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    Bad Kreuznach

    Erst die Arbeit, dann die weite Anreise und dazu Personalsorgen

    Die Tabelle der Zweiten Regionalliga weist eine Kuriosität auf: Die Basketballer des VfL Bad Kreuznach haben ein ausgeglichenes Punktekonto. 1193 Punkte haben sie erzielt und genauso viele zugelassen. Am heutigen Freitag haben sie die Chance, in Sachen Spielbilanz gleichzuziehen. Gewinnen sie beim ACT Kassel, hätten sie acht Siege bei acht Niederlagen verbucht.

    Normalerweise sollte einem Erfolg nichts im Wege stehen, denn der ACT ist ein Team, das dem VfL durchaus liegt. Davon zeugt der 91:53-Erfolg im Hinspiel - der bisher deutlichste Sieg der Luchse. Doch die Voraussetzungen sind nicht ideal. "Das Freitagsspiel, dazu die weite Fahrt und Verletzungen. Das ist alles nicht so prickelnd", sagt VfL-Trainer Tim Seimet. Der Sprungball erfolgt heute um 20.15 Uhr. Das bedeutet, die Luchse müssen sich rechtzeitig auf den Weg machen, denn Staus sind im Berufsverkehr nicht ausgeschlossen. "Wir wollen früh genug losfahren und dort vielleicht eine Stunde spazieren gehen, um uns die Beine zu vertreten. Vorher haben alle gearbeitet. Das ist nicht optimal, aber wir müssen das Beste daraus machen", weiß Seimet.

    Kopfzerbrechen bereitet ihm die Personalsituation. Peter Hribar hat sich vergangenen Samstag gegen den BBC Horchheim einen Bänderriss zugezogen und wird die nächsten Wochen, vielleicht sogar für den Rest der Saison ausfallen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Heiner Thauern. "Er hat einen Muskelfaseranriss im Oberschenkel. Wir müssen gucken, ob es geht. Am Samstag hat er sich warm gemacht, aber nicht gespielt, weil wir nichts riskieren wollen. Wenn beide ausfallen, ist das ein herber Verlust", sagt der VfL-Coach, der selbst auflaufen will. Dennoch bleibt die Personaldecke dünn. Deshalb kommt es darauf an, Fouls zu vermeiden, damit der VfL nicht noch mit einem weiteren Problem zu kämpfen hat.

    Die Kräfte in der wichtigen Partie bündeln, lautet die Devise. Seimet: "Wenn wir so wenig Leute sind, muss jeder hundert Prozent geben. Jeder weiß, auf ihn kommt es an." Die Kasseler Mannschaft ist ähnlich strukturiert wie die Horchheimer, gegen die die Luchse zuletzt gewannen. Auch der ACT ist kein ausgewiesenes Dreier-Team. Im Kollektiv ragt Marcus Bernhart (im Schnitt 19 Punkte pro Partie) heraus. Er wurde im Hinspiel vom VfL aber gut in Schach gehalten. Allerdings hatten die Hessen einen schwachen Saisonstart hingelegt und in sieben Spielen nur ein Mal gewonnen. Ihre Bilanz ist mittlerweile nicht mehr so düster (fünf Siege, zehn Niederlagen). Was man von der Auswärtsausbeute der Luchse nicht behaupten kann. Erst ein Mal waren sie erfolgreich. Höchste Zeit nachzulegen. tip

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