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Rapperswil

Stark in zwei von drei Disziplinen

Nach Ausstieg, Verzicht und zuletzt dem Sieg auf der Sprintdistanz beim Testrennen in Mußbach ist Boris Stein angekommen in der Saison. Beim Ironman 70.3 Switzerland wurde der Triathlon-Profi aus Eitelborn nach 3:51:31 Stunden hinter dem Australier Josh Amberger (3:49:46) und dem Schweizer Manuel Küng (3:50:58) Dritter. Für Amberger war es ein Start-Ziel-Sieg, Küng als ebenso starker Schwimmer verteidigte seinen zweiten Platz nach der ersten Disziplin ähnlich souverän. Stein musste letztlich anerkennen, dass die drei Minuten, die er nach dem führenden Duo aus dem Wasser gestiegen ist, zwar im zu erwartenden Rahmen lagen, aber zu viel waren, um das Rennen in Raperswil zu gewinnen.

Was den 33-Jährigen, den in den vergangenen Wochen ein Infekt plagte und ihn beim Saisondebüt in Marbella gar zum Aufgeben zwang, versöhnlich stimmte: In seinen starken Disziplinen, dem Radfahren und dem Laufen, war er ganz vorne mit dabei. Auf dem Rad legte er in 2:05:15 Stunden die beste Zeit hin (Amberger: 2:06:36; Küng: 2:06:53), im Laufen war er hinter Amberger in 1:17:09 die Nummer zwei.

„Zwei Sekunden hätten mich heute mit dem Rennen versöhnlich gestimmt“, schreibt Stein auf seiner Homepage. Denn diese Winzigkeit fehlte dem Eitelborner auf der 21,1 Kilometer langen Strecke am Ende des Rennens, um auch im letzten Teilabschnitt vor dem siegreichen Australier zu liegen.

„Splitzeiten rede ich sonst klein“, so Stein. „Die Platzierung am Ende zählt – und da waren zwei diesmal besser. Trotzdem hätte ich die Bestzeiten in meinen beiden Paradedisziplinen gerne mitgenommen.“

Nach dem Radfahren habe er auch noch Hoffnung gehabt, den Sieg zu holen. Ganz zufrieden war der 33-Jährige aber nicht mit seiner Leistung im Sattel, die insgesamt nicht konstant genug gewesen sei. Am zweiten Berg investierte Stein viel, um den starken Ruedi Wild zu distanzieren, nach dem Wechsel zum Lauf verringerte sich der Abstand nach vorne aber nicht im erhofften Rahmen.

„Da mein Training die letzte Zeit gut lief, denke ich, dass die Frische noch etwas gefehlt hat“, sagt der Eitelborner, für den es am 24. Juni ernst wird. Dann startet er in Nizza beim Ironman France auf der Langdistanz. Marco Rosbach

Regionalsport extra (F)
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