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    Siebter bei Trampolin-EM: Sonnige Tage für Sonn

    Kyrylo Sonn vom MTV Bad Kreuznach hat bei den Europameisterschaften im spanischen Valladolid gezeigt, dass er zur internationalen Spitze im Trampolinturnen gehört. Im Finale des Männer-Wettbewerbs belegte er Rang sieben. "Wir sind stolz wie Oskar auf Kyry", sagte MTV-Cheftrainer Steffen Eislöffel.

    Das Bemerkenswerte an den Tagen in Spanien war die Konstanz von Sonn. Auf Platz neun in der Qualifikation folgte ein starker sechster Platz im Semifinale. Mit 57,150 Punkten wusste er zu überzeugen und schaffte sicher den Sprung ins Finale der besten acht. Im Halbfinale turnte der Bad Kreuznacher eine Übung mit der Schwierigkeit von 16,0. Im Finale sattelte er noch einmal 0,9 Punkte oben drauf. "Wir haben uns für die schwierige Kür entschieden, weil sich Kyry gut gefühlt und nur mit ihr die Möglichkeit auf Rang drei bestanden hat", erklärte Eislöffel. Und Sonn zeigte, dass er auch die Weltklasse-Übung beherrscht. Er erhielt als Siebter 56,860 Punkte. Bronze ging an den Briten Nathan Bailey (58,655), Gold an den Weißrussen Uladzislau Hanscharov (60,585), der sein Können im vergangenen März auch bei einem Länderkampf in Bad Kreuznach demonstriert hatte.

    Sonn war bei seinem ersten Sprung ein wenig abgedriftet. Er nahm daraufhin Höhe heraus, um die Übung fortsetzen zu können. Die Punkte fehlten aber am Ende, um noch weiter nach vorne zu kommen. "Das Ziel waren 58 Punkte. Das hat Kyry verpasst, aber das ist überhaupt nicht schlimm. Mir hat imponiert, wie konzentriert und gut er auf Fehler reagiert hat. Da haben bei ihm ein Umdenken und eine Veränderung stattgefunden", erklärte Eislöffel, der bilanzierte: "Kyry hat alle Übungen zu Ende geturnt. Wir haben nach dieser schweren, am Ende aber guten Woche ein komplettes Ergebnis stehen. Das ist ganz, ganz wichtig."

    Für Silva Müller war Valladolid ebenfalls eine Reise wert. Sie zeigte im Frauen-Wettkampf sehr solide, ordentliche Leistungen. Nach dem 16. Platz in der Qualifikation steigerte sie sich im Halbfinale. Mit 50,695 Punkten belegte die Junioren-Weltmeisterin von 2014 einen guten 13. Platz. Zum Finale fehlten ihr lediglich zwei Punkte. Und ein Blick auf die Punktvergabe zeigt, wo es Steigerungspotenzial gibt. In Sachen Ausführung lag sie gleichauf mit der Drittplatzierten. Die europäische Spitze turnt aber mehr Schwierigkeit und sammelt mehr Punkte für die Höhe der Übungen. "Wir sind aber super zufrieden mit Silva", lobte Eislöffel.

    Zudem stand die Bad Kreuznacherin in einem EM-Finale. Gemeinsam mit Leonie Adam (Stuttgart) qualifizierte sich Silva Müller als Fünfte des Vorkampfs für die Entscheidung im Synchron-Wettbewerb. Dort bestätigten die beiden ihre Leistungen und kamen mit 43,80 Punkten erneut auf Rang fünf. Sie erhielten von den Punktrichtern die Bestwerte in Sachen Ausführung und Synchronität, allerdings turnten sie "nur" eine Schwierigkeit von 7,8, während die Konkurrenz Werte von 11 und 12 aufrief. Trotzdem fehlte zur Bronzemedaille lediglich ein Punkt. "Wir haben uns wegen Rückenproblemen bei Silva für die leichtere Übung entschieden", berichtete Eislöffel.

    Im Synchron-Wettkampf der Männer war das Bad Kreuznacher Duo Sonn und Fabian Vogel an den Start gegangen. Mit 79,60 Punkten landeten die beiden unter 28 Paaren auf dem 13. Platz. Bitter: Sie zeigten mit 49,70 Punkten die drittbeste Kür aller Teilnehmer, hatten sich aber in der Pflicht aller Final- und Medaillenträume beraubt. Dort leistete sich Vogel kurz vor dem Ende bei einem Allerweltssprung einen Fehler, der zum Abbruch führte.

    Apropos Abbruch: Auch Moritz Best musste in der Jugendklasse seine Übung vorzeitig beenden und sich mit dem 21. Platz zufriedengeben. Nach der guten Qualifikation hatten die Bundestrainer auf einen Finaleinzug des MTVlers gehofft. Den realisierte dafür Matthias Schuldt (Frankfurt), den Best in der Qualifikation noch bezwungen hatte. Schuldt erreichte im Endkampf dann Rang acht. Olaf Paare

    Regionalsport extra (E)
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