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    Emmelshausen

    Schinder(hannes): Schütz und Dietzen siegen beim Rekordrennen

    Wenn das mal kein perfekter Radrenntag war am Sonntag in Emmelshausen beim zehnten Schinder(hannes)-MTB. Ideale äußere Bedingungen mit Morgentemperaturen von bereits 20 Grad, bestens ausgeschilderte Strecken, genaue Hinweise auf zu erwartende Gefahrenstellen, bestens gefüllte Verpflegungsstationen und hellwache Streckenposten ließen die Verantwortlichen beim runden Geburtstag ihrer Veranstaltung schon früh strahlen. 984 Teilnehmer hatten sich vorangemeldet und die Schlange der Nachmelder am Morgen wollte gar nicht abreißen. In den Ergebnislisten (einschließlich der Kinder und Jugendlichen von den Rennen am Samstag) tauchten letztendlich 1058 Mountainbiker auf - neuer Teilnehmerrekord.

    Die ersten Drei des 101 Kilometer langen Marathons beim Schinder(hannes) in Emmelshausen hintereinander: Vorneweg fuhr der spätere Sieger André Schütz, ihm folgte mit Startnummer 1072 Stefan Ganser und hinter ihm Sascha Schwindling.  Fotos: Alfons Benz
    Die ersten Drei des 101 Kilometer langen Marathons beim Schinder(hannes) in Emmelshausen hintereinander: Vorneweg fuhr der spätere Sieger André Schütz, ihm folgte mit Startnummer 1072 Stefan Ganser und hinter ihm Sascha Schwindling. Fotos: Alfons Benz
    Foto: Alfons Benz

    Eigentlich müsste der Pfeil nach oben zeigen, denn das Organisatorenteam um Rainer Krechel konnte einen Teilnehmerrekord vermelden.
    Eigentlich müsste der Pfeil nach oben zeigen, denn das Organisatorenteam um Rainer Krechel konnte einen Teilnehmerrekord vermelden.
    Foto: Alfons Benz

    Um die Wette strahlen durften im Start- und Zielbereich rund um das Zentrum am Park (ZAP) auch die Sieger nach ihrer Runde durch das Baybach- und Ehrbachtal. Im Hauptrennen über 101 Kilometer und 2500 Höhenmeter triumphierte der 21-jährige Pfälzer Andre Schütz (Orbea Selle SMP) nach 4:15:52 Stunden vor Stefan Ganser (4:17:32/RSC Stolberg) und dem Saarländer Sascha Schwindling (4:18:01/Team Herzlichst Zypern). "Bis kurz vor Schluss waren wir zusammen, aber am letzten Anstieg habe ich dann kräftig am Horn gezogen und konnte so den Sieg nach Hause fahren. Auf dieser tollen, aber nicht ganz leichten Strecke, hat es bei diesem Wetter richtig Spaß gemacht", kommentierte Schütz seinen Erfolg. Strahlend ins Ziel kam als Gesamtvierter nach 4:22:29 Stunden auch der Niederländer Leander Hamelink, der für das Team Schinderhannes fährt.

    Spaß hatte auch Bettina Dietzen aus Ulmen. Die Fahrerin vom MTB-Club Zell stand nach 5:10:29 Stunden zusammen mit Sarah Reimers (5:29:47/Focus Rapiro Racing) und Elena Wagner (6:10:36/sebamed Bike Team) ganz oben auf dem Siegertreppchen in der Königsdisziplin. Einen Gesamtsieg für den Ausrichter brachte Ben Becker bei den Jugendlichen über acht Kilometer rund um das ZAP in 14:43 Minuten mit nach Hause.

    Den Halbmarathon (68 Kilometer/1600 Höhenmeter) gewannen Philip Meiser (2:49:39/2exercise) und Stefanie Dohrn (3:20:01/MSV Essen-Steehle). Ausgesprochenes Pech hatte hier der Neu-Gondershausener Jens Hoyden vom Univega Pro Cycling Team, als ihn sieben Kilometer vor dem Ziel ein langer Schnitt im Mantel aus dem Rennen nahm. Zu diesem Zeitpunkt fuhr er unter den ersten Zehn. Über die Kurzstrecke (38 Kilometer/800 Höhenmeter) lagen Erik Hühnlein (1:28:55/Mulisport Team Wein) und Julia Modler (1:59:41/Pulheimer SC) vorne.

    Bereitete den vorne Platzierten die Kurbelei durch die herrliche Hunsrücklandschaft sicherlich keine größeren Schwierigkeiten, verlangten die steilen Bergauf- und Bergabpassagen, die teils rutschigen, aber landschaftlich sehenswerten Singletrails in den Tälern, die Wurzelpassagen im Wald und die engen Kurvenabfahrten vielen Radfahrern doch alles ab. Gefordert waren hier nicht nur konditionelle und technische Fertigkeiten, ohne äußerste Konzentration ging gar nichts. Einige Übereifrige machten so doch unliebsame Bekanntschaften mit dem Boden. Viele wählten aber auch die gefahrlosere Variante und schoben ihr Bike. Der Berichterstatter, der selbst auf der Kurzstrecke unterwegs war, machte das übrigens auch.

    Ganze Arbeit hatten auch das Organisationteam um Rainer Krechel und seine vielen ehrenamtlichen Helfer, das DRK und die mehr als 30 Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde Emmelshausen geleistet. "Natürlich hat das tolle Wetter uns einen gewaltigen Ansturm noch am Renntag verschafft. Diese Bedingungen haben wir uns aber auch gewünscht, und ich glaube wir waren ganz gut darauf vorbereitet. Mein ganzer Dank gilt natürlich allen, die diese Veranstaltung mit auf die Beine gestellt haben", merkte man Krechel, der am frühen Morgen eine gewisse Nervosität nicht verbergen konnte, die Zufriedenheit nach einem gelungenen Schinder(hannes) deutlich an.

    Von unserem Mitarbeiter

    Alfons Benz

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