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Rhein-Lahn

Bernd Göttert gesteht ein: Die anderen waren ein bisschen fitter

Für die heimischen Faustball-Routiniers stand mit der Endrunde um die deutsche Hallenmeisterschaft einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm.

M 35: Vom Verletzungspech geplagt war der TV Dörnberg, der von vorne herein auf Marco Vogt (Hexenschuss) und im Turnierverlauf dann auch auf Leistungsträger Dominic Goebels verzichten musste, der sich bei einer Abwehraktion an den Adduktoren verletzte und passen musste. So kamen die jungen Männer von den Lahnhöhen über Platz neun nicht hinaus, der immerhin mit dem 2:0-Erfolg gegen den TSV Burgdorf aus Hannover perfekt gemacht und den Niedersachsen so die rote Laterne überlassen wurde. „Wir sind nicht so richtig ins Spiel gekommen und haben insgesamt eine schlechte Leistung abgeliefert“, resümierte Dominic Goebels im Gespräch mit der RLZ.

M 45: Der TV Weisel kehrte als respektabler Sechster aus Moslesfehn (Niedersachsen) an die Loreley zurück. Nachdem die Mannschaft die Auftaktbegegnungen gegen die beiden Favoriten, den erfolgreichen Titelverteidiger SSV Heidenau und die Nordlichter des VfL Kellinghusen, zum Einspielen nutzten und jeweils mit 0:2 unterlagen, mussten gegen TV Schweinfurt-Oberndorf und TKD Duisburg nicht nur Siege, sondern auch Schützenhilfe der Konkurrenz her, um im Rennen zu bleiben. Beides gelang, so ging es am Sonntagmorgen in der Qualifikation gegen TV Leichlingen wie immer knapp zu. Weisel lag in beiden Durchgängen jeweils mit 8:7 vorne.

„Doch dann erwiesen die anderem sich als fitter, während uns die Körner fehlten“, analysierte Bernd Göttert. Bei der abschließenden 0:2-Niederlage gegen MTV Rosenheim war dann die Luft bei den Mittelrheinischen raus. „Mit Platz sechs sind wir aber zufrieden“, so Götterts Fazit.

M 55: Die positive Gesamtbilanz von drei Siegen, zwei Unentschieden und lediglich einer Niederlage reichten für die Oldies der SG Wasenbach/Weisel im unterfränkischen Sennfeld im Abschlussklassement zu Platz sieben. Dabei verpassten die von Gerd Schmidt gecoachten Kombinierten aus dem Rhein-Lahn-Kreis nur um die Winzigkeit von drei Bällen gegenüber Gastgeber NHV Schweinfurt, den man zuvor noch mit 2:0 in die Schranken gewiesen hatte, den Einzug in die Runde der besten Sechs.

Verpasst hatte die SG das bessere Abschneiden in der Gruppe mit zwei 1:1-Unentschieden gegen ESV Rosenheim und den gastgebenden Wardenburger TV. „Besonders da war mehr drin für uns. Aber es war wie auf einer Achterbahn, es ging rauf und runter. Uns fehlte es schlicht und ergreifend an der nötigen Konstanz“, befand Schmidt, der wegen eines Kreuzbandrisses zum Zuschauen gezwungen war, seine Mannschaft aber von außen tatkräftig unterstützte.

So ging es am Sonntagmorgen „nur“ noch um die Plätze sieben abwärts. Immerhin landete die SG dann gegen SV Kubschütz und TV Schluttenbach noch zwei überzeugende Erfolge. Stefan Nink

Regionalsport extra (R)
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