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Bad Kreuznach

Von Ippesheim geht's zurück nach Florida

Zwei Überraschungen der positiven Art gab es für den RFC Bad Kreuznach. Der Zuspruch beim Reit- und Springturnier fiel größer aus als erwartet. "Wir hatten gedacht, dass wegen der Ferien weniger Leute kommen", sagte Ingrid Lotz. 550 Meldungen hatte sie in der Meldestelle verzeichnet und somit mehr als im Vorjahr. "Vielleicht liegt es daran, dass wir einen so schönen Platz haben und bei uns alle so nett sind", erklärte sie mit einem Schmunzeln.

Mit Schwung über das Hindernis: Kristin Jedermann vom RV Jäger aus Kurpfalz Rehbach und ihr Pferd Chekino in Aktion. Beim Reit- und Springturnier des RFC Bad Kreuznach war der zweite Tag den Springspezialisten vorbehalten, am Samstag standen die Dressurprüfungen auf dem Programm.  Foto: Klaus Castor
Mit Schwung über das Hindernis: Kristin Jedermann vom RV Jäger aus Kurpfalz Rehbach und ihr Pferd Chekino in Aktion. Beim Reit- und Springturnier des RFC Bad Kreuznach war der zweite Tag den Springspezialisten vorbehalten, am Samstag standen die Dressurprüfungen auf dem Programm.
Foto: Klaus Castor

Von unserer Mitarbeiterin

Tina Paare

Deutlich positiver als prognostiziert gestaltete sich auch das Wetter. An beiden Turniertagen gab es einen Mix aus Sonne und Wolken, aber keinen Niederschlag. "Wir haben am Samstagmorgen extra kein Wasser auf den Platz gefahren, weil so viel Regen angekündigt war. Da der nicht kam, hat es anfangs gestaubt, bis wir dann Wasser aufgebracht haben", berichtete Melanie Stary vom RFC. Sie hatte während des Turniers alle Hände voll zu tun, half nicht nur bei der Organisation, sondern war auf der Ippesheimer Reitanlage auch sportlich im Einsatz. "Der Wecker hat kurz vor vier Uhr geklingelt. Wir haben acht Pferde dabei, die müssen alle vorbereitet werden", erzählte Melanie Stary. Gestern Morgen war sie mit ihren "Babys", wie sie die fünfjährigen Pferde liebevoll nennt, am Start und durfte sich über vordere Platzierungen freuen. In der Springpferdeprüfung der Klasse L etwa kam sie mit Get it on auf Platz vier und wurde mit Philadelphia Fünfte. Auch in der Springpferdeprüfung Klasse A erreichte Melanie Stary auf Philadelphia den fünften Rang. Ihre Vereinskameradin Anna-Lena Ross sicherte sich die Plätze zwei (auf Cobra) und drei (auf Catani).

Der Sieg in der Auftaktprüfung des zweiten Tages ging an den Reiter mit der weitesten Anreise: Alec Tolle. Der Amerikaner war natürlich nicht wegen des Turniers nach Deutschland gekommen, sondern zum Trainieren. "Sein Trainer in den USA ist ein guter Freund von uns, der regelmäßig seine Schüler hierher schickt", erzählte Melanie Stary. Für Tolle bildete das RFC-Turnier den Abschluss seines Deutschland-Aufenthalts, nun geht es zurück nach Florida, wo die Turniersaison bevorsteht. Mit dem Sieg sowie dem zweiten Platz in der Springpferdeprüfung der Klasse L im Gepäck dürfte Tolle hoch motiviert in die Heimat zurückkehren.

Hoch motiviert waren auch die jungen Talente des RFC. "Die Kleinen waren richtig gut", lobte Melanie Stary und ergänzte: "Sie haben sich seit Wochen auf das Turnier vorbereitet." In der Dressurprüfung Klasse A mit einem Stern durfte sich Antonia Hartmann über Platz zwei freuen, Christina Merz kam in der A-Dressur mit zwei Sternen auf Rang drei. Auch beim Reiterwettbewerb waren die jungen RFC-Amazonen Julia Knopf und Celine Zimmermann als Zweite vorne dabei.

Wie in den vergangenen Jahren hatten die Gastgeber den ersten Tag den Dressurspezialisten gewidmet mit dem Höhepunkt der M-Dressur, die Susanne Moser (RV Rodalbtal) gewann. Der Sonntag war den Springreitern vorbehalten. Die Trennung hat sich bewährt. "Bei vielen Turnieren fährt man zwei, drei Tage hin und her, bei uns ist alles komprimiert, das finden viele gut", wusste Melanie Stary. Zufriedenheit herrschte auch in Sachen Platzverhältnisse. Das Geläuf präsentierte sich in einwandfreiem Zustand und war selbst bei der abschließenden Prüfung, der Springprüfung Klasse M mit Stechen, noch gut in Schuss.

Parcourschef Jochen Raschdorf war es beim Aufbau der Hindernisse wieder einmal gelungen, ein gutes Mittelmaß zu finden zwischen Anspruch und Fairness. Als sportlicher Höhepunkt des Turniers stand gestern Abend das M-Springen mit Stechen auf dem Programm. Nur drei Reiter schafften es, sich für die Siegerrunde zu qualifizieren. Dort blieb Bernd Leister vom RV Jäger aus Kurpfalz Rehbach auf Candy als Einziger fehlerfrei und sicherte sich in 34,85 Sekunden den Sieg. Seine Vereinskollegin Cathrin Schneberger wurde auf Laroma Zweite (vier Fehler/35,13 Sekunden). Platz drei ging an Tina Krauss (RSG Barbarossa Kaiserslautern), die auf Cerano allerdings nicht zum Stechen antrat. Die Ergebnisübersicht folgt.

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