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    Treis-Karden fährt geschwächt nach Mainz

    Der Auftaktsieg der Oberliga-Basketballer des TuS Treis-Karden zu Hause gegen den TuS Herrensohr gewinnt im Nachhinein noch an Bedeutung, wenn man die Voraussetzungen beim TuS vor dem Auswärtsspiel beim ASC Theresianum Mainz II am Sonntag um 17 Uhr betrachtet.

    Damit sind in erster Linie die personellen Voraussetzungen bei den Gäste gemeint. Die müssen auf Niels Dahlem (Knie) und André Küpper (Adduktoren) verzichten. Bei Dahlem fand zwar schon eine MRT-Untersuchung statt, einen eindeutigen Befund gibt es indes nicht. Zudem schlägt sich der eine oder andere Akteur noch mit mehr oder minder großen Problemen herum. Tim Seimet hat nach seiner Verletzung zwar mit der Mannschaft trainiert, allerdings ist der konditionelle Rückstand noch sehr groß. „Er wird es aber versuchen“, sagt TuS-Coach Marek Betz. Das gilt wohl auch für Sebastian Hock, bei dem eine Reizung der Fußsohle die sportliche Betätigung massiv erschwert. Felix Adams hat nach wie vor Rückenprobleme, eine neue Therapie soll die nun beheben. Ob und wieviel er spielen kann, wird man sehen. Zudem hat Sebastian Friedrich nicht trainiert aus Studiengründen. Das lag auch daran, dass an der Treiser Halle Umbauarbeiten länger dauerten als geplant und das Donnerstagtraining auf Freitag verlegt werden musste. Mit dem Nachteil, dass Seimet und Friedrich nicht konnten.

    Weitere nicht gerade rosige Aussicht: Die Erste des ASC hat in der 1. Regionalliga noch nicht gespielt, also rechnet Betz mit einer starken Besetzung der Zweiten. „Wir haben keine große Erwartungen“, sagt Treis-Kardens Coach, „aber wir fahren auch nicht dorthin, um uns abschlachten zu lassen. Mainz wird aggressiv spielen, sie haben Qualität, auch offensiv. Aber wir wollen unseren Plan dort durchsetzen und gewinnen.“ Dass es konditionell eng werden könnte, weiß Betz, allerdings weiß er auch, dass es nichts bringt, das Spiel umzustellen: „Lange Angriffe gegen aggressive Teams kosten genauso Kraft. Wir müssen unser Spiel wie immer durchziehen.“ mb

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