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    Pokalfieber: Simmern erstrahlt wieder im Glanz der IDM

    Harald Neusser ist kein ausgewiesener Fußballfan. Muss er natürlich auch nicht, denn sein Thema ist der Kampfsport. Aber so ganz kann sich der Macher der Internationalen Deutschen Meisterschaft der WKU (World Kickboxing and Karate Union) am Samstag - ab 8 Uhr wird sich registriert, ab 11.30 Uhr beginnen die Wettkämpfe - in den Hallen des Simmerner Schulzentrums doch nicht dem europäischen Treiben in Frankreichs Stadien entziehen.

    750 Pokale wird es in Simmern bei der IDM zu gewinnen geben, 250 gehen an die Sieger in den Klassen der fünf Kampfsport-Kategorien.
    750 Pokale wird es in Simmern bei der IDM zu gewinnen geben, 250 gehen an die Sieger in den Klassen der fünf Kampfsport-Kategorien.
    Foto: B&P Schmitt

    Der Hauptgrund: Neusser begrüßt Kämpfer aus fast aller Herren Länder zum "Battle of the Hunsrück", der deutschlandweit größten Veranstaltung ihrer Art - und so werden zum Beispiel Gäste aus Nordirland und Wales um Meisterehren "battlen". Aber vermutlich würden sie auch ab 18 Uhr gerne mal einen Blick Richtung Paris riskieren, wenn sich genau diese beiden Länder im Achtelfinale gegenüber stehen. Ob die Nordiren auch den Hit der EM anstimmen in Simmern und lautstark "Will Grigg's on fire" durch die Hallen schmettern werden, sei mal dahingestellt. Dahingestellt wird ihnen zumindest ein Fernseher, wie Neusser sagt: "Ja, das werden wir auf jeden Fall machen."

    Ansonsten dreht sich aber nichts um den EM-Pokal, sondern um die 100 Zentimeter großen IDM-Siegerpokale, die Neusser wieder für jeden Sieger geordert hat. "Wir kämpfen in 250 Klassen in den Kategorien Pointfighting Leichtkontakt, Vollkontakt, Formen und Karate", sagt Neusser, "für die ersten drei gibt es Pokale, also haben wir 750." Dass das nicht billig ist, weiß er. Aber er weiß auch: "Das ist ein Anreiz für die Kämpfer - und generell ist es so, dass es nicht ums Geld geht, sondern darum, dass es Spaß macht." Und den hat Neusser, den haben die Athleten. Die größte Gruppe kommt übrigens aus England, rund 140 Kampfsportler aus befreundeten Vereinen. Erstmals sind auch Kämpfer aus Ägypten vor Ort, aus dem Libanon ebenfalls - Österreicher, Schweizer, Italiener kommen sowieso. Rund um Simmern ist also wieder alles soweit ausgebucht in Hotels und Pensionen. "Wir werden 1400 Starts haben, wenn alles gut läuft - das wäre klasse", sagt Neusser, "im Vorjahr hatten wir 1280." Die meisten Starter werden beim Pointfighting und im Leichtkontakt zu sehen sein.

    Die vom heimischen Shodan-Gym dürfen natürlich nicht fehlen, auch Neussers Kämpfer werden sicherlich wieder vorne mitmischen. 25 Jahre wird sein "Gym"übrigens 2017 alt, es wird dann zum 30. Mal den "Battle of the Hunsrück" geben, der sich mittlerweile zur IDM gemausert hat. Die wird heuer zum 17. Mal ausgetragen. Für die Jubiläen kommendes Jahr hat sich Neusser bereits das eine oder andere ausgedacht, er will, dass dann alles noch größer wird und auch den einen oder anderen prominenten Kämpfer nach Simmern kommen lassen. In diesem Jahr wird Mola Adebisi, selbst begeistert Kampfsportler, wieder vor Ort sein. Der gilt natürlich nicht als A-Promi, bekannt ist er dennoch. Die Kontakte zur Prominenz hat Neusser längst. Mit WKU-Präsident Klaus Nonnenmacher stemmt er 15 Veranstaltungen allein in diesem Jahr, unlängst waren beide in Texas für fünf Tage, bald geht es zur Weltmeisterschaft nach Orlando. Die IDM in Simmern ist das letzte Qualifikationsturnier für die WM. Bei einer Fußball-WM gab es das Duell Nordirland gegen Wales übrigens noch nicht, auch bei einer EM feiert der "Battle of Britain" Premiere. Das werden vielleicht die eingefleischten Fans wissen, Neusser zählt sich nicht dazu. Aber vielleicht riskiert er ja dennoch einen Blick ab 18 Uhr. mb

    Regionalsport extra (J)
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