verlassen. Jetzt ist das Urgestein wieder da im Eduard-Horn-Park.

    Hier hält Ekkhard Schmidt-Opper noch in zivil seine erste Ansprache an seine zukünftigen Schützlinge. Demnächst wird der frühere Weltklassespieler wieder in Trainingskluft daherkommen. 
    Hier hält Ekkhard Schmidt-Opper noch in zivil seine erste Ansprache an seine zukünftigen Schützlinge. Demnächst wird der frühere Weltklassespieler wieder in Trainingskluft daherkommen. 
    Foto: Klöppel

    "Man soll nie nie sagen"

    Auf die wechselhafte Beziehung mit seinem LHC angesprochen, sagt der 55-jährige Wahl-Diezer: "Man soll nie nie sagen". Jetzt ist er nicht mehr wie während der vergangenen Jahre nur "einfaches Mitglied" im Limburger Traditionsverein, jetzt nennt "Ekk" sich "Headcoach" des männlichen Bereichs. Das heißt, er beerbt nicht nur Marcus Gutz als Trainer des Herrenteams, das in der Halle 2. Bundesliga und im Feld 1. Regionalliga spielt. Schmidt-Opper soll künftig ein Gesamtkonzept für den kompletten Jugendbereich erarbeiten, nachdem alle anderen Nachwuchstrainer auch arbeiten sollen.

    Somit soll der Übergang zwischen den Teams fließender laufen und am Ende der Erfolg an die Wiesbadener Straße zurückkehren. "Wir wollen hier wieder leistungsorientiertes Hockey spielen", betont Schmidt-Opper hoch motiviert. Weil er in Limburg seine Ideen eigenständig umsetzen kann, ist er vom SC 1880 Frankfurt zum zweiten Mal zurückgekehrt, wo er zuletzt Co-Trainer des Bundesligateams sowie Jugendtrainer war.

    Götz Müller und Alberto Collée vom Vorstand sowie sein alter Freund Tommy Koch seien schon länger mit ihm in Gesprächen gewesen, um ihn zur Heimkehr zu bewegen, so der neue Trainer. Nach dem Abstieg der 80-er und dem Aufstieg des LHC wird es in der kommenden Hallenrunde seit langem Mal wieder zu einem Duell der alten Erzrivalen in einem Punktspiel kommen. "Aber das ist ja noch lange hin", sagt Schmidt-Opper. Er beendet gleichzeitig auch die Spekulationen, denn seine starken Söhne Moritz und Anton werden nicht mit ihm zum LHC zurückkehren, sondern seinen Aussagen nach erst einmal weiter bei 80 bleiben. "Was sie künftig machen, müssen sie selbst entscheiden", so Limburgs Coach.

    Vier Jugendliche rücken auf

    Sein Ziel für die Feldrunde sei es vor allem, die jungen Spieler gut ins Team zu integrieren. Neu aus der eigenen Jugend sind Keeper Nils Jonas, Verteidiger Luca Seck sowie die Stürmer Cederic Schmitt und Moritz Eder in den Kader gerückt. Sonst bleibt der Kader der Hallenrunde. Ob bei sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Rüsselsheimer RK bei noch zehn zu absolvierenden Feldspielen in der Runde der Zweitligaaufstieg auch im Feld 2016 möglich sein wird, kann der neue Übungsleiter noch nicht einschätzen. Erst einmal muss im ersten Spiel Rüsselsheim geschlagen werden "und warum", denkt Schmidt-Opper sich, "soll dann nichts gehen".

    Der gebürtige Frickhöfer ist mit 246 A-Länderspielen immerhin einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Hockeyspieler aller Zeiten. Vize-Olympiasieger wurde er 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul und zwei Mal Europameister. Über die Hockey-AG des späteren Bundestrainers Paul Lissek in der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule kam er zum Sport. Mit dem LHC wurde er 1984 und 1985 Deutscher Meister. Nach einer Spielerrevolte verließ er 1987 mit zwölf Mitspielern Limburg in Richtung 80 Frankfurt.

    Als seine drei Söhne in Limburg im Jugendbereich spielten, engagierte sich Schmidt-Opper beim LHC wieder als Jugendtrainer, wo er erfolgreich arbeitete und mehrere Hessenmeistertitel an die Lahn holte. Vor einigen Jahren warf Schmidt-Opper dann aber nach Kritik an der sportlichen Situation beim LHC wieder hin und zog mit seinen Jungs zu 80 weiter. Die Meinungsverschiedenheiten sind aber mittlerweile ausgeräumt. "Das ist ein Glücksfall für uns", sagt Vorsitzender Götz Müller: "Zusammen mit Ekkhard wollen wir hier in Limburg die kommenden Jahre einiges bewegen". Robin Klöppel

    Regionalsport extra (R)
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