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    Engers/Bendorf

    Handball: TV Engers ist trotz Aus im Pokal zuversichtlich

    Kondition, Einstellung und Kampfgeist stimmen: Bei den Handballerinnen des TV Engers herrschen trotz der 19:23-(10:14)-Niederlage im Erstrundenspiel des Wettbewerbs um den HVR-Pokal in Bendorf gegen den Oberliga-Aufsteiger HSG Kastellaun/Simmern gute Stimmung und viel Vorfreude auf die neue Saison in der Rheinlandliga.

    In dieser Szene packt eine Kastellauner Spielerein am Kreis gegen die Engerserin Kathi Marx kräftig zu. Gegen den klassenhöheren Gegner taten sich die TVE-Spielerinnen zumeist schwer, sich durchzusetzen. Foto:  Jörg Niebergall
    In dieser Szene packt eine Kastellauner Spielerein am Kreis gegen die Engerserin Kathi Marx kräftig zu. Gegen den klassenhöheren Gegner taten sich die TVE-Spielerinnen zumeist schwer, sich durchzusetzen.
    Foto: Jörg Niebergall

    Es war die Feuertaufe für die Mannschaft der neuen Engerser Trainerin Angelika Moskopp. Nach der vergangenen Saison hatten zahlreiche langjährige Leistungsträgerinnen ihre Laufbahn beendet bzw. den Verein verlassen, acht neue Spielerinnen kamen - ein Neuanfang und eine echte Herausforderung für die jungen Spielerinnen und ihre Trainerin. "Das war das erste Spiel, in dem meine Mannschaft in dieser Formation zusammengespielt hat, da ist es ganz klar, dass einige Laufwege noch nicht stimmen und dass wir in manchen Situationen noch nicht clever genug sind, um eine Mannschaft wie Kastellaun zu schlagen", zog Moskopp Bilanz.

    Der Oberligaaufsteiger aus dem Hunsrück zeigte sich konzentriert und bissig und gab von Beginn an das Tempo vor. Während sich die Engerserinnen zunächst schwer taten, die Deckung der HSG zu überwinden, kämpften sie sich im Lauf der ersten Hälfte engagiert ins Spiel und erzielten zwischenzeitlich sogar den Ausgleich. Am Ende reichte es zwar nicht für einen Einzug in die zweite Pokalrunde, zufrieden war die Trainerin trotzdem: "Konditionell ist meine Mannschaft super drauf, wir haben viel trainiert und sind topfit. Natürlich gibt es noch einige Baustellen, besonders im Angriff, aber es waren viele gute Ansätze zu erkennen, an denen wir weiter arbeiten können."

    Wenn das gelingt, dürfte für den TV Engers erneut eine erfolgreiche Rheinlandligasaison bevorstehen. Ob es wieder für die Meisterschaft reicht, ist zumindest fraglich, müssen die Spielerinnen doch erst einmal zu einem echten Team zusammenwachsen. Das weiß auch Moskopp: "Die Meisterschaft ist in dieser Saison nicht realistisch, aber eine Platzierung im oberen Mittelfeld sollte schon drin sein."

    Langfristig ist der erste Tabellenplatz - und damit der Wiederaufstieg in die Oberliga - das erklärte Ziel des TVE. In der Vergangenheit hatte der Verein trotz sportlicher Erfolge auf sein Aufstiegsrecht verzichtet, wovon in diesem Jahr der Rheinlandrivale aus Kastellaun profitierte. Daniel Fellenzer, der Trainer der Hunsrückerinnen, weiß, mit welchem finanziellen und zeitlichen Aufwand das "Abenteuer Oberliga" verbunden ist. "Wir haben es gewagt und freuen uns auf die Oberliga. Zum Glück haben wir eine junge Mannschaft, die bereit ist, viel Zeit und Kraft zu investieren, denn wir sind definitiv der Underdog und werden um jeden Punkt kämpfen müssen."

    In ein bis zwei Jahren sieht Angelika Moskopp auch ihre Mannschaft in der Lage, in der Oberliga zu bestehen. Die Unterstützung der Vereinsverantwortlichen ist ihr sicher. "Wenn wir Meister werden, steigen wir auch auf", wurde ihr versichert.

    Von unserer Mitarbeiterin

    Ronja Kieffer

    TV Engers: Marci, Irmgartz - Wambach (5/1), Hessemer (5/1), Peusens (3), Schmitz (3), Neckel (1), Kinzer (1), Marx (1), Pawisa, Brink, Bäck.

    HSG Kastellaun/Simmern: Lorenz - Spreda (11/7), Heidt (3), Schmiedebach (3/1), Vollrath (2), Schüler (2), Lisa Heil (1), Emmel (1), Kühne, Laura Heil, Wiebe, Wolf-Mühlbauer, Stemann, Korbion.

    Schiedsrichter: Björn Jörges, Andre Nowak (SW Selters).

    Zuschauer: 60.

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