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    Koblenz

    Baskets rücken Primus auf die Pelle

    "Jetzt haben wir wieder alles in der eigenen Hand. Wir sind bereit." Marcel Kastor, Trainer der Conlog Baskets Koblenz, ließ es sich nach Spielende nicht nehmen, eine Kampfansage in Richtung des Tabellenersten PS Karlsruhe Lions zu schicken. Während die Badener im Aufstiegsrennen der 1. Basketball-Regionalliga Südwest überraschend patzten (60:74 beim SV Tübingen II), gewannen die Koblenzer ihr Heimspiel gegen die EVL Baskets Limburg deutlich mit 117:71 (64:30). Nach dem neunten Sieg in Folge beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter nur noch zwei Punkte.

    Tim Kröber (am Ball) im Anflug: Zum 117:71-Sieg der Conlog Baskets über Limburg hat der Koblenzer neun Punkte beigetragen. Foto: Thomas Frey
    Tim Kröber (am Ball) im Anflug: Zum 117:71-Sieg der Conlog Baskets über Limburg hat der Koblenzer neun Punkte beigetragen.
    Foto: Thomas Frey

    Viele spektakuläre Aktionen

    Keine halbe Minute war in der Sporthalle auf der Karthause gespielt, da riss es die Zuschauer bereits zweimal von den Sitzen. Antonis Sivorotka eröffnete die Partie gegen den Tabellenneunten nach zwölf Sekunden mit einem erfolgreichen Distanzwurf, kurz darauf ließ Dominique Tholey einen krachenden Dunking folgen. "Wir hatten sehr viele spektakuläre Aktionen in unserem Spiel. Es hat großen Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen", sagte Kastor, dessen Team nach drei Minuten bereits mit 16:7 in Führung lag.

    Dann aber schalteten die Hessen einen Gang hoch und legten einen 11:2-Lauf aufs Parkett, der den Ausgleich bedeutete (18:18, 5.). Kastor reagierte prompt und nahm eine Auszeit. Die Neuorientierung trug Früchte. Die Koblenzer machten nun die Zone dicht, zwangen die Gäste so immer wieder zu unvorbereiteten Distanzwürfen. Gleich vier von fünf Limburger Versuchen von jenseits der 6,75-Meter-Linie verfehlten in dieser Phase ihr Ziel. Das Kastor-Team traf dagegen hochprozentig und führte nach dem ersten Viertel mit 34:25.

    Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Koblenzer ihrem Gegner die Grenzen auf, die Gäste wurden regelrecht überrollt. Wie entfesselt spielten die Baskets auf, bestraften jeden Fehler der Limburger eiskalt und entschieden das Viertel deutlich mit 30:5 für sich. "Dieses Viertelergebnis sagt natürlich einiges aus. Sowohl in der Offense als auch in der Defense hat es einfach gepasst", erklärte Kastor. "Großes Lob an die Jungs, jeder hat einen super Job gemacht."

    Teilweise mit 50 Punkten vorn

    Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Koblenzer nach dem Seitenwechsel zunächst etwas ruhiger angehen, doch ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf von Aufbauspieler Dustin Szafranski zum 69:37 (23.) sollte schon bald wieder die Spielfreude bei den Hausherren wecken. Das Kastor-Team diktierte das Geschehen weiter nach Belieben und schraubte den Spielstand mühelos in die Höhe. Bereits zum Ende des dritten Viertels kratzten die Baskets an der 100-Punkte-Marke (92:49).

    Nach drei Minuten im Schlussviertel wurde diese besondere Marke dann geknackt. Dem Niederländer Dyon Doekhi gelang nach einem Fastbreak per Korbleger das 100:54. Bis zum Schluss hielten die Koblenzer die Konzentration weiter hoch und lagen zwischenzeitlich sogar mit 50 Punkten in Führung (108:58, 36.). Am Ende sprang mit dem 117:71 der höchste Saisonsieg heraus. "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden, wir haben ein wirklich gutes Spiel abgeliefert. Die Jungs arbeiten hart und rufen ihre Leistung Woche für Woche auf dem Parkett ab", strahlte Kastor nach Spielschluss.

    Koblenz: Bonga (2), Boyce (13), Doekhi (18), Drca (16), Kröber (9), Schneider (10), Semaska (9), Sivorotka (12), Szafranski (3), Tholey (25).

    Von unserem Mitarbeiter

    Dennis Smandzich

    Basketball (ABCKFHR)
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