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    Montabaur

    Fighting Farmers feiern ihren nächsten Kantersieg

    Wenn es einen letzten Beweis der Ausnahmestellung gebraucht hätte, dann haben die Montabaur Fighting Farmers ihn im Derby gegen die Kaiserslautern Pikes geliefert. Die Westerwälder gewannen das Heimspiel in der American Football-Regionalliga Mitte mit 53:0 (18:0, 14:0, 7:0, 14:0). Nach dem achten Sieg im achten Spiel fehlt nur noch ein Sieg zur Meisterschaft. Den können die „kämpfenden Bauern“ im nächsten Heimspiel am Samstag gegen Frankfurt einfahren und damit vermutlich auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga festmachen.

    Nicht jeder Pass kam an, wie hier das Zuspiel auf Pascal Rogawski (grünes Trikot), und dennoch war das Heimspiel der Montabaur Fighting Farmers gegen Kaiserslautern eine deutliche Angelegenheit.  Foto: fischkopp-medien
    Nicht jeder Pass kam an, wie hier das Zuspiel auf Pascal Rogawski (grünes Trikot), und dennoch war das Heimspiel der Montabaur Fighting Farmers gegen Kaiserslautern eine deutliche Angelegenheit.
    Foto: fischkopp-medien

    „Die Selbstverständlichkeit, mit der wir die Aufgaben lösen, ist beeindruckend“, sagte Farmers-Headcoach Sebastian Haas. „Die fünf Wochen Spielpause haben uns nicht geschadet. Man hat schon im Training gemerkt, wie heiß die Jungs sind. Wir alle wollen unser Ziel am Ende der Saison erreichen.“

    Und das kann so kurz vor dem Zielstrich nur Meisterschaft und Aufstieg heißen. Für den Titel braucht es noch einen Sieg, für den Aufstieg bräuchte es eigentlich auch noch einen Sieg in den Play-offs gegen den Tabellenzweiten aus der Regionalliga Süd. Doch die München Rangers haben auf eine Teilnahme an den Play-offs verzichtet. Weil auch der Dritte aus Landsberg und der Vierte aus Burghausen nicht aufsteigen wollen, erst der Fünfte Würzburg seine Bereitschaft erklärt hat, wird es vermutlich kein Play-off-Spiel geben. Den Fünften zuzulassen würde die Saison im Süden sportlich ad absurdum führen. Realistischer ist ein Aufstieg des Meisters aus der Regionalliga Mitte ohne Play-off-Spiel. Eine finale Entscheidung über die Vorgehensweise will der Verband in dieser Woche fällen.

    Im Derby gegen Kaiserslautern scorten die Farmers im ersten Quarter bei jedem Angriffsversuch: Pascal Rogawski fing den Ball auf Zuspiel von Quarterback Christian Baader (8 Yards) in der Endzone (zwei Zusatzpunkte von Matthias Pitsch). Einem 21-Yard-Fieldgoal von Tino Balle ließ Damon Byrd einen Lauf über 55 Yards zum Touchdown folgen (Zusatzpunkt Balle). Die Gastgeber führten nach dem ersten Viertel mit 18:0, die Partie nahm schnell den erwarteten Lauf.

    Kaiserslautern hätte vermutlich auch in Bestbesetzung Probleme bekommen beim Ligaprimus, tat sich personell angeschlagen aber noch einmal schwerer. Der Stamm-Quarterback hatte das Team aus beruflichen Gründen verlassen, der bisherige Running Back D'Marcus Rankin musste aushelfen. Der Amerikaner, schnell auf den Beinen und mit gutem Wurfarm ausgestattet, war spürbar nicht eingespielt mit seinen Mitspielern. Obendrein war der Druck der Farmers-Defense schlichtweg auch zu groß, um irgendwie ins Spiel zu finden. Nur ein einziges Mal schafften die Pikes in Hälfte eins ein neues „first down“ (10 Yards in vier Versuchen überbrücken) – und das auch nur, weil die Farmers eine Strafe kassierten.

    Die Farmers zogen derweil routiniert ihr Spiel durch: Pass-Touchdown über 45 Yards von Baader auf Mike Gerolstein, Lauf-Touchdown von Zain Gower über 12 Yards, dazu jeweils die Zusatzpunkte von Tino Balle – das 32:0 zur Pause war eindeutig und machte dennoch Spaß. Trotz des Regenwetters waren erneut mehr als 600 Zuschauer ins Mons-Tabor-Stadion gekommen, und sie wurden von den Farmers bestens unterhalten.

    „Nach der Pause waren wir ein bisschen faul“, klagte Haas auf hohem Niveau. „Da haben wir nicht mit dem gleichen Tempo durchgespielt wie noch vor der Pause, was sicherlich auch dem deutlichen Ergebnis geschuldet war.“ Das wurde in Hälfte zwei auch mit angezogener Handbremse noch deutlicher: Pascal Rogawski (Lauf, 10 Yards) und Jan Katzorke (Lauf, 5 Yards) liefen das Leder jeweils noch bis in die Endzone, samt der beiden Zusatzpunkte von Kicker Balle gewannen die Farmers das ungleiche Duell mit 53:0. Die Defense hielt hinten die Null, Christian Ammann (2) und Tim Edmonds (1) sorgten zudem für drei Interceptions.

    Mit einer ähnlich starken Leistung werden die Farmers am kommenden Samstag wohl ihre Rückkehr in die 2. Bundesliga feiern können.

    Regionalsport extra (F)
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