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Nürburgring

Rad am Ring: May und Hettwer bewältigen die Grüne Hölle

Steffen Hettwer und Helmut May haben sich der Herausforderung Nürburgring gestellt. Erstmals traten die beiden Sportler des VfL Sponheim bei Rad am Ring an, dem ultimativen Jahreshöhepunkt für Fahrradenthusiasten. May wagte sich auf die 75-Kilometer-Strecke, Hettwer begnügte sich mit der 25-Kilometer-Distanz. Nach 2:35:10 Stunden erreichte May als 191. unter insgesamt 597 Startern das Ziel. In der Altersklasse Ü50 belegte er damit den 31. Rang. Auf dem 77. Gesamtplatz landete Hettwer auf der kürzeren Strecke. Er benötigte 1:07:04 Stunden, was ihm Rang 17 in der Ü50-Wertung einbrachte.

Erinnerungsfoto an ein einprägsames Erlebnis: Steffen Hettwer hat bei Rad am Ring die 25-Kilometer-Distanz bewältigt. Foto: Hettwer
Erinnerungsfoto an ein einprägsames Erlebnis: Steffen Hettwer hat bei Rad am Ring die 25-Kilometer-Distanz bewältigt.
Foto: Hettwer

Doch wichtiger als Zeiten und Platzierungen war für die beiden Sponheimer das Erlebnis auf dem legendären Kurs. Die ersten zwölf Kilometer waren noch angenehm zu fahren. Hettwer genoss beim Passieren des Fahrerlagers auf dem Grand-Prix-Kurs die Stimmung in diesem Abschnitt. Danach ging es in die 1927 gebaute Nordschleife, die nicht umsonst den Namen Grüne Hölle trägt. Was den Motorsportlern alles abverlangt, ist auch für Radfahrer eine Herausforderung. „Das Schild ,Bergwerk' ließ mich schon beim Anblick schwitzen“, berichtete Hettwer. „Denn ab hier geht es circa vier Kilometer bergauf. Erst Kesselchen, dann Klostertal und zu guter Letzt die Hohe Acht mit bis zu 18 Prozent Steigung. Jetzt wusste ich, wie hart dieses Rennen ist.“

Es ging aber auch wieder bergab. In der so genannten Fuchsröhre erreichen Profifahrer Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Hettwers Tacho zeigte immerhin auch 64,86 an. Das letzte Drittel des Kurses war wieder etwas angenehmer zu bewältigen. Bekannte Punkte, an denen die Zuschauer stehen, wie das Brünnchen oder der Pflanzgarten, machten den Radsportlern wieder mehr Spaß. Lediglich auf der Schlussgeraden, der Döttinger Höhe, mussten die Fahrer noch einmal eine drei Kilometer lange leichte Steigung überwinden. „Ich bin fasziniert von der Strecke“, resümierte Hettwer. „Jeder kennt den Nürburgring von seinen legendären Autorennen. Aber die Nordschleife mit dem Fahrrad zu absolvieren, ist ein einzigartiges Erlebnis.“

Regionalsport extra (E)
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