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Bad Breisig

Kanuslalom: Ricarda Funk nimmt nun das WM-Finale ins Visier

Das Wettkampfjahr könnte nicht besser laufen: Die Bad Breisigerin Ricarda Funk ist in ihrer ersten kompletten internationalen Saison direkt Europameisterin im Kanuslalom geworden und hat zwei der sechs Weltcup-Rennen für sich entschieden. Am Sonntag hat sie das Weltcup-Finale in Augsburg im Kajak-Einer gewonnen und sich damit im Gesamtweltcup vom sechsten noch auf den dritten Rang vorgeschoben.

Ricarda Funk in Aktion: Im Eiskanal in Augsburg zeigte sie sich beim Weltcup-Finale von ihrer sportlich besten Seite und stach in ihrem Kajak-Einer die internationale Konkurrenz aus.  Fotos: Waltraud Senft
Ricarda Funk in Aktion: Im Eiskanal in Augsburg zeigte sie sich beim Weltcup-Finale von ihrer sportlich besten Seite und stach in ihrem Kajak-Einer die internationale Konkurrenz aus. Fotos: Waltraud Senft
Foto: Waltraud Senft

Die in Augsburg trainierende Europameisterin gewann am zweiten Finaltag das Rennen der Frauen im Kajak-Einer, nachdem sie bereits die Qualifikation mit einem Sieg abgeschlossen hatte. Die Quellenstädterin setzte sich durch trotz zweier Strafsekunden vor den Tschechinnen Stepanka Hilgertova und Karolina Galuskova. Melanie Pfeifer (Augsburg) und Jasmin Schornberg (Hamm) paddelten ebenfalls ins Finale und wurden Achte und Neunte.

In den abschließenden Teamwettbewerben holten die deutschen Kajak-Frauen in der Besetzung Ricarda Funk, Melanie Pfeifer und Jasmin Schornberg vor Großbritannien und der Tschechischen Republik Gold. Nach dem Erfolg am Sonntag auf ihrer Hausstrecke in Augsburg sprach die RZ mit der Kajak-Spezialistin, die für den KSV Bad Kreuznach an den Start geht.

Sie haben Ihren ersten Weltcup-Sieg im Juni in Prag höher eingestuft als den Gewinn der Europameisterschaft. Wie bewerten Sie nun den Triumph von Augsburg?

Es war einfach ein ganz tolles Erlebnis, vor meinem Heimpublikum zum Sieg zu paddeln. Es haben mich unheimlich viele Menschen unterstützt. Das war ein echt tolles Gefühl.

War der Heimvorteil entscheidend?

Ich denke schon, dass es ein kleiner Vorteil ist, die Strecke zu kennen. Aber ich stand vor den vielen Besuchern auch unter Druck und bin sehr froh, dass ich es geschafft habe, den Druck positiv umzuwandeln.

Europameisterin, zweifache Weltcup-Siegerin, Dritte in der Gesamtwertung – mit solch einem Saisonverlauf haben Sie sicher nicht gerechnet?

Nein, bestimmt nicht. Es war am Anfang der Saison überhaupt nicht zu erwarten, dass es so traumhaft laufen würde.

Bei der nationalen Qualifikation Anfang Mai mussten Sie bereits in Top-Form sein. Es folgten EM und Weltcups. Im September steht nun in den USA die WM an. Wie schaffen Sie es, über Monate Top-Leistungen abzurufen?

Wir haben uns die Saison gut eingeteilt. Nach der EM und den ersten Weltcups haben wir alles heruntergefahren und sind noch einmal in eine Aufbauphase rein mit Blick auf die WM. Die drei jüngsten Weltcups dienten dann wieder als Vorbereitung für die WM.

Als Gewinnerin der Generalprobe fliegen Sie als Mitfavoritin in die USA, oder?

Ich sehe mich nicht so. Aber klar, es kann schon sein, dass mich einige im Hinterkopf haben. Tendenziell habe ich einfach ein sehr gutes Gefühl im Moment. Doch auch bei der WM muss ich mir wieder alles neu erarbeiten und alles neu erkämpfen.

Kennen Sie die Strecke in den USA?

Leider war ich noch nie dort. Aber wir fliegen schon Anfang September hin. Wir haben dann drei Wochen zur Vorbereitung vor Ort. Das sollte reichen, um die Strecke zu studieren. So ähnlich haben wir das auch auf dem neuen Kurs in Wien vor der Europameisterschaft gemacht, als wir zehn Tage vorher angereist sind.

Wie lautet Ihr Ziel für die WM?

Das Finale zu erreichen, steht immer an erster Stelle.

Das Gespräch führte unser

Redakteur Olaf Paare.

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