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    Neuwied

    470 Zuschauer sehen spannende Boxkämpfe für den guten Zweck

    Am Ende waren wohl alle zufrieden: Die erste Benefiz-Box-Gala zugunsten krebskranker Kinder unter dem Motto: "Kämpfen für den guten Zweck" bot nicht nur guten Sport, sondern lockte auch 470 Zuschauer in das Neuwieder Heimathaus. Im Hauptkampf über zehn Runden um die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht holte sich der Bonner Lukasz Golebiewski vom vom Neuwieder Boxstall Punch Up den Titel. Auch der Ex-Weltmeister und Lokalmatador Hizni Altunkaya verlies als Sieger den Ring.

    Hizni Altunkaya (rechts) besiegte seinen kroatischen Gegner Ivan Stupalo mit einem wirkungsvollen Leberhaken in der dritten Runde.  Foto: Jörg Niebergall
    Hizni Altunkaya (rechts) besiegte seinen kroatischen Gegner Ivan Stupalo mit einem wirkungsvollen Leberhaken in der dritten Runde.
    Foto: Jörg Niebergall

    Für den Veranstalter Turhan Altunkaya hatten sich nach einer strapaziösen Planung und vielen Rückschlägen in den vergangenen Tagen am Samstagabend nach dem letzten Kampf die vielen Bemühungen gelohnt. "Ich bin positiv überrascht. Mit so vielen Zuschauern hatte ich nicht gerechnet. Die Stimmung war riesig. Die drei Profi- und auch die vier Amateurkämpfe standen sportlich auf hohem Niveau. Unter dem Strich bleibt sicherlich eine schöne Summe für den guten Zweck", zog Altunkaya ein positives Fazit. Im Laufe der nächsten Tage möchte er den beiden Koblenzer Hilfsorganisation "Elterninitiative krebskranker Kinder" und der Schule am Bienhorntal für geistig behinderte Kinder Schecks überreichen.

    Sportlich sorgten an diesem Abend die Profis Hizni und Yasin Altunkaya, sowie Lukasz Golebiewski für die Höhepunkte. Der Ex-WBF-Weltmeister Hizni Altunkaya (Cruisergewicht) wurde seinem Kampfnamen "The Warrior" wieder mal gerecht und schickte den Kroaten Ivan Stupalo in der dritten Runde mit einem Leberhaken auf die Bretter. Das gab ganz nebenbei wichtige Punkte für die Rangliste. "Das war typisch Hizni. Er war sehr aggressiv und hat technisch sauber gekämpft. Das lässt für die Zukunft hoffen", freute sich Turhan Altunkaya über den starken Auftritt seines Bruders.

    Auch sein Neffe Yasin Altunkaya konnte beweisen, dass er langsam in die großen sportlichen Fußstapfen der "Altunkayas" hineinwachsen kann. Er siegte im Mittelgewicht ebenfalls durch K. o.. in der zweiten Runde gegen Gordan Zoric (Kroatien). "Yasin wird seinem Spitznamen Pitbull immer mehr gerecht. Wenn er so weiterboxt, kann er noch weit kommen", gab es für die jüngste Neuwieder Boxhoffnung ein Sonderlob vom Trainer und Onkel Turhan.

    Äußerst spannend entwickelte sich der Hauptkampf um die Deutsche Meisterschaft. Der Halbschwergewichtler Golebiewski, der vom Ex-Neuwieder Trainer und Manager Rainer Lepnikow und von Turhan Altunkaya gemeinsam betreut wird, tat sich zunächst gegen den Trierer Kevin Laubach sehr schwer und lag nach Meinung vieler neutraler Beobachter nach acht Runden auch zurück. Doch der 29-jährige Golebiewski gilt als großes Kämpferherz und schaffte mit einem K. o.-Schlag in der neunten Runde die Wende. "Das war eine ganz enge Kiste. Kompliment an Lukasz. Er hat immer an sich geglaubt", sagte Turhan Altunkaya.

    Auch in den vier Amateurkämpfen wurde den Boxfans in Neuwied spannender Sport geboten: Khalil Moussini kämpfte gegen Mahmut Adim, Kevin Steinbecher gegen Niklas Holitzner jeweils Unentschieden. Eduard Janzen gewann gegen Amel Mbumba und Mbumba Richard Hartmann verlies gegen Rouven Goetz den Ring als Sieger.

    "Es hat alles gepasst. Zudem kamen noch einige Spenden von begeisternden Zuschauern. Jetzt heißt es erst mal ausspannen. Im nächsten Jahr wird es vermutlich im Mai wieder ein echtes Spektakel geben. Da werde ich wieder richtig Gas geben und einige spektakuläre Kämpfe organisieren", wagte ein zufriedener Turhan Altunkaya einen Blick in seinen Sportkalender 2017. Ludwig Velten

    Regionalsport extra (A)
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