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    Bad Kreuznach

    Yagiz und Sisik: Der Nationalteam-Debütant und der Powerchairhockey-Kapitän

    Die Star Drivers der Sportfreunde Diakonie Bad Kreuznach haben nun zwei Nationalspieler im Powerchairhockey in ihren Reihen – darunter einen Akteur, der schon die Kapitänsbinde des deutschen Teams getragen hat. Das bleibt nach dem Fünf-Sterne-Cup im italienischen Lignano Sabbiadoro haften, an dem in Kaan Sisik und Vedat Yagiz ein Nahe-Duo teilgenommen hat. Deutschland belegte Platz vier (wir berichteten).

    Vedat Yagiz darf sich jetzt Nationalspieler nennen. Foto: SF Diakonie
    Vedat Yagiz darf sich jetzt Nationalspieler nennen.
    Foto: SF Diakonie

    Natürlich war Kaan Sisik bei der Generalprobe für die WM im Jahr 2018 mit dabei. Sisik ist bereits ein alter Hase im Powerchairhockey-Geschäft auf allerhöchstem Niveau. Während des Fünf-Sterne-Cups wurde dem Leistungsträger der SF Diakonie allerdings eine besondere Ehre zuteil: Er durfte das Team im Spiel gegen Dänemark (9:4) als Spielführer auf den Platz führen. „Das war eine Belohnung für seine starken Leistungen in den vergangenen Jahren“, sagte Edgar Doell, der Abteilungsleiter der Sportfreunde Diakonie.

    Das Spiel gegen Dänemark wird auch Vedat Yagiz nie vergessen. Er kam erstmals im Nationalteam zum Einsatz. „Vedat hatte auch ein paar Chancen, leider hat es nicht mit einem Treffer geklappt“, betonte Doell. Der erfahrenere Sisik machte es besser und traf während des Turniers viermal.

    Für Yagiz blieb der Auftritt zum Auftakt des Turniers der einzige Einsatz in Italien. Das allerdings hatte keine sportlichen, sondern vielmehr technische Gründe. „Vedats Rollstuhl hatte einen Defekt“, erläuterte Döll. „Deswegen waren weitere Spiele nicht möglich.“ Sisik kam indes in jeder Partie zum Einsatz, war somit auch am 2:4 in der Partie um den dritten Platz gegen die Schweiz beteiligt.

    Diese Niederlage lässt das deutsche Team insgesamt etwas enttäuscht auf den Fünf-Sterne-Cup zurückblicken. Diese Meinung vertritt zumindest Doell: „Man hat sich sicherlich etwas mehr ausgerechnet. Der dritte Platz oder sogar das Endspiel wäre bestimmt möglich gewesen.“ In der Vorrunde zeigten die Deutschen etwa gegen den späteren Turniersieger Finnland, das sie genug Qualität haben, um in der Spitze mitzuhalten. Sie holten gegen die Skandinavier ein 3:3. Allerdings gab es auch unglückliche Auftritte wie das 2:6 gegen Italien. Im Endspiel behielt übrigens Finnland gegen Italien mit 3:2 die Oberhand.

    Dass Sisik auch weiterhin im Nationalteam dabei bleiben wird, gilt als sicher. Yagiz hingegen zählt zu den Perspektivspielern, die sich noch bewähren müssen. „Wichtig für ihn ist, dass er jetzt klassifiziert ist“, betonte Doell.

    Zum Hintergrund: In einem Powerchairhockey-Team darf nur eine bestimmte Anzahl an Spielern aus den verschiedenen vorgegebenen Klassifizierungsgruppen auf dem Platz stehen. Yagiz wurde in die höchste Kategorie eingeordnet und hat dementsprechend viel Konkurrenz um einen Platz im Team. Eine Voraussetzung für weitere Berufungen ist mittlerweile allerdings erfüllt: Für den Debütanten, der in Italien mit einem geliehenen Rollstuhl angetreten war, wurde mittlerweile ein gebrauchtes Modell nachgekauft. Yagiz' ursprüngliches Sportgerät hatte einen Totalschaden erlitten.

    Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

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