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    Bad Kreuznach

    Hetzel muss viele Wünsche erfüllen

    Ihr Improvisationstalent mussten Horst Schrögel und Klaus Kreuter am Samstagnachmittag unter Beweis stellen. Punkt 16 Uhr hätten die Knaben A des Basler HC auf den SC 80 Frankfurt treffen sollen. Die Schweizer Hockeyspieler standen pünktlich auf dem Spielfeld in der Jakob-Kiefer-Halle, doch ein Teil der Frankfurter Mannschaft steckte auf der Autobahn im Stau fest. Kreuter verließ seinen Platz in der Turnierleitung und versuchte, Aushilfsspieler zu organisieren. Mit Erfolg: Der Limburger Torhüter erklärte sich bereit einzuspringen. Doch bis zum Anpfiff der Partie waren dann auch die verspäteten Frankfurter Spieler beim Jugend-Hallenturnier des VfL Bad Kreuznach eingetrudelt. "Mit ein bisschen gutem Willen geht alles", sagte Schrögel mit einem Schmunzeln.

    Auf und davon: Der Spieler des Kreuznacher HC versucht, den Konkurrenten vom ESV München zu entwischen. Die Münchner sicherten sich später den Turniersieg bei der männlichen Jugend, der KHC wurde Dritter.  Foto: Klaus Castor
    Auf und davon: Der Spieler des Kreuznacher HC versucht, den Konkurrenten vom ESV München zu entwischen. Die Münchner sicherten sich später den Turniersieg bei der männlichen Jugend, der KHC wurde Dritter.
    Foto: Klaus Castor

    Von unserer Mitarbeiterin

    Tina Paare

    Die Schicht des VfL-Ehrenvorsitzenden in der Turnierleitung blieb indes turbulent. In der nächsten Partie zog sich ein A-Knabe von ETB SW Essen eine schwere Knieverletzung zu. Da der Notarzt kommen musste, ruhte das sportliche Treiben für eine Dreiviertelstunde. "Horst Schrögel hat genug Erfahrung als Turnierleiter. Das hat er gut gemeistert", berichtete Turnierchef Hans-Wilhelm Hetzel. Er hatte sich am Samstagnachmittag aus der Halle verabschiedet, weil er am Abend für seine 40-jährige Betriebszugehörigkeit bei der Firma Beinbrech geehrt wurde. Deshalb konnte er auch bei der Aftermatch-Party nicht dabei sein, wusste sie bei den VfL-Jugendtrainern Georg Schmidt und Armin Fischer aber in guten Händen. "Die beiden haben das klasse gemacht, mit Polonaise und allem Drum und Dran", lobte Hetzel.

    Er hatte dieses Mal bei der Gestaltung des Spielplans einige Klippen zu umschiffen gehabt. Die männliche Jugend des Kreuznacher HC etwa konnte am Samstag erst ab 16 Uhr am Turnier teilnehmen, weil sie zuvor bei einem Verbandsspieltag im Einsatz gewesen war. Ähnlich erging es dem HC Essen 99, der nur am Samstag in Bad Kreuznach weilte, da er tags darauf in der Meisterrunde gefordert war. Aber auch die Lenkzeiten eines Münchner Busfahrers sowie Vorgaben von Eltern galt es zu berücksichtigen. "Auch dafür haben wir Lösungen gefunden", sagte Hetzel. Der VfL-Abteilungsleiter hat festgestellt, dass längst nicht mehr alle bereit sind, für ein Turnier zwei Übernachtungen zu investieren.

    Ansonsten lief beim Jugendturnier alles bestens. Die 31 Teams – darunter im Basler HC und GVO Oldenburg zwei Turnierneulinge – hatten bei den 77 Partien, die in Jakob-Kiefer- und Realschulhalle ausgetragen wurden, ausreichend Gelegenheit zum Testen und Taktieren, um sich für die Hallenrunde fit zu machen. Richtig rund lief es schon beim ESV München, der gleich zwei Siegerpokale mit nach Hause nahm. Die Mädchen A bezwangen im Finale den Limburger HC I mit 2:0. Auch die männliche Jugend war eine Klasse für sich, landete in sechs Begegnungen sechs Siege und verwies TEC Darmstadt auf Rang zwei. Dritter wurde der KHC. Der VfL hatte dieses Mal keine Teams am Start, konnte sich ganz auf seine Rolle als Gastgeber konzentrieren. Das ändert sich am Wochenende, wenn die jüngeren Jahrgänge an der Reihe sind. "Dann wird es mit 46 Mannschaften viel turbulenter", kündigte Hetzel an.

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