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    EHC Neuwied freut sich auf neue Gegner

    610 Kilometer, einfache Strecke. Ein Eisstadion gefühlt nur einen Steinwurf entfernt von der polnischen Grenze. Und ein Dach hat es auch nicht. Aber die Eishockey-Bären des EHC Neuwied haben es genau so gewollt und freuen sich auf die ersten Duelle in der Endrunde der Oberliga Mitte gegen die Mannschaften aus dem Osten: Am Samstag um 18.30 Uhr geht es für die Bären in das kultige Freiluftstadion des ELV Tornado Niesky, bevor der EHC am Sonntag zum ersten Mal in der Endrunde auf heimischem Eis gefordert ist: Die Fans und die Spieler sind gleichermaßen heiß auf das Heimspiel gegen die Black Dragons des EHC Erfurt. Spielbeginn im Neuwieder Ice House ist am Sonntag um 19 Uhr.

    Blickt mit Vorfreude auf das erste Endrunden-Heimspiel seines Teams voraus: Trainer Arno Lörsch.  Foto: Tom Neumann
    Blickt mit Vorfreude auf das erste Endrunden-Heimspiel seines Teams voraus: Trainer Arno Lörsch.
    Foto: Tom Neumann

    "Über Niesky haben wir wirklich kaum Informationen", sagt der Neuwieder Trainer Arno Lörsch über den nächsten Gegner. "Es gibt auch kaum Videomaterial über das Team und seine Spielweise. Wir wissen also nicht, auf was wir uns einstellen müssen - beim Gegner, und auch beim Stadion. Deshalb werden wir die Partie unaufgeregt angehen und uns die Dinge in den ersten Minuten erst einmal anschauen. Und dann werden wir analysieren, ob unser Gameplan, den wir natürlich haben, aufgehen kann. Aber Niesky wird es ähnlich gehen, auch die werden nicht viel über uns wissen. Wir werden versuchen, wie schon in Essen und in Herne stabil im System zu stehen. Verstecken brauchen wir uns in Niesky sicherlich nicht, aber wir werden auch kein Euphorie-Eishockey spielen und um jeden Preis losstürmen. Es wird sich zeigen, wie sehr unsere Mannschaft mit den Erfolgen in Essen und in Herne Selbstbewusstsein getankt hat. Wir reisen nach den ersten Ergebnissen nicht ohne Optimismus, aber natürlich mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner und dem Stadion an." Zeigen wird sich am Samstag auch, wie die Neuwieder die erste lange Auswärtsfahrt der Saison aus den Beinen bekommen. "Ich habe mich noch einmal mit unserem Athletiktrainer besprochen, wie wir die Pausen auf der Fahrt ideal nutzen können. Wir haben in Sachen Reiseplanung alles getan, um daraus eine erfolgreiche Fahrt zu machen."

    Läuft alles nach Plan, dann ist die Mannschaft am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr zurück am Neuwieder Ice House, um dann nur zwölf Stunden später die nächste Partie zu spielen - auf heimischem Eis gegen Erfurt. "Ich erwarte nach den bisherigen Erfolgen in der Endrunde eine super Kulisse zu diesem Heimspielauftakt", sagt Lörsch. "Ich spüre auch bei den Fans diese Vorfreude auf die nun entscheidende Saisonphase."

    Zum bisher einzigen Duell zwischen den Bären und den Black Dragons trafen beide Teams im August 1999 aufeinander. Beim damaligen Steffens-Cup, einem Vorbereitungsturnier, schlug der Erstligist Neuwied den Oberligisten Erfurt durch Tore von Mario Naster und Radek Vit mit 2:1. Bei Erfurt spielte damals auch der Ex-Neuwieder Sly Beauchamp, den Treffer für die Black Dragons erzielte Torsten Schwarz.

    Nun treffen beide Vereine also in der Oberliga-Endrunde erneut aufeinander, und Erfurt ist ebenso wie der Samstagsgegner Niesky bisher noch ohne Punktgewinn. "Die Black Dragons sind ein sehr ernst zu nehmender Gegner, mit erfahrenen Spielern und starken Kontingentspielern in ihren Reihen. Erfurt ist ganz sicher in der Lage, uns über 60 Minuten zu fordern. Aber wir wollen vor heimischen Fans natürlich die nächsten drei Punkte einfahren", nennt Lörsch seine Zielsetzung.

    Regionalsport extra (H)
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