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400 Ringe sind bei Istvan Peni der Standard – Leistung von Wissen hätte in Rio Olympia-Gold gebracht

400 von 400 möglichen Ringen – Istvan Peni begeisterte am Samstagabend die Wissener Sporthalle. Zum dritten Mal in dieser Saison erreichte die Nummer eins des BSV Buer-Bülse das in der Bundesliga mögliche Maximum. Der Ungar ist nicht nur bei der besten Mannschaft der Nord-Gruppe ganz vorne im Ranking, er führt auch die Weltrangliste an. Warum, zeigte er am Wochenende an der Sieg. Auf das Optimum gegen die SB Freiheit aus Osterode ließ er am Sonntag gegen den SV Gölzau noch einmal 399 Ringe folgen. Das komplettierte einen Saisondurchschnitt von 398,75.

Vereinte Weltklasse: In Wissen schoss die Weltranglistenerste im Dreistellungskampf, Jolyn Beer, gegen den derzeit besten Luftgewehrschützen Istvan Peni.  Foto: Regina Brühl
Vereinte Weltklasse: In Wissen schoss die Weltranglistenerste im Dreistellungskampf, Jolyn Beer, gegen den derzeit besten Luftgewehrschützen Istvan Peni.
Foto: Regina Brühl

„Unfassbar, was Istvan in dieser Runde geschossen hat“, schwärmt Burkhard Müller, Schießmeister des Wissener SV. Müller kennt das Nonplusultra im Luftgewehrschießen gut, Peni ist der Lebensgefährte von Wissens Topschützin Sanja Vukasinovic, die Wettkämpfe ihres Freundes am Wochenende gebannt auf der Tribüne verfolgte und applaudierte, als er nach dem Sieg über Jolyn Beer am Samstag, die Weltbeste im Dreistellungskampf, auch Gölzaus Tomasz Bartnik besiegt hatte.

Wie oft der 20-Jährige im Training diese 400 schießt? „Eigentlich immer“, sagt er und grinst. „Eine Neun schieße ich im Training so gut wie nie. Aber ein Bundesligawettkampf ist etwas Anderes: ein anderer Schießstand, das Duell Mann gegen Mann und die Schwingungen des Bodens durch die Zuschauer“, erklärt er. Dieser Istvan Peni ist ebenso sympathisch wie ehrgeizig. Das wird deutlich, wenn er seinen für den Laien perfekten 400er-Wettkampf analysiert.

„Das war nicht optimal“, urteilt er mit einem Tag Abstand. Trainer Frank Pawelke bestätigt die Einschätzung. Und das, obwohl die bei internationalen Wettkämpfen gängige Zählweise auf Zehntelringe (trotz der genannten Bundesliga-Herausforderungen) ein Ergebnis von 420,9 Ringen hervorbrachte. Ein Resultat, mit dem Istvan Peni 2016 in Rio de Janeiro olympisches Gold geholt hätte – mit 15 Ringen Vorsprung. René Weiss

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