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    Ringen: Vladi Wagner wechselt in die Bundesliga

    Die WKG Untere Nahe verliert eines ihrer Aushängeschilder, zumindest für die Mannschaftskämpfe. Vladislav Wagner wechselt zum VfK Schifferstadt in die Bundesliga. Bei Einzelwettbewerben, beispielsweise deutschen Meisterschaften, wird Wagner weiterhin für die WKG auf die Matte gehen.

    Wagner ist amtierender Deutscher Meister der Junioren in der 55-Kilogramm-Klasse. Bei der A-Jugend holte er in diesem Jahr Bronze, im Vorjahr Gold. Bei der Männer-DM belegte der Freistilspezialist vor zwei Wochen Rang fünf. Fünfter wurde Wagner auch bei der Kadetten-EM in diesem Jahr. Er ist eines der hoffnungsvollsten Talente in Deutschland.

    "Vladi bleibt immerhin in Rheinland-Pfalz und wechselt nicht beispielsweise nach Nordbaden", sagt Oliver Eich. "Da geht es auch um Punkte für die Sportförderung des Landes." Ob der Wechsel jetzt schon sinnvoll ist, zieht der WKG-Geschäftsführer in Zweifel. "Zwischen der Regionalliga und der ersten Bundesliga liegen Welten", sagt Eich. "Vladi ringt da ja nicht gegen Deutsche. Es ist die Frage: Bringt ihm das was? Eine Zweitligamannschaft wäre für ihn ideal."

    Das Interesse an deutschen Ringern in der Bundesliga ist gestiegen, weil ab der kommenden Runde die Mannschaften nur noch zur Hälfte mit Ausländern besetzt sein dürfen. Die Gefahr, dass Wagner lediglich Einsätze in der zweiten VfK-Mannschaft bekommt und für die erste nur als Ersatz zur Verfügung steht, ist gering. "Er wird ringen müssen", sagt Eich. "Die Schifferstädter brauchen die Deutschquote. Fünf, sechs Kämpfe wird er sicher machen."

    Angebote aus der zweiten Liga hatten auch die Eich-Söhne Marcel und Justin. "Die konnten wir zum Bleiben überreden", sagt der WKG-Geschäftsführer. Er bedauert Wagners Abgang. "Unser Ziel war immer, auf die eigene Jugend zu bauen", sagt Eich. "Aber man sieht, dass es schwierig ist. Wenn jemand kommt, der mehr bietet, können wir nicht mithalten. Das ist schade. Wir werden wohl immer eine Talentschmiede bleiben. Ich hoffe, dass mal jemand so lange bleibt, bis er wirklich bereit ist." ga

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