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Nürnberg

Farmers verkaufen sich im letzten Spiel teuer

Mit einer Niederlage bei den Nürnberg Rams haben die Footballer der Montabaur Fighting Farmers die Saison in der GFL 2 beendet. Die Westerwälder verloren in Franken mit 25:40 (0:21, 6:6, 12:6, 7:7). Der Abstieg in die Regionalliga stand schon vor dieser Partie fest. „Wir sind nicht so richtig aus dem Bus gekommen“, sagte Farmers-Headcoach Sebastian Haas zur Leistung seiner Mannschaft im ersten Viertel. Als zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden, da führten die Rams bereits mit 21:0. Das war deutlich und auch verdient. „Wir haben zu viele Big Plays zugelassen“, monierte Haas jene Szenen, in denen der Gegner mit nur einem Spielzug großen Raumgewinn machte.

Voller Einsatz der Montabaur Fighting Farmers (grüne Trikots) gegen Nürnberg – wie hier im Hinspiel. Das Rückspiel in Franken bei den Rams war jedoch schon nach dem ersten Quarter vorentschieden..  Foto: Fischkopp-Medien
Voller Einsatz der Montabaur Fighting Farmers (grüne Trikots) gegen Nürnberg – wie hier im Hinspiel. Das Rückspiel in Franken bei den Rams war jedoch schon nach dem ersten Quarter vorentschieden..
Foto: Fischkopp-Medien

Allerdings hatten die Farmers auch nur ein kleines Aufgebot, die die personelle Situation hatte natürlich auch Auswirkungen auf den Spielverlauf. „Wir waren mit einem Rumpfkader in Nürnberg und hatten 32 Spieler dabei. Das waren so wenig wie noch nie. Wir hatten vor allem mit kurzfristigen Absagen zu kämpfen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs, die heute mit dabei waren. Wir haben die Saison sauber zu Ende gespielt. Und das war alles andere als einfach.“

Ab dem zweiten Quarter gestalteten die Farmers die Partie ausgeglichen. Den ersten Touchdown der Westerwälder besorgte der kanadische Import-Quarterback Marcus Hobbs mit einem Lauf. Auch Nürnberg schaffte es noch einmal bis in die Endzone, die Gastgeber führten zur Pause mit 27:6.

Die zweite Hälfte sollte Montabaur sogar für sich entscheiden, was an einem starken dritten Quarter lag: Nico Schön und Thomas Fischbach fingen jeweils Pässe von Hobbs zum Touchdown. Allerdings vergaben die Westerwälder beide Zusatzpunkte. Weil auf der Gegenseite die Rams nur einen Touchdown schafften, verkürzte Montabaur auf 18:33. „Wobei man natürlich sagen muss, dass Nürnberg nach und nach auch alle Spieler eingesetzt und kräftig durchgewechselt hat“, räumte Haas ein.

Dies tat auch Montabaur, was dem Headcoach besonders wichtig war: „Hier sollten alle unsere Jungs, die mitgefahren waren, auch tatsächlich auf dem Platz stehen. Jeder hat Einsatzzeit bekommen.“ Auf der Anzeigentafel tat sich im letzten Drittel nicht mehr viel: Markus Wenning fing einen Touchdownpass von Hobbs (Zusatzpunkt ebenfalls Hobbs), die Rams machten ebenfalls sieben Punkte und damit den 40:25-Heimsieg perfekt.

„Natürlich fällt nach einer solch langen Saison nun die Anspannung ab“, sagte Haas. „Wenn du von 13 Spielen, das Vorbereitungsspiel inklusive, nur ein Spiel gewinnst, ist es natürlich nicht so einfach. Das habe ich dem Team nach dem Spiel auch noch einmal gesagt. Klar ist es einfacher, mit zehn Siegen in zehn Spielen wie in der Vorsaison die Meisterschaft zu gewinnen. Wir alle hatten uns eine erfolgreichere Saison in der GFL2 erhofft, aber das hat aus ganz verschiedenen Gründen nicht geklappt.“

Fakt ist für Haas aber auch: „Wir haben viel gelernt. Viel mehr als aus der Saison davor, in der wir nur gewonnen haben. Ich nehme viel mit und hoffe, auch die Spieler können das. Wir werden nun zeitnah die Saison analysieren und aufarbeiten und uns dann in aller Ruhe zusammensetzen und einen Plan aufstellen, wie es weitergeht.“

Regionalsport extra (F)
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