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    WKG Untere Nahe gewinnt die Teamwertung

    Die besten rheinland-pfälzischen Nachwuchsringer im griechisch-römischen Stil kommen aus Bad Kreuznach und Langenlonsheim. Die WKG Untere Nahe gewann bei den Landesmeisterschaften in der Bad Kreuznacher Jahnhalle die Mannschaftswertung der 13 teilnehmenden Vereine. Mit 48 Punkten verwies die WKG den Bundesligisten ASV Mainz (44) und den AC Thaleischweiler (40) auf die Plätze.

    Rheinland-Pfalz-Meister: Juliano Kotterer (rotes Trikot) von der WKG Untere Nahe überzeugte.  Foto: Klaus Castor
    Rheinland-Pfalz-Meister: Juliano Kotterer (rotes Trikot) von der WKG Untere Nahe überzeugte.
    Foto: Klaus Castor

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Viele Zähler holten die ambitionierten A-Jugend-Ringer. Danny Loritz beispielsweise überzeugte in der Klasse bis 58 Kilogramm, die mit sechs Ringern gut besetzt war, in seinen beiden Vorrundenkämpfen. Im Finale sah es lange danach aus, als würde er den Titelgewinn perfekt machen. Doch zehn Sekunden vor dem Ende passte Loritz nicht auf. Das nutzte sein Kontrahent Kevin Gremm vom AC Thaleischweiler eiskalt aus und landete die notwendigen Wertungen zum Sieg. Die beiden kennen sich gut, denn Gremm kämpfte bis vor zwei Jahren für die WKG. Vor Jahresfrist war der Pfälzer sogar Deutscher B-Jugend-Meister. Deshalb ist die Niederlage für Loritz kein Beinbruch. Zudem wurde auch der zweite Platz mit einem Ticket zur deutschen Meisterschaft belohnt. Das sicherte sich auch Nino Loritz in der Klasse bis 46 kg, doch dafür musste er sich nicht verausgaben. Der WKGler hatte keinen Konkurrenten und wurde kampflos Rheinland-Pfalz-Meister.

    Ein Titel ging auch auf das Konto von Eredzheb Eredzheb, der zwei Schifferstädter bezwang. Das WKG-Talent ist Bulgare und darf zwar Rheinland-Pfalz-Meister werden, aber nicht an deutschen Meisterschaften teilnehmen. Zweite Plätze gingen zudem an Zihni Karagyoz und Romano Herrmann. Der Freistilspezialist startete im klassischen Stil, um mit Blick auf seine DM Wettkampfpraxis zu sammeln. "Für griechisch-römisch macht er kein Gewicht, deshalb ist er sogar in der höheren Klasse angetreten. Da ist Rang zwei sehr gut", lobte Oliver Eich, der WKG-Geschäftsführer.

    Mit der Beteiligung an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften war er weniger zufrieden. Von den 170 gemeldeten Teilnehmern erschienen lediglich 121. Das war vor allem für die Helfer am Grill und im Getränkestand ärgerlich. "Wir hatten uns auf wesentlich mehr Gäste eingestellt", bestätigte Eich. Eine Woche zuvor bei den Freistil-Meisterschaften in Speyer waren von 158 gemeldeten Athleten 144 erschienen. "Das ist eine gesunde Quote, 50 weniger ist dagegen traurig", sagte Eich. Zumal zwei Vereine komplett fehlten und noch nicht einmal abgesagt hatten.

    Einer, der schweren Herzens auf einen Start verzichten musste, war Arne Kornrumpf. Der WKGler hatte sich am Freitag im Abschlusstraining eine Rippenverletzung zugezogen. Er wird ein Attest vorlegen und hofft, bei einem Lehrgang Ende des Monats zu überzeugen und auf diesem Weg für die DM gemeldet zu werden. Verdient hätte er es. "Arne ist der Ringer von uns, dem ich bei der DM am meisten zutraue", erklärte WKG-Trainer Karl-Heinz Helbing. Der Coach war ähnlich außer Atem wie seine Schützlinge, eilte von Matte zu Matte, um seine 16 Starter zu betreuen. Dabei freute er sich nicht nur über die Erfolge der Erfahrenen, sondern auch, wenn beispielsweise in Domas Nekrasovas ein E-Jugendlicher seinen Gegner auf die Schultern legte. Der Einsteiger (bis 29 kg) wurde Dritter, in der gleichen Altersklasse holte sich Maximilian Schell (bis 25 kg) die Silbermedaille. In der D-Jugend siegte Juliano Kotterer (bis 45 kg). Bis 31 kg kamen Sinan-Can Lamb und Nikita Artur Hörner auf die Ränge zwei und drei. Kevin Haaf wurde in der C-Jugend (bis 44 kg) Dritter. Nico Loritz (B-Jugend, bis 54 kg) gewann die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. "Es ist natürlich toll, die Mannschaftswertung zu holen. Darüber haben wir uns sehr gefreut", resümierte Eich.

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