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Kiefersfelden

Am Ende ist auch die Zeit auf Rieckers Seite

Beim dritten und vierten Lauf zur süddeutschen Fahrrad-Trialmeisterschaft in Kiefersfelden lief bei Niels-Obed Riecker kaum etwas wie geplant. Nach zwei Stürzen inklusive eines Schadens an seinem Rad wählte der Helmenzer eine eher unkonventionelle Taktik – und hatte damit sogar Erfolg. An der Grenze zu Österreich rückte Riecker mit Platz zwei auch in der Gesamtwertung der Eliteklasse auf Platz zwei vor.

Niels-Obed Riecker durchlebte in Kiefersfelden eine gefühlsmäßige Berg- und Talfahrt, die aber ein für ihn positives Ende nahm.  Foto: Helmfried Riecker
Niels-Obed Riecker durchlebte in Kiefersfelden eine gefühlsmäßige Berg- und Talfahrt, die aber ein für ihn positives Ende nahm.
Foto: Helmfried Riecker

Bei drückend heißem Wetter verhieß der erste Wettkampftag nichts Gutes für den Westerwälder. Ein schmerzhafter Abrutscher von einem Felsblock mit Folgeschaden an der hydraulischen Bremsleitung samt Reparatur ließ ihn auf Platz sechs einlaufen. Voll konzentriert startete Riecker in den zweiten Tag, die Belohnung war Rang zwei nach den ersten beiden Runden. In der dritten und letzten Runde dann der Schock: Ein überraschender Sturz in der zweiten Sektion bedeuteten jeweils fünf Strafpunkte in den folgenden beiden Sektionen. „Ich war mit dem Kopf schon draußen“, gab Riecker einen Moment der Unaufmerksamkeit als Grund für den Sturz an. Um das Ergebnis noch zu retten, durfte sich der Helmenzer in der abschließenden Sektion damit höchstens zwei Strafpunkte erlauben.

Das schien allerdings aussichtslos, hatte Riecker die folgende Steinblockpassage aufgrund ihrer Höhe in den ersten beiden Runden schon nicht bezwingen können. Daher legte er sich eine besondere Strategie zurecht: Sollte er es schaffen, den 1,70 Meter hohen Brocken zu überqueren, würde er oben zur Sicherheit einen Fuß absetzen und damit einen Strafpunkt in Kauf nehmen. Und tatsächlich, im dritten Anlauf gelang ihm dieses Vorhaben. Nach den mittleren Passagen mit weiten Sprüngen bis zum letzten hohen Stein setzte er bewusst zum zweiten Mal den Fuß ab. Wenigstens die Zeit war letztlich auf Rieckers Seite, der mit genau zwei Minuten gerade so in der vorgegebenen Zeit blieb und einen weiteren Strafpunkt vermied.

Genau dieser machte am Ende auch den Unterschied, denn mit insgesamt 41 Fehlerpunkten rangierte Riecker mit nur einem weniger vor zwei nachfolgenden Kontrahenten. In seiner eigenen Liga fuhr an diesem Tag Lokalmatador Raphael Zehentner, der sich gerade mal 19 Strafpunkte erlaubte.

Regionalsport extra (H)
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