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    Treis-Karden: Neues Gesicht, neue Zeit und erster Sieg

    Im ersten Saisonspiel besiegten die Oberliga-Basketballer des TuS Treis Karden die Gäste vom SC Lerchenberg mit 82:63 (37:37). Trotz der für den Treiser Fan noch etwas ungewohnter Anpfiffzeit am Samstagabend fand das Team von Trainer Marek Betz nach überzeugendem zweiten Abschnitt einen guten Einstand in die neue Saison.

    Der junge Leon Schmengler (links) kümmerte sich um den Aufbau bei den Treis-Kardenern und steuerte acht Punkte zum Sieg der Moselaner im ersten Saisonspiel gegen Lerchenberg bei. Foto:  Jens Fiedermann
    Der junge Leon Schmengler (links) kümmerte sich um den Aufbau bei den Treis-Kardenern und steuerte acht Punkte zum Sieg der Moselaner im ersten Saisonspiel gegen Lerchenberg bei.
    Foto: Jens Fiedermann

    Nach sechswöchiger Vorbereitung starteten beide Teams mit großer Euphorie, aber einer ebenso geballten Portion Nervosität in die Partie. Treis agierte schnell, zielstrebig und ambitioniert, vergaß im ersten Viertel jedoch meist aus Dynamik und daraus resultierenden einfachen Korblegern Zählbares mitzunehmen. War die niedrige Trefferquote aus dem Feld auf die mangelnde Erfahrung zurückzuführen? Denn eines zeigte sich bereits im ersten Abschnitt: das auffällig verjüngte Gesicht des Treiser Teams. Mit Jan-Philipp Zilles, der mit seinen 18 Jahren dem Treiser Jugendteam entwachsen ist und sich vornehmlich um den Spielaufbau kümmerte, und den beiden Neuzugängen Philipp Friedrich (21 Jahre) und Alex Biller (19 Jahre) standen über weite Strecken des ersten Viertels drei Youngster auf dem Feld. Beide mühten sich, reihten sich mit einigen vergebenen Korbchancen jedoch in das generelle Bild des Treiser Offensivspiels ein. Derart freie Wurfchancen unter dem Korb hatten die Gäste zumeist nicht. Dafür ergatterten sie oftmals zweite Wurfchancen und zeigten sich gerade aus der Distanz kompromissloser. Nicht verwunderlich war es daher, dass die Lerchenberger nach sieben Minuten und einem von insgesamt fünf Dreiern von Jay Kirkland mit drei Zählern in Führung lagen (15:12). Aufopferungsvoll und angetrieben von Dominic Neeb und Christopher Nitzsche egalisierten die Hausherren den Vorsprung der Gäste und beendeten das erste Viertel mit 21:21.

    Auch im zweiten Abschnitt war es oftmals der Abschlussschwäche des TuS vorbehalten, den SC im Spiel zu halten. Treis mühte sich, war flexibel und erspielte sich hochkarätige Korbchancen - einzig die Verwertung ließ TuS-Coach Marek Betz hadern. So führte Lerchenberg zur Mitte des zweiten Viertels erneut mit drei Zählern (28:25), ehe der unter dem Korb immer stärker werdende Christopher Nitzsche sein Team erneut in Front "kämpfte" (29:28). Da die SG jedoch weiterhin von Außen traf, endete auch das zweite Viertel ausgeglichen (37:37).

    "Die Nervosität gestehe ich gerade den jungen Spielern zu. In der Pause habe ich daneben aber unsere Defensivleistung unter dem Korb stark moniert", eröffnete Treis Coach Marek Betz nach der Partie.

    Die Worte schienen zu helfen. Denn Treis traf in der Folge vermehrt. Bis zur Viertelhälfte lag Treis mit acht Punkten in Führung (52:44). Aber die Gäste steckten nicht auf. Der furios treffende Kirkland hielt die Mainzer im Spiel. Oftmals fehlte ihm der Defensivdruck, was er in Punkte ummünzte (54:51) - die Lebensversicherung der Lerchenberger, die zu diesem Zeitpunkt unter dem Korb kaum mehr existent waren. Treis behauptete sich gerade dort und schraubte den Zwischenstand auf zehn Zähler (61:51) - bis Kirkland mit der Viertelsirene zum 61:54 traf.

    "Im abschließenden Viertel haben wir dann unsere physische Überlegenheit ausgespielt", lobte Betz. Die Folge: Treis kontrollierte fortan die Partie und ließ in der Defensive lediglich noch neun Zähler zu. "Gerade nach der Pause hat man gesehen, dass wir als Team agiert haben", freute sich Betz angesichts des mannschaftlich geschlossenen Auftretens und schloss: "Ob die Jungen oder die Erfahrenen, wichtig war, das wir letztlich zusammen gespielt und gewonnen haben."

    TuS: Friedrich (10), Küpper (2), Schmengler (8), Neeb (17), S. Nitsche (4), Zilles, C. Nitzsche (15), Adams (7), Lippe (6), Stamann (2), Biller (13).

    Viertelergebnisse: 21:21; 16:16; 24:17; 21:9

    Beste Spieler: C. Nitzsche (Treis) - Kirkland (Lerchenberg).

    Nächste Aufgabe für Treis-Karden: am Sonntag (16 Uhr) beim ASC Theresianum Mainz II.

    Von unserem Mitarbeiter

    Jens Fiedermann

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