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    Essen

    Neuwieder Bären öffnen die Tür zu den Play-offs fast bis zum Anschlag

    4:2. dieses Ergebnis ist für den EHC Neuwied in diesen Tagen mit sportlicher Glückseligkeit verbunden. So lautete das Resultat am Freitagabend für die Bären gegen Tabellenführer EV Duisburg, und genauso gewannen die Deichstädter am Sonntag ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Oberliga Nord bei den Moskitos Essen.

    Foto: EHC Neuwied

    Zwei Siege, mit denen die Deichstädter ihr primäres Saisonziel so gut wie erreicht haben: Die Tür zum Einzug in die Play-offs ist sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde beinahe bis zum Anschlag geöffnet. Und als zusätzliches Bonbon sind die Plätze fünf und sechs wieder ein ganz heißes Thema für die Mannschaft von Trainer Craig Streu, die sich durch Leipzigs überraschende Niederlage nach Verlängerung gegen Erfurt auf Rang sieben verbesserte.

    Nicht nur der Endstand war eine Parallele zum Duisburg-Spiel: Erneut kämpften die Neuwieder leidenschaftlich - und das, obwohl Janne Kujala beim Aufwärmen gemerkt hatte, dass es aufgrund seiner Leistenverletzung doch besser wäre, die Schlittschuhe wieder auszuziehen. "Jeder ist momentan bereit, sich in die Schüsse zu werfen. Und dahinter stand im Tor Björn Linda, der sich derzeit in Topform befindet", sagte Streu, der die jüngsten 120 Minuten als das bislang beste Eishockey seines Teams in dieser Runde bewertete.

    Diese Bären sind durch ihre Ausgeglichenheit stark, und das macht sie für jeden Gegner ein Stück weit unberechenbar. So ist das Tore schießen eigentlich nicht die große Sache eines Marius Erk, das Verhindern schon eher. Am Sonntagabend setzte der Juniorennationalspieler am Essener Westbahnhof aber den ersten Offensivakzent. Nach 134 Sekunden brachte der 19-Jährige sein Team, das die ersten sieben Minuten regelrecht dominierte, mit seinem ersten Saisontreffer in Führung. Danach nahmen die Gastgeber zwar mehr Schwung auf, trotzdem bejubelte der EHC den nächsten Treffer. Wieder war’s ein Verteidiger, wieder nur kurz nach dem Betreten des Eises: Dominik Ochmann überwand Justin Schrörs zwischen den Pfosten der Moskitos.

    Aber es folgten einige Herausforderungen für die Deichstädter. Der niederländische Unparteiische Ramon Sterkens ließ das Zeitstrafenverhältnis im Mittelabschnitt sehr zu Ungunsten der Bären ausfallen, die fast permanent in Unterzahl agierten. Eines der zahlreichen Powerplays nutzte Essens Topscorer Michal Velecky zum 1:2 (26.). Aber wer sagt schon, dass es in Unterzahl nur ums Verteidigen gehen muss? Dieser Theorie widersetzte sich auch Artur Tegkaev. Wieder einmal standen die Neuwieder mit einem Mann weniger auf dem Eis, als der Mittelstürmer den alten Abstand wiederherstellte. Es war Tegkaevs vierter Scorerpunkt an diesem Wochenende.

    Genauso viele verbuchte gegen Duisburg und Essen Josh Myers. Der US-Boy markierte das Tor zum 2:4-Endstand, nachdem Jan Barta die Stechmücken zwischenzeitlich noch einmal herangebracht hatte. Neuwied besaß schlichtweg in den wichtigen Momenten immer die passende Antwort. "Das 4:2 hat die endgültige Entscheidung gebracht. Danach hatte Essen keine Lust mehr", beobachtete Craig Streu.

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss

    EHC Neuwied: Linda (Köllejan) - Wengrzik, Hergt, Ochmann, Erk, Ziolkowski, Dennis Schlicht, Pantic, Schütz, Sven Schlicht - Fröhlich, Gibbons, Kujala, Tegkaev, Lascheit, Ochmann, Myers, Köbele, Wasser, Keil, Spöttel, Schug.

    Tore: 0:1 Erk (3.), 0:2 Ochmann (22.), 1:2 Velecky (26.), 1:3 Tegkaev (29.), 2:3 Barta (53.), 2:4 Myers (54.).

    Eishockey - EHC 2016 Neuwied
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